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Von der Eiche in die Flasche: Die Geschichte des KorkensErwachet! 2011 | Juli
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KORK bildet die äußere Schicht der Korkeichenrinde. Das Besondere an dieser Rinde ist ihre Leichtigkeit, Feuerbeständigkeit und Elastizität.
Die robuste Rinde der Korkeiche wird mit jedem Jahr ein ganzes Stück dicker. Sie kann bis zu 25 Zentimeter stark werden und wirkt wie ein schützender Mantel, der den Baum gegen Hitze, Kälte und Waldbrände abschirmt. Kork wird durch Abschälen der Rinde geerntet. Es dauert dann ungefähr zehn Jahre, bis der Baum wieder beerntet werden kann.
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Von der Eiche in die Flasche: Die Geschichte des KorkensErwachet! 2011 | Juli
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Umweltfreundlich
Ein gut gepflegter Korkeichenwald ist der lebende Beweis dafür, dass der Mensch die Schätze der Natur nutzen kann, ohne Raubbau zu treiben. Alte Korkeichen sind nicht nur die reinste Augenweide, sondern spenden den Rindern, die in ihrem Schatten grasen, auch Futter und schützen zudem die Landschaft vor Versteppung.
Mehrere vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie der Kaiseradler, der Mönchsgeier und der Schwarzstorch nisten in den Kronen großer Korkeichen. Auch der selten gewordene Iberische Luchs findet in den Korkwäldern seine letzten Rückzugsgebiete. Nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF steht das Überleben dieser Tierart in direktem Zusammenhang mit dem Korkanbau in Spanien und Portugal.
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Von der Eiche in die Flasche: Die Geschichte des KorkensErwachet! 2011 | Juli
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a Die Korkeiche wächst auch in anderen Regionen der Erde, doch ihre kommerzielle Nutzung konzentriert sich auf den Mittelmeerraum, wo sie heimisch ist.
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