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„Gegenstand des Hasses aller Nationen“Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Martin Pötzinger wurde kurz nach seiner Heirat verhaftet und in das berüchtigte Lager in Dachau gebracht, später nach Mauthausen. Seine Frau Gertrud kam in das Lager Ravensbrück. Sie sahen sich neun Jahre lang nicht. Über seine Erlebnisse in Mauthausen schrieb er später: „Die Gestapo versuchte hier alles, um unseren Glauben an Jehova zu zerstören. Hungerrationen, falsche Freunde, Brutalität, tagelanges Torstehen, Auspeitschungen oder an einem drei Meter hohen Pfahl an den auf dem Rücken zusammengebundenen Handgelenken aufgehängt zu werden — all diese und andere Methoden, die zu abscheulich sind, um sie zu erwähnen, wandte man bei uns an.“
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„Gegenstand des Hasses aller Nationen“Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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[Kasten auf Seite 660]
„Aus religiösen Gründen verfolgt“
„... so gab es im KLM [Konzentrationslager Mauthausen] eine Personengruppe, die nur aus religiösen Gründen verfolgt wurde: Angehörige der Sekte ‚Ernste Bibelforscher‘ bzw. ‚Zeugen Jehovas‘ ... Die Ablehnung, den Treu-Eid auf Hitler zu leisten und die Verweigerung jedweden Militärdienstes — eine politische Konsequenz ihres Glaubens — waren Ursache ihrer Verfolgung“ („Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen“, dokumentiert von Hans Maršálek, Wien 1974).
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