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  • Sichtbarer Beweis für den Holocaust
    Erwachet! 1993 | 8. November
    • Überlebende des Holocausts

      Ein Überlebender, Franz Wohlfahrt (73), erlebte, wie insgesamt 15 seiner nächsten Angehörigen verhaftet wurden, weil sie Zeugen Jehovas waren. „Sieben von ihnen wurden hingerichtet, zum größten Teil enthauptet. Einer wurde vergast, und die anderen starben in den Konzentrationslagern und Gestapogefängnissen“, berichtet er.

      Glaubte er, jemals das Lager zu überleben? „Ich hatte große Zweifel“, erinnert er sich. „Fast jeden Tag wurde ich von den Wachen daran erinnert, daß sie für den Fall der Niederlage Deutschlands immer noch genug Munition hätten, um mich hinzurichten.“

      Bedauert er es, wegen seines Glaubens ein Gefangener gewesen zu sein? „Nie, niemals!“ erwidert Franz Wohlfahrt, so als wäre allein schon ein solcher Gedanke ein Angriff auf seine Entschlossenheit. „Wir waren immer freudig. Oftmals wurde ich von den Wachen angehalten, die dann zu mir sagten: ‚In all dem Elend haben Sie immer noch ein Lächeln auf den Lippen? Was ist los mit Ihnen?‘ Worauf ich antwortete: ‚Ich habe auch Grund zu lächeln, denn wir haben eine Hoffnung, die über diese schwere Zeit hinausreicht — eine Hoffnung auf Gottes Königreich, wenn alles wiederhergestellt und alles wiedergutgemacht wird, was wir heute durchmachen müssen.‘“

  • Sichtbarer Beweis für den Holocaust
    Erwachet! 1993 | 8. November
    • [Bild auf Seite 17]

      Franz Wohlfahrt (links) und Joseph Schön, Überlebende des Holocausts, mit der Historikerin Dr. Christine King in der Ausstellung „Die Opfer“

      [Bild auf Seite 17]

      Viehwagen wie dieser brachten Franz Wohlfahrt und Joseph Schön ins Konzentrationslager

      [Bild auf Seite 18]

      Oben: Die Überlebenden Franz Wohlfahrt (links) und Joseph Schön vor der historischen Videopräsentation „Staatsfeinde“, in der auch über Jehovas Zeugen gesprochen wird

      [Bild auf Seite 18]

      Unten: Maria und Franz Wohlfahrt vor einer Ausstellungswand, wo auch die Bibel von Johann Stossier, Marias Bruder, zu sehen ist. Franz Wohlfahrt erzählt: „Johann versteckte diese Bibel irgendwie für eine ganze Weile, bis sie schließlich gefunden wurde. Die Bibel war der einzige Besitz, der nach seiner Hinrichtung seiner Mutter geschickt wurde.“

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