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KolumbienJahrbuch der Zeugen Jehovas 1990
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Die Freundlichkeit des Mannes beeindruckte sie
Auch unter den Reicheren gab es freundliche Menschen, die darauf warteten, die Wahrheit zu erkennen. Im Distrikt von El Prado lebte beispielsweise eine verzweifelte Witwe, Inez Wiese. Sie wurde in Jamaika geboren und hatte in Kolumbien ihre Kindheit verbracht. Ihre Eltern waren Briten. Später heiratete sie und zog nach Deutschland, wo sie während des Zweiten Weltkriegs ihren deutschen Mann und ihre beiden Adoptivsöhne verlor. Nach dem Krieg kehrte sie nach Kolumbien zurück. 1947 klopfte eines Tages Olaf Olson an ihre Tür und bot ihr das Wachtturm-Abonnement an. Später erzählte sie: „Ich hatte noch nichts von Jehovas Zeugen gehört und wußte sehr wenig von der Bibel. Doch ich entschloß mich, die Zeitschrift zu abonnieren, weil der Mann so freundlich und rücksichtsvoll war.“
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KolumbienJahrbuch der Zeugen Jehovas 1990
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Das Wachstum in Barranquilla ging schnell voran, und bald gründete man eine zweite Versammlung. Farah Moráns Wohnung diente als Königreichssaal. Olaf Olson war vorsitzführender Aufseher. Zweiundfünfzig Personen waren bei der ersten Zusammenkunft anwesend. Bruder Olson schulte Farah, so daß dieser als Aufseher der Gruppe dienen konnte.
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