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Glauben half mir, Hirnoperationen durchzustehenErwachet! 1990 | 22. April
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Ich weinte hysterisch. Mein Vater legte die Arme um meine Mutter und mich und betete. Mir war, als senke sich ein Schleier völliger Ruhe über mich. „Der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft“, überkam mich (Philipper 4:7). Ich hatte über Menschen gelesen, die diesen Frieden Gottes verspürten, und fragte mich, wie sie wirklich empfanden. Nun wußte ich es.
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Glauben half mir, Hirnoperationen durchzustehenErwachet! 1990 | 22. April
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[Kasten auf Seite 23]
Gedanken eines Vaters
Unsere Tochter Bethel ist eine Gabe Gottes, die wir recht spät erhielten. Wir hatten eine Bilderbuchbeziehung zueinander. Seit der Zeit, als Bethel noch ein Baby war, taten wir alles gemeinsam. Wir krochen auf Wiesen umher, um an den Blumen die schöpferische Kunst Jehovas zu betrachten. Wir bauten Schneemänner. Wir führten tiefgehende Gespräche, und wir alberten herum. Zur Schlafenszeit knieten wir uns im Gebet nieder — Bethel mit ihrem kuscheligen Schlafanzug zwischen ihrer Mutter und mir. Wir besuchten Betagte und Bedürftige. Wir dachten an Mitgläubige in fernen Ländern. Wir nahmen in unser Haus Missionare und andere treue Männer und Frauen auf, die Gott als Fußstapfennachfolger Jesu Christi dienen. Wir sprachen miteinander über unseren Glauben und über unsere Träume vom Paradies. Bethel wuchs zu einem Menschen heran, der andere liebte und die Liebe anderer brauchte. Unser Familienleben war idyllisch — und dann diese Nachricht! ‘
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