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KolumbienJahrbuch der Zeugen Jehovas 1990
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Zwei Jahre später fand er bei dem jungen Juan Bautista Estupiñán, der gerade vom Militärdienst in Bogotá zurückgekehrt war, ein hörendes Ohr. Heliodoro war damals 53 und Juan 25. Später heiratete Juan Heliodoros Nichte. Diese beiden christlichen Männer säten in zahlreichen Dörfern und Städten Nordostkolumbiens Samen der Königreichswahrheit aus.
Außer Reichweite, wenn Gegner mit Steinen warfen
In den 30er Jahren schickte die Gesellschaft Heliodoro und Juan eine batteriebetriebene Sprechmaschine, die ihnen eine Hilfe sein sollte, die gute Botschaft noch wirkungsvoller zu verbreiten. Zu Fuß gingen sie in Nachbarstädte, wobei sie die schwere Maschine sowie ihren Literaturvorrat tragen mußten. Man stelle sich vor, welche Wirkung es gehabt haben muß, als sie Vorträge wie „Dreieinigkeit bloßgestellt“ und „Ende der Welt“ auf den öffentlichen Plätzen dieser katholischen Städte abspielten! Kein Wunder also, daß sie bei der Ankunft in jeder Stadt einen Abstellplatz für ihre Maschine in einem Haus suchten, bevor sie sie in Betrieb setzten! Auf diese Weise war der Verstärker nicht nur außer Sichtweite, sondern auch außer Reichweite, wenn Gegner mit Steinen warfen.
Heliodoro starb 1962 im Alter von 91 Jahren, und sein Predigtdienstpartner Juan Bautista Estupiñán starb 1976 in Treue.
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KolumbienJahrbuch der Zeugen Jehovas 1990
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[Bilder auf Seite 73]
Heliodoro Hernández und Juan Bautista Estupiñán, die von der Mitte der 20er Jahre an Samen der Königreichswahrheit aussäten
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