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Johannes sieht den verherrlichten JesusDie Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
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‚Was du siehst, schreibe in eine Buchrolle, und sende es den sieben Versammlungen: in Ephesus und in Smyrna und in Pergamon und in Thyatira und in Sardes und in Philadelphia und in Laodicea‘ “ (Offenbarung 1:10b, 11). Autoritativ und gebieterisch wie ein Trompetenstoß fordert eine Stimme Johannes auf, an die „sieben Versammlungen“ zu schreiben. Er soll eine Reihe von Botschaften empfangen und soll das, was er sieht und hört, bekanntmachen. Beachtenswert ist, daß die hier erwähnten Versammlungen in den Tagen des Johannes tatsächlich existierten. Sie befanden sich alle in Kleinasien, nicht weit von der Insel Patmos entfernt. Dank der vorzüglich angelegten Römerstraßen in jener Gegend konnte man leicht von einer Versammlung zur anderen gelangen. Es bereitete einem Boten keine Schwierigkeiten, die Briefe von einer Versammlung zur nächsten zu bringen. Diese sieben Versammlungen könnte man mit einem Teil eines heutigen Kreises der Zeugen Jehovas vergleichen.
6. (a) Was ist mit ‘den Dingen, die sind’, gemeint? (b) Warum können wir überzeugt sein, daß in der Versammlung gesalbter Christen heute ähnliche Verhältnisse herrschen wie in den Tagen des Johannes?
6 Die meisten Prophezeiungen der Offenbarung sollten sich nach der Zeit des Johannes erfüllen. Sie betrafen „die Dinge, die nach diesen geschehen werden“. Der Rat an die sieben Versammlungen dagegen bezieht sich auf „die Dinge, die sind“, das heißt auf Verhältnisse, die in den damaligen sieben Versammlungen bestanden. Die Botschaften waren für die treuen Ältesten jener sieben Versammlungen sowie für die der übrigen damaligen Versammlungen gesalbter Christen eine wertvolle Hilfe.b Da sich die Vision in erster Linie auf den Tag des Herrn bezieht, ist nach den Worten Jesu zu erwarten, daß in der Versammlung gesalbter Christen von heute ähnliche Verhältnisse herrschen (Offenbarung 1:10, 19).
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Johannes sieht den verherrlichten JesusDie Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
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b Im ersten Jahrhundert war es üblich, einen Brief, den eine Versammlung von einem Apostel bekommen hatte, unter den Versammlungen zirkulieren zu lassen, damit alle aus dem betreffenden Rat Nutzen ziehen konnten. (Vergleiche Kolosser 4:16.)
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