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Mutig in den Wegen Jehovas wandelnDer Wachtturm 1993 | 15. November
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Mutig in den Wegen Jehovas wandeln
„Glücklich ist jeder, der Jehova fürchtet, der in seinen Wegen wandelt“ (PSALM 128:1).
1, 2. Inwiefern sind uns die im Bibelbericht aufgezeichneten Worte und Taten der Zeugen Jehovas der alten Zeit eine Hilfe?
JEHOVAS heiliges Wort ist voller Berichte über die Prüfungen und die Freuden seiner loyalen Diener. Es enthält lebendige Schilderungen der herausragenden Erfahrungen, die Noah, Abraham, Sara, Josua, Debora, Barak, David und andere machten. Diese Personen, die alle tatsächlich lebten, zeichneten sich durch eine Besonderheit aus: Sie glaubten an Gott und wandelten mutig in seinen Wegen.
2 Die Worte und die Taten der Zeugen Jehovas der alten Zeit können uns in dem Bemühen anspornen, in Gottes Wegen zu wandeln. Es wird zu unserem Glück beitragen, wenn wir Gott Ehrfurcht erweisen und eine gesunde Furcht davor haben, ihm zu mißfallen. Und das wird trotz Prüfungen in unserem Leben der Fall sein, denn der inspirierte Psalmist sagte in einem Lied: „Glücklich ist jeder, der Jehova fürchtet, der in seinen Wegen wandelt“ (Psalm 128:1).
Was Mut ist
3. Was ist Mut?
3 Es erfordert Mut, in den Wegen Jehovas zu wandeln. In der Bibel wird Gottes Volk direkt aufgefordert, diese Eigenschaft zu offenbaren. Der Psalmist David schrieb beispielsweise: „Seid mutig, und euer Herz sei stark, ihr alle, die ihr auf Jehova harrt“ (Psalm 31:24). Mut ist die „Bereitschaft, etwas zu unternehmen, auch wenn es schwierig oder gefährlich ist“ (Duden, Bedeutungswörterbuch). Ein mutiger Mensch ist stark, kühn und tapfer. Daß Jehova seinen Dienern Mut verleiht, geht deutlich aus folgenden Worten des Apostels Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus hervor: „Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes“ (2. Timotheus 1:7).
4. Was gibt uns Mut?
4 Jehova verleiht uns zum Beispiel Mut, wenn wir uns ernsthaft mit seinem Wort, der Bibel, beschäftigen. Viele Berichte in der Heiligen Schrift können uns helfen, noch mutiger zu werden. Daher wollen wir zunächst einmal feststellen, welche Lehre wir aus dem ziehen können, was in den Hebräischen Schriften von einigen berichtet wird, die mutig in den Wegen Jehovas wandelten.
Der Mut, Gottes Botschaft zu verkündigen
5. Wie kann Henochs Mut heutigen Dienern Jehovas helfen?
5 Henochs Mut kann heutigen Dienern Jehovas helfen, mutig Gottes Botschaft zu verbreiten. Bevor Henoch geboren wurde, „fing man an, den Namen Jehovas anzurufen“. Gemäß manchen Gelehrten begannen die Menschen allerdings, den Namen Jehovas „auf lästerliche Weise“ anzurufen (1. Mose 4:25, 26; 5:3, 6). Der göttliche Name könnte Menschen oder sogar Götzen gegeben worden sein. Somit gedieh die falsche Religion, als Henoch 3404 v. u. Z. geboren wurde. Es hat tatsächlich den Anschein, daß er der einzige war, der ‘mit Gott wandelte’, indem er einen rechtschaffenen Lebenswandel in Übereinstimmung mit den geoffenbarten Wahrheiten Jehovas führte (1. Mose 5:18, 24).
6. (a) Welche harte Botschaft verkündete Henoch? (b) Welche Zuversicht können wir hegen?
