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Wie unser Werk finanziert wirdGottes Königreich regiert!
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Wir brauchen nicht „um Unterstützung zu bitten oder zu betteln“
7, 8. Warum brauchen wir nicht um Geld zu bitten oder zu betteln?
7 Bruder Russell und seine Weggefährten sträubten sich gegen die in den Kirchen übliche Beschaffung von Spendengeldern. Unter der Überschrift „Möchten Sie gern ‚Zions Wacht-Turm‘ lesen?“ schrieb Russell in der zweiten Ausgabe dieser Zeitschrift: „ ‚Zions Wacht-Turm‘ wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln. Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, dass es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen“ (Hag. 2:7-9). Heute, über 130 Jahre später, sind Der Wachtturm und die Organisation, die ihn herausbringt, immer noch da!
8 Jehovas Diener betteln nicht um Geld. Sie lassen keine Klingelbeutel herumgehen und verschicken keine Spendenbriefe. Auch veranstalten sie weder Basare noch Tombolas. Sie halten sich an das, was schon vor langer Zeit im Wacht-Turm stand: „Wir haben es noch nie gutgeheißen, für die Sache des Herrn um Geld zu betteln, wie es allgemein üblich ist . . . Nach unserer Beurteilung ist Geld, das auf verschiedene Weise im Namen des Herrn erbettelt wurde, für ihn anstößig und unannehmbar, und es bringt weder dem Geber noch dem vollbrachten Werk Segen ein.“b
„Jeder tue so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat“
9, 10. Was ist einer der Gründe, warum wir aus freien Stücken geben?
9 Als Bürger des Königreiches müssen wir nicht zum Geben genötigt werden. Ganz im Gegenteil! Wir nutzen unsere finanziellen und anderen Mittel gerne zur Unterstützung des Königreiches. Worauf ist diese Bereitwilligkeit zurückzuführen? Sehen wir uns dazu drei Gründe an.
10 Erstens lieben wir Jehova und möchten „die Dinge tun, die in seinen Augen wohlgefällig sind“ (1. Joh. 3:22). Jehova freut sich über jeden, der aus freien Stücken gibt. Hierzu passt, was der Apostel Paulus über das Geben sagte. (Lies 2. Korinther 9:7.) Ein echter Christ spendet nicht widerstrebend oder gezwungenermaßen, sondern weil er es „in seinem Herzen beschlossen hat“.c Das heißt, er hat einen Bedarf erkannt und sieht eine Möglichkeit, dem abzuhelfen. Jehova liebt so einen „fröhlichen Geber“. In einer anderen Bibelübersetzung heißt es: „Gott liebt den Menschen, der gerne gibt.“
Die beiden kleinen Jungen aus Mosambik haben auch schon Freude am Geben
11. Warum fühlen wir uns gedrängt, Jehova unser Bestes zu geben?
11 Zweitens möchten wir Jehova unsere Dankbarkeit zeigen. Im Gesetz des Moses finden wir einen Grundsatz, der zu einer Selbstprüfung anregt. (Lies 5. Mose 16:16, 17.) Bei den drei jährlichen Festen sollte jeder israelitische Mann „entsprechend dem Segen Jehovas“ eine Gabe darbringen. Vor einem Fest musste er also in sich gehen, darüber nachdenken, wie Jehova ihn gesegnet hatte, und dann entscheiden, was die bestmögliche Gabe wäre. Auch wir fühlen uns gedrängt, Jehova unser Bestes zu geben, wenn wir darüber nachdenken, wie viel er für uns getan hat. Was wir Jehova von Herzen schenken — unsere Spenden eingeschlossen — spiegelt wider, wie sehr wir all das Gute schätzen, was von ihm kommt (2. Kor. 8:12-15).
12, 13. Wieso beweisen unsere freiwilligen Spenden, dass wir unseren König lieben, und wovon hängt es ab, was jeder gibt?
12 Drittens möchten wir unserem König Jesus Christus unsere Liebe zeigen. Wie können wir das tun? Beachten wir, was er an seinem letzten Abend auf der Erde zu seinen Jüngern sagte (lies Johannes 14:23): „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten.“ Zu seinem „Wort“ gehört der Auftrag, die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen Erde zu predigen (Mat. 24:14; 28:19, 20). Wir halten dieses „Wort“, wenn wir unser Möglichstes tun, das Predigtwerk zu fördern, indem wir Zeit, Kraft und Mittel einsetzen. Dadurch beweisen wir unsere Liebe zu dem messianischen König.
13 Als loyale Untertanen unseres Königs haben wir das Herzensbedürfnis, das Königreich finanziell zu unterstützen. In welchem Maß, ist eine persönliche Sache. Jeder gibt, was er kann. Viele von uns sind allerdings nicht gerade begütert (Mat. 19:23, 24; Jak. 2:5). Da ist es tröstlich zu wissen, wie sehr Jehova und sein Sohn auch geringe Beiträge schätzen, die von einem freigebigen Herzen zeugen (Mar. 12:41-44).
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Wie unser Werk finanziert wirdGottes Königreich regiert!
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20. Wie kann man Jehova mit seinen „wertvollen Dingen“ ehren?
20 Wenn man überlegt, was alles dazu gehört, auf der ganzen Erde das Königreich zu verkündigen und Menschen zu Jüngern zu machen, dann möchte man Jehova gern mit seinen „wertvollen Dingen“ ehren (Spr. 3:9, 10). Zu diesen wertvollen Dingen gehören unsere Körperkraft, unsere natürlichen Talente und unsere christliche Persönlichkeit. All das möchten wir für das Königreichswerk einsetzen. Aber nicht zuletzt gehören auch unsere finanziellen Mittel dazu. Seien wir entschlossen zu geben, wenn und wann immer wir können. Unsere freiwilligen Spenden ehren Jehova und zeigen, dass wir das messianische Königreich unterstützen.
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