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Du kannst anderen „viel Trost“ schenkenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2020 | Januar
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3. Wie tröstete und half Jehova Paulus?
3 Paulus bekam den Trost und die Hilfe, die er brauchte. Bestimmt gab ihm Jehova durch seinen heiligen Geist Kraft (2. Kor. 4:7; Phil. 4:13). Außerdem tröstete er ihn durch Mitchristen. Paulus sagte über einige seiner Mitarbeiter: „Durch sie habe ich viel Trost erfahren“ (Kol. 4:11). Namentlich erwähnte er unter anderem Aristarchus, Tychikus und Markus. Sie waren für Paulus eine Kraftquelle und halfen ihm, nicht aufzugeben. Welche Eigenschaften machten diese drei Christen zu so guten Tröstern? Wie können wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen, wenn wir uns bemühen, einander zu trösten und einander Mut zu machen?
LOYAL WIE ARISTARCHUS
Wie Aristarchus können wir für unsere Brüder und Schwestern loyale Freunde sein, wenn wir ihnen in „Zeiten der Not“ zur Seite stehen (Siehe Absatz 4, 5)c
4. Wie erwies sich Aristarchus für Paulus als loyaler Freund?
4 Aristarchus, ein Christ aus Thessalonich in Mazedonien, erwies sich für Paulus als loyaler Freund. Aristarchus begegnet uns in der Bibel zum ersten Mal auf der dritten Missionsreise von Paulus, und zwar in Ephesus, wo er dessen Reisebegleiter war. Dort wurde er von einer Menschenmenge ergriffen (Apg. 19:29). Nachdem er wieder frei war, brachte er sich nicht in Sicherheit, sondern blieb treu bei Paulus. Einige Monate später war Aristarchus in Griechenland nach wie vor an seiner Seite, obwohl Gegner Paulus immer noch töten wollten (Apg. 20:2-4). Um das Jahr 58 wurde Paulus als Gefangener nach Rom gebracht. Aristarchus begleitete ihn auf der langen Reise und die beiden erlitten zusammen Schiffbruch (Apg. 27:1, 2, 41). In Rom verbrachte er offenbar eine Zeit lang mit Paulus in Haft (Kol. 4:10). Kein Wunder, dass sich Paulus durch so einen loyalen Freund ermutigt und getröstet fühlte.
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13. Wie geht aus 2. Timotheus 4:11 hervor, dass Paulus den treuen Dienst von Markus schätzte?
13 Markus und Paulus wurden gute Freunde. Das zeigte sich zum Beispiel, als Paulus um das Jahr 65 das letzte Mal in Rom in Haft war. Dort schrieb er seinen zweiten Brief an Timotheus und bat ihn, nach Rom zu kommen und Markus mitzubringen (2. Tim. 4:11). Ohne Zweifel schätzte Paulus den treuen Dienst, den Markus geleistet hatte, und wollte ihn deshalb in dieser entscheidenden Zeit bei sich haben. Markus leistete Paulus praktische Hilfe. Vielleicht versorgte er ihn mit Essen oder Schreibutensilien. Die Unterstützung und Ermutigung, die Paulus bekam, half ihm bestimmt, die letzten Tage vor seiner Hinrichtung durchzustehen.
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Wie Tychikus können wir Freunde sein, auf die man sich bei Problemen verlassen kann (Siehe Absatz 7-9)d
7, 8. Wie erwies sich Tychikus laut Kolosser 4:7-9 als verlässlich?
7 Tychikus, ein Christ aus der römischen Provinz Asien, war Paulus ein verlässlicher Freund (Apg. 20:4). Im Jahr 55 organisierte Paulus eine Sammlung für die Christen in Judäa und womöglich durfte Tychikus bei diesem wichtigen Vorhaben mithelfen (2. Kor. 8:18-20). Als Paulus später in Rom zum ersten Mal in Haft war, diente er ihm als persönlicher Bote und überbrachte den Versammlungen in Asien ermutigende Briefe und Botschaften (Kol. 4:7-9).
8 Tychikus war Paulus weiter ein vertrauenswürdiger Freund (Tit. 3:12). Nicht alle Christen damals waren so verlässlich wie er. Um das Jahr 65 schrieb Paulus während seiner zweiten Haft, dass sich viele aus der Provinz Asien von ihm abgewendet hatten, vielleicht aus Angst vor Gegnern (2. Tim. 1:15). Auf Tychikus dagegen war Verlass und Paulus gab ihm einen weiteren Auftrag (2. Tim. 4:12). Paulus muss sehr froh gewesen sein, so einen guten Freund wie Tychikus zu haben.
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16. Was können wir von Markus Wichtiges über Trost und Hilfe lernen?
16 Der Jünger Markus war sicher ein viel beschäftigter Christ. Er hatte im Dienst für Jehova wichtige Aufgaben. Zum Beispiel schrieb er das Evangelium, das seinen Namen trägt. Doch er nahm sich auch Zeit, Paulus Trost zu schenken, und Paulus hatte keine Bedenken, ihn um Hilfe zu bitten.
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