6 Henoch machte mutig Gottes Botschaft bekannt, wahrscheinlich dadurch, daß er predigte (Hebräer 11:5; vergleiche 2. Petrus 2:5). „Siehe!“ verkündete der einsame Zeuge, „Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden, um an allen das Gericht zu vollziehen und alle Gottlosen all ihrer gottlosen Taten zu überführen, die sie auf gottlose Weise begingen, und all der anstößigen Dinge, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben“ (Judas 14, 15). Henoch besaß den Mut, den Namen Jehovas zu gebrauchen, als er die Botschaft übermittelte, durch die die Gottlosen verurteilt wurden. Und genauso, wie Gott Henoch den Mut gab, diese harte Botschaft zu verkünden, so befähigt er auch seine heutigen Zeugen, sowohl im Predigtdienst als auch in der Schule und anderswo sein Wort freimütig zu reden. (Vergleiche Apostelgeschichte 4:29-31.)
Mut unter Prüfungen
7. Welches Beispiel für Mut gab Noah?
7 Noahs Beispiel kann uns helfen, unter Prüfungen mutig gerechte Werke zu verrichten. Voller Mut und Glauben handelte er entsprechend der göttlichen Warnung vor einer weltweiten Flut und „errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft“. Durch seinen Gehorsam und seine gerechten Taten verurteilte Noah die ungläubige Welt wegen ihrer bösen Werke und bewies, daß sie die Vernichtung verdiente (Hebräer 11:7; 1. Mose 6:13-22; 7:16). Über Noahs Leben nachzusinnen hilft neuzeitlichen Dienern Gottes, sich mutig an gerechten Werken wie dem christlichen Predigtdienst zu beteiligen.
8. (a) Womit mußte Noah als mutiger „Prediger der Gerechtigkeit“ fertig werden? (b) Was wird Jehova für uns tun, wenn wir mutige Prediger der Gerechtigkeit sind?
8 Wer den rechten Weg geht, aber nicht weiß, wie er sich in einer bestimmten Prüfung verhalten soll, muß um Weisheit beten, damit er sie bestehen kann (Jakobus 1:5-8). Dadurch, daß Noah unter Prüfungen Gott loyal blieb, bewies er, daß man Prüfungen mit Mut und Treue begegnen kann. Er widerstand dem Druck von seiten der bösen Welt sowie von seiten materialisierter Engel und ihrer Bastardnachkommen. Ja, Noah war ein mutiger „Prediger der Gerechtigkeit“ in einer ‘ehemaligen Welt’, die der Vernichtung geweiht war (2. Petrus 2:4, 5; 1. Mose 6:1-9). Obwohl er den vor der Flut lebenden Menschen wie ein Herold mutig Gottes Warnungsbotschaft verkündigte, „nahmen [sie] keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte“ (Matthäus 24:36-39). Selbst wenn wir verfolgt werden oder die biblische Botschaft heute von den meisten Menschen zurückgewiesen wird, dürfen wir nie vergessen, daß Jehova uns stützen wird, wie er Noah stützte, solange wir den gleichen Glauben und Mut als Prediger der Gerechtigkeit beweisen.
Der Mut, Gott zu gehorchen
9, 10. In welcher Hinsicht bewiesen Abraham, Sara und Isaak mutigen Gehorsam?
9 Abraham, der „Freund Jehovas“, ist ein vorzügliches Beispiel für mutigen Gehorsam Gott gegenüber (Jakobus 2:23). Es erforderte von Abraham Glauben und Mut, Jehova zu gehorchen und das Ur der Chaldäer, eine Stadt voller materieller Vorzüge, zu verlassen. Er glaubte an Gottes Verheißung, daß sich durch ihn „alle Familien des Erdbodens“ segnen würden und daß sein Same ein Land erhalten sollte (1. Mose 12:1-9; 15:18-21). Durch Glauben „weilte er als Fremdling im Land der Verheißung“ und wartete „auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat“ — auf Gottes himmlisches Königreich, unter dessen Herrschaft er zum Leben auf der Erde auferweckt werden wird (Hebräer 11:8-16).
