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  • 14. Bibelbuch — 2. Chronika
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 35. Welche wichtigen Punkte werden in den Schlußversen des zweiten Buches der Chronika bewiesen?

      35 Die Schlußverse des zweiten Buches der Chronika (36:17-23) liefern den überzeugenden Beweis für die Erfüllung von Jeremia 25:12 und zeigen außerdem, daß von der vollständigen Verwüstung des Landes bis zur Wiederherstellung der Anbetung Jehovas in Jerusalem im Jahre 537 v. u. Z. volle 70 Jahre gezählt werden müssen. Diese Verwüstung beginnt daher 607 v. u. Z.c (Jer. 29:10; 2. Kö. 25:1-26; Esra 3:1-6).

  • 15. Bibelbuch — Esra
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 1. Welche Prophezeiungen garantierten den Wiederaufbau Jerusalems?

      DAS Ende der vorhergesagten 70jährigen Verwüstung Jerusalems unter Babylon näherte sich. Zwar stand Babylon in dem Ruf, seine Gefangenen niemals freizulassen, aber Jehovas Wort sollte sich als stärker erweisen denn babylonische Macht. Die Freilassung des Volkes Jehovas war abzusehen. Jehovas Tempel, der dem Erdboden gleichgemacht worden war, sollte wieder aufgebaut werden, und auf Jehovas Altar sollten wieder Sühnopfer dargebracht werden. In Jerusalem sollte wieder der Freudenruf und Lobpreis der wahren Anbeter Jehovas zu hören sein. Jeremia hatte die Dauer der Verwüstung prophezeit, und Jesaja hatte prophezeit, wie die Freilassung von Gefangenen zustande kommen sollte. Jesaja hatte sogar Cyrus von Persien als den ‘Hirten Jehovas’, der das hochmütige Babylon aus seiner Stellung als dritte Weltmacht der biblischen Geschichte stürzen würde, mit Namen genannt (Jes. 44:28; 45:1, 2; Jer. 25:12).

      2. Wann und unter welchen Umständen fiel Babylon?

      2 Dieses Unheil widerfuhr Babylon in der Nacht vom 5. Oktober 539 v. u. Z. (Gregorianischer Kalender), als der babylonische König Belsazar und die Großen seines Reiches Trinksprüche auf ihre Dämonengötter ausbrachten. Ihre heidnische Ausschweifung steigerte sich noch, als sie die heiligen Gefäße aus Jehovas Tempel benutzten, um sich zu betrinken. Wie passend es doch war, daß sich Cyrus in jener Nacht vor den Mauern Babylons befand, um die Prophezeiung zu erfüllen!

      3. Welcher Erlaß des Cyrus ermöglichte es, daß die Anbetung Jehovas genau 70 Jahre nach dem Beginn der Verwüstung wiederaufgenommen werden konnte?

      3 Das Jahr 539 v. u. Z. ist ein Schlüsseldatum, ein Datum, das sowohl mit der weltlichen als auch mit der biblischen Geschichte in Übereinstimmung gebracht werden kann. In seinem ersten Jahr als Herrscher von Babylon ließ Cyrus „einen Ruf durch sein ganzes Reich ergehen“, der die Juden ermächtigte, nach Jerusalem hinaufzugehen und das Haus Jehovas wieder aufzubauen. Der Erlaß wurde offensichtlich gegen Ende 538 v. u. Z. oder Anfang 537 v. u. Z. herausgegeben.a Ein treuer Überrest machte sich rechtzeitig auf die Reise zurück nach Jerusalem, um im ‘siebten Monat’ (Tischri oder September/Oktober) des Jahres 537 v. u. Z. den Altar aufzurichten und die ersten Opfer darzubringen — auf den Monat genau 70 Jahre nach der Verwüstung Judas und Jerusalems durch Nebukadnezar (Esra 1:1-3; 3:1-6).

  • 15. Bibelbuch — Esra
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 8. Beschreibe die Folge der Ereignisse, die zum Ende der 70jährigen Verwüstung führen.

      8 Ein Überrest kehrt zurück (1:1⁠—⁠3:6). Cyrus, der König von Persien, dessen Geist Jehova erweckt, gibt für die Juden den Erlaß heraus, zurückzukehren und in Jerusalem das Haus Jehovas aufzubauen. Er spornt jene Juden, die in Babylon zurückbleiben mögen, an, freiwillig zu diesem Vorhaben beizutragen, und sorgt dafür, daß die zurückkehrenden Juden die Geräte des ursprünglichen Tempels mit zurücknehmen. Ein Führer aus dem königlichen Stamm Juda und Nachkomme König Davids, Serubbabel (Scheschbazzar), wird zum Statthalter bestimmt, um die Freigelassenen zu führen, und Jeschua (oder Josua) ist der Hohepriester (Esra 1:8; 5:2; Sach. 3:1). Ein Überrest, der 42 360 treue Diener Jehovas umfaßt hat — Männer, Frauen und Kinder inbegriffen —, macht die lange Reise. Im siebten Monat des jüdischen Kalenders haben sie sich schließlich in ihren Städten angesiedelt, und dann versammeln sie sich in Jerusalem, um im Herbst 537 v. u. Z. an der Stätte des Tempelaltars Opfer darzubringen und das Laubhüttenfest zu feiern. Auf diese Weise endet die 70jährige Verwüstung genau zur rechten Zeit.b

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