10 Sara, Abrahams Frau, hatte den Mut und den Glauben, die nötig waren, um Ur zu verlassen, ihren Mann in ein fremdes Land zu begleiten und all die Härten auf sich zu nehmen, die ihnen dort widerfahren würden. Und wie sehr sie für ihren mutigen Gehorsam Gott gegenüber belohnt wurde! Obwohl Sara unfruchtbar war und mit etwa 90 Jahren längst „die Altersgrenze überschritten hatte“, erhielt sie die Kraft, ‘Samen zu empfangen, weil sie Gott für treu achtete, der die Verheißung gegeben hatte’. Schließlich gebar sie Isaak (Hebräer 11:11, 12; 1. Mose 17:15-17; 18:11; 21:1-7). Jahre später gehorchte Abraham Gott voller Mut und „brachte ... Isaak so gut wie als Opfer dar“. Ein Engel hielt den Patriarchen davon zurück, und somit empfing er seinen mutigen und gehorsamen Sohn „in sinnbildlicher Weise“ von den Toten. Abraham und Isaak stellten dadurch prophetisch dar, daß Jehova Gott seinen Sohn, Jesus Christus, als Lösegeld geben würde, damit alle, die Glauben an ihn ausüben würden, ewiges Leben haben könnten (Hebräer 11:17-19; 1. Mose 22:1-19; Johannes 3:16). Der mutige Gehorsam Abrahams, Saras und Isaaks sollte uns gewiß veranlassen, Jehova zu gehorchen und stets seinen Willen zu tun.
Der Mut, sich auf die Seite des Volkes Gottes zu stellen
11, 12. (a) Inwiefern offenbarte Moses Mut in Verbindung mit Jehovas Volk? (b) Welche Frage kann man sich angesichts des Mutes stellen, den Moses bewies?
11 Moses stellte sich mutig auf die Seite des unterdrückten Volkes Gottes. Im 16. Jahrhundert v. u. Z. bewiesen bereits Moses’ Eltern Mut. Sie fürchteten nicht den Befehl des Königs, die männlichen Neugeborenen der Hebräer zu töten, sondern verbargen Moses, bis sie ihn in einem Kästchen im Schilf am Nilufer aussetzten. Pharaos Tochter fand ihn, und er wurde wie ihr eigener Sohn erzogen; die erste religiöse Belehrung erhielt er jedoch im Haus seiner Eltern. Als Mitglied der Hausgemeinschaft des Pharao wurde Moses „in aller Weisheit der Ägypter unterwiesen“; er wurde „machtvoll in seinen Worten und Taten“, groß an geistigen und körperlichen Fähigkeiten (Apostelgeschichte 7:20-22; 2. Mose 2:1-10; 6:20).
12 Mutig erwählte es sich Moses, trotz der materiellen Annehmlichkeiten des Königshauses auf der Seite der Anbeter Jehovas Stellung zu beziehen, die von den Ägyptern versklavt worden waren. Bei der Verteidigung eines Israeliten tötete er einen Ägypter und floh daraufhin nach Midian (2. Mose 2:11-15). Etwa 40 Jahre später gebrauchte Gott ihn, um die Israeliten aus der Sklaverei zu befreien. Seinerzeit „verließ er Ägypten, fürchtete aber die Wut des Königs nicht“, der ihm mit dem Tod drohte, weil er als Vertreter Jehovas für Israel eintrat. Moses wandelte, als sähe er den „Unsichtbaren“, Jehova Gott (Hebräer 11:23-29; 2. Mose 10:28). Haben wir einen solchen Glauben und einen solchen Mut, daß wir trotz Härten und Verfolgung fest zu Jehova und seinem Volk halten?
Der Mut, ‘Jehova völlig nachzufolgen’
13. Welches Beispiel hinsichtlich Mut gaben Josua und Kaleb?
13 Die mutigen Männer Josua und Kaleb lieferten den Beweis, daß es uns möglich ist, in den Wegen Jehovas zu wandeln. Sie „sind Jehova völlig nachgefolgt“ (4. Mose 32:12). Josua und Kaleb gehörten zu den 12 Männern, die ausgesandt worden waren, um das Land der Verheißung auszukundschaften. Aus Furcht vor dessen Bewohnern rieten 10 der Kundschafter den Israeliten vom Einzug in Kanaan ab. Voller Mut sagten Josua und Kaleb dagegen: „Wenn Jehova an uns Gefallen gefunden hat, dann wird er uns gewiß in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt. Nur gegen Jehova rebelliert nicht; und ihr, fürchtet das Volk des Landes nicht, denn unser Brot sind sie. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, und Jehova ist mit uns. Fürchtet sie nicht“ (4. Mose 14:8, 9). Weil es jener Generation der Israeliten an Glauben und Mut fehlte, gelangte sie nicht in das Land der Verheißung. Doch Josua und Kaleb erlebten den Einzug zusammen mit einer neuen Generation.
14, 15. (a) Was erlebten Josua und die Israeliten, weil er die Worte aus Josua 1:7, 8 beherzigte? (b) Welche Lektion in bezug auf Mut können wir von Josua und Kaleb lernen?
14 Gott forderte Josua auf: „Sei mutig und sehr stark, um darauf zu achten, nach dem ganzen Gesetz zu tun, das Moses, mein Knecht, dir geboten hat. Weiche nicht davon ab, weder nach rechts noch nach links, damit du überall, wohin du gehst, weise handelst. Dieses Buch des Gesetzes sollte nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht mit gedämpfter Stimme darin lesen, damit du darauf achtest, nach allem zu tun, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du deinen Weg zum Erfolg machen, und dann wirst du weise handeln“ (Josua 1:7, 8).
15 Da Josua diese Worte beherzigte, fielen Jericho und andere Städte in die Hand der Israeliten. Gott ließ sogar die Sonne stillstehen, sie so lange scheinen, bis Israel bei Gibeon den Sieg errungen hatte (Josua 10:6-14). Als Gefahr von seiten vereinter feindlicher Streitkräfte drohte, die „so zahlreich wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind“, waren, handelte Josua mutig, und Gott gab Israel auch diesmal den Sieg (Josua 11:1-9). Obwohl wir wie Josua und Kaleb unvollkommene Menschen sind, können wir dennoch Jehova völlig nachfolgen, und er kann uns die Kraft geben, mutig in seinen Wegen zu wandeln.
Der Mut, auf Gott zu vertrauen
16. Auf welche Weise bewiesen Debora, Barak und Jael Mut?
16 Mutiges Vertrauen auf Gott wird belohnt, wie Ereignisse aus jenen Tagen zeigen, als Richter in Israel Recht sprachen (Ruth 1:1). Der Richter Barak und die Prophetin Debora bewiesen beispielsweise mutiges Gottvertrauen. Nachdem der Kanaaniterkönig Jabin Israel 20 Jahre lang unterdrückt hatte, gab Jehova Barak durch Debora den Auftrag, auf dem Berg Tabor 10 000 Mann zu versammeln. Sisera, der Heeroberste Jabins, eilte in das Wildbachtal Kischon, überzeugt davon, daß Israels Männer in der Ebene gegen sein Heer und seine 900 mit eisernen Sicheln ausgerüsteten Kriegswagen keine Chance hätten. Als die Israeliten in die Talebene marschierten, handelte Gott zu ihren Gunsten und verwandelte das Schlachtfeld durch eine plötzliche Überschwemmung in einen Morast, in dem Siseras Kriegswagen steckenblieben. Baraks Männer gewannen die Oberhand, so daß „das ganze Lager Siseras durch die Schärfe des Schwertes fiel“. Sisera floh zum Zelt Jaels, die den Mut hatte, ihn zu töten, indem sie ihm einen Zeltpflock durch die Schläfen trieb, während er schlief. Dem prophetischen Wort Deboras an Barak entsprechend ging die „schöne Auszeichnung“ des Sieges somit an eine Frau. Weil Debora, Barak und Jael mutig auf Gott vertrauten, hatte Israel „fortan Ruhe, vierzig Jahre lang“ (Richter 4:1-22; 5:31).
17. Welches Beispiel für mutiges Vertrauen auf Jehova gab der Richter Gideon?
17 Der Richter Gideon vertraute mutig auf Jehova Gott, als die Midianiter zusammen mit anderen in Israel eindrangen. Obwohl die 32 000 Kämpfer Israels den etwa 135 000 Eindringlingen zahlenmäßig unterlegen waren, hätten sie dennoch geneigt sein können, einen von Gott gegebenen Sieg dem eigenen Heldenmut zuzuschreiben. Deshalb befolgte Gideon die Anweisung Jehovas und verringerte sein Heer auf 3 Trupps von je 100 Mann (Richter 7:1-7, 16; 8:10). Als die 300 das Lager der Midianiter in der Nacht umringten, hatte jeder ein Horn und einen Wasserkrug bei sich, in dem sich eine Fackel befand. Auf ein Signal hin bliesen sie die Hörner, zerschmetterten die Krüge, hielten die brennenden Fackeln hoch und riefen laut: „Schwert Jehovas und Gideons!“ (Richter 7:20). Die erschrockenen Midianiter ergriffen die Flucht und wurden besiegt. Solche Begebenheiten sollten uns davon überzeugen, daß auch heute mutiges Gottvertrauen belohnt wird.
Der Mut, Jehova zu ehren und die wahre Anbetung zu fördern
18. Was tat David voller Mut, als er Goliath niederstreckte?
18 Einige biblische Beispiele geben Mut, Jehova zu ehren und die wahre Anbetung zu fördern. Der junge David, der mutig die Schafe seines Vaters Raubtieren entriß, bewies seinen Mut, als er dem Philisterriesen Goliath entgegentrat. „Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß“, sagte David, „ich aber komme zu dir mit dem Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast. An diesem Tag wird Jehova dich in meine Hand liefern, und ich werde dich bestimmt niederschlagen und deinen Kopf von dir nehmen; ... und Leute der ganzen Erde werden erkennen, daß ein Gott existiert, der zu Israel gehört. Und diese ganze Versammlung wird erkennen, daß Jehova weder mit Schwert noch mit Speer rettet, denn Jehova gehört die Schlacht“ (1. Samuel 17:32-37, 45-47). Mit göttlicher Hilfe ehrte David mutig Jehova, streckte Goliath nieder und spielte dadurch eine wichtige Rolle dabei, die von den Philistern ausgehende Bedrohung für die wahre Anbetung abzuwenden.
19. Für welches Projekt benötigte Salomo Mut, und inwiefern können wir heute genauso handeln wie er?
19 Als König Davids Sohn Salomo darangehen sollte, Gottes Tempel zu bauen, wurde er von seinem betagten Vater aufgefordert: „Sei mutig und stark und handle. Fürchte dich nicht noch erschrick, denn Jehova Gott, mein Gott, ist mit dir. Er wird dich nicht im Stich lassen noch dich verlassen, bis das ganze Werk des Dienstes des Hauses Jehovas beendet ist“ (1. Chronika 28:20). Mutig nahm Salomo das Projekt in Angriff, und es gelang ihm, den Tempel zu vollenden. Wenn uns heute ein theokratisches Bauprojekt vor eine schwierige Aufgabe stellt, sollten wir uns an die Worte Davids erinnern: „Sei mutig und stark und handle.“ Welch eine vortreffliche Möglichkeit, Jehova zu ehren und die reine Anbetung zu unterstützen!
20. Inwiefern faßte König Asa Mut?
20 König Asas Wunsch, Gott zu ehren und die reine Anbetung zu fördern, veranlaßte ihn, die Götzen und die männlichen Tempelprostituierten aus Juda wegzuschaffen. Er entfernte auch seine abtrünnige Großmutter aus ihrer hohen Stellung und verbrannte ihr „abscheuliches Götzenbild“ (1. Könige 15:11-13). Ja, Asa „faßte ... Mut und ließ dann die abscheulichen Dinge aus dem ganzen Land Juda und Benjamin und aus den Städten, die er von der Berggegend von Ephraim eingenommen hatte, verschwinden und Jehovas Altar, der vor der Vorhalle Jehovas war, erneuern“ (2. Chronika 15:8). Weisen wir ebenfalls mutig Abtrünnigkeit zurück, und fördern auch wir mutig die reine Anbetung? Gebrauchen wir unsere materiellen Mittel zur Förderung der Königreichsinteressen? Und sind wir darauf bedacht, Jehova zu ehren, indem wir uns als seine Zeugen regelmäßig an der Verkündigung der guten Botschaft beteiligen?
21. (a) Wie können uns die Berichte über vorchristliche Bewahrer der Lauterkeit helfen? (b) Was werden wir im nächsten Artikel betrachten?
21 Wie dankbar sind wir doch, daß Gott dafür gesorgt hat, daß die biblischen Berichte über mutige vorchristliche Bewahrer der Lauterkeit bis in unsere Zeit überdauert haben! Ihr hervorragendes Beispiel kann uns gewiß helfen, Jehova mit Mut, Gottesfurcht und Scheu heiligen Dienst darzubringen (Hebräer 12:28). Doch auch die Christlichen Griechischen Schriften enthalten Beispiele dafür, wie mit gottgefälligem Mut vorgegangen wurde. Wie können uns einige dieser Berichte helfen, mutig in den Wegen Jehovas zu wandeln?
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Seid guten Mutes!Der Wachtturm 1993 | 15. November
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Der Mut, Christus nachzuahmen
3. Wer ist das beste Beispiel für Mut, und was wird in Hebräer 12:1-3 über ihn gesagt?
3 Jesus Christus ist das beste Beispiel für Mut. Nachdem der Apostel Paulus auf die ‘große Wolke’ vorchristlicher Zeugen Jehovas hingewiesen hatte, lenkte er das Augenmerk auf Jesus und sagte: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten. Für die vor ihm liegende Freude erduldete er einen Marterpfahl, der Schande nicht achtend, und hat sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt. Ja, betrachtet genau den, der von Sündern gegen ihre eigenen Interessen einen solchen Widerspruch erduldete, damit ihr nicht müde werdet und in euren Seelen ermattet“ (Hebräer 12:1-3).
4. Inwiefern bewies Jesus Mut, als er von Satan versucht wurde?
4 Jesus verbrachte nach seiner Taufe 40 Tage mit Nachsinnen, Beten und Fasten in der Wildnis; anschließend widerstand er mutig dem Satan. Als Jesus vom Teufel versucht wurde, Steine in Brot zu verwandeln, weigerte er sich, weil es verkehrt gewesen wäre, zur Befriedigung eigener Wünsche Wunder zu wirken. „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht‘“, sagte Jesus. Satan forderte ihn dann auf, von der Zinne des Tempels zu springen, was Jesus jedoch nicht tat, weil es eine Sünde gewesen wäre, Gott zu versuchen und zu sehen, ob er ihn vor dem möglichen Selbstmord bewahren würde. Jesus erklärte: „Wieder steht geschrieben: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘“ Satan bot ihm alle Königreiche der Welt für einen „Akt der Anbetung“ an, doch es lag Jesus fern, abtrünnig zu werden und die höhnische Behauptung des Teufels zu bestätigen, daß kein Mensch unter Prüfungen Gott treu bleiben würde. Daher sagte Jesus: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘“ Daraufhin ließ der Versucher „bis zu einer anderen passenden Zeit“ von ihm ab (Matthäus 4:1-11; Lukas 4:13).
5. Was kann uns helfen, Versuchungen zu widerstehen?
5 Jesus unterwarf sich Jehova und widerstand Satan. Wenn auch wir ‘uns Gott unterwerfen und dem Teufel widerstehen, wird dieser von uns fliehen’ (Jakobus 4:7). Wie Jesus können wir mutig Versuchungen widerstehen, indem wir uns an die Bibel halten und sie vielleicht sogar zitieren, wenn wir in Versuchung geraten, eine Sünde zu begehen. Würden wir, nachdem wir uns Gottes Gesetz „Du sollst nicht stehlen“ in den Sinn gerufen hätten, noch der Verlockung nachgeben, Diebstahl zu begehen? Würden sich zwei Christen dazu hinreißen lassen, unsittlich zu handeln, wenn zumindest einer von ihnen mutig die Worte zitierte: „Du sollst nicht ehebrechen.“? (Römer 13:8-10; 2. Mose 20:14, 15).
6. Inwiefern besiegte Jesus mutig die Welt?
6 Als Christen können wir uns vor dem Geist und dem sündigen Verhalten der Welt, die uns haßt, hüten. Jesus sagte zu seinen Nachfolgern: „In der Welt habt ihr Drangsal, doch faßt Mut! Ich habe die Welt besiegt“ (Johannes 16:33). Er besiegte die Welt dadurch, daß er ihr nicht gleich wurde. Sein Vorbild als Sieger und das, was er durch seinen Lauf als Bewahrer der Lauterkeit bewirkt hat, verleiht uns den Mut, ihn nachzuahmen, indem wir uns von der Welt getrennt halten und uns von ihr nicht beflecken lassen (Johannes 17:16).
Der Mut, weiterhin zu predigen
7, 8. Was wird uns helfen, trotz Verfolgung mit dem Predigen fortzufahren?
7 Jesus und seine Jünger vertrauten darauf, von Gott den Mut zu erhalten, das Predigen trotz Verfolgung fortzusetzen. Christus führte sein Predigtwerk trotz Verfolgung mutig bis zum Ende durch, und nach Pfingsten 33 u. Z. fuhren seine verfolgten Nachfolger fort, die gute Botschaft zu verkündigen, obwohl die geistlichen Führer der Juden versuchten, ihnen Einhalt zu gebieten (Apostelgeschichte 4:18-20; 5:29). Die Jünger beteten: „Jehova, beachte ihre Drohungen, und gewähre deinen Sklaven, daß sie dein Wort fortgesetzt mit allem Freimut reden.“ Und was geschah? „Als sie flehentlich gebetet hatten, wurde die Stätte, an der sie versammelt waren, erschüttert; und sie wurden allesamt mit dem heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut“ (Apostelgeschichte 4:24-31).
8 Da die Mehrheit der Menschen heute für die gute Botschaft unempfänglich ist, erfordert es oft Freimut, ihnen weiterhin zu predigen. Jehovas Diener benötigen besonders unter Verfolgung von Gott verliehenen Mut, um ein gründliches Zeugnis zu geben (Apostelgeschichte 2:40; 20:24). Deshalb schrieb der mutige Königreichsverkündiger Paulus einem jungen, weniger erfahrenen Mitarbeiter: „Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes. Daher schäme dich des Zeugnisses über unseren Herrn nicht noch meiner, eines Gefangenen um seinetwillen, sondern nimm teil am Erleiden von Ungemach für die gute Botschaft gemäß der Kraft Gottes“ (2. Timotheus 1:7, 8). Wenn wir um Mut beten, werden wir mit dem Predigen fortfahren können, und selbst Verfolgung wird uns als Königreichsverkündigern nicht die Freude rauben können (Matthäus 5:10-12).
Der Mut, auf der Seite Jehovas Stellung zu beziehen
9, 10. (a) Was taten im ersten Jahrhundert viele Juden und Nichtjuden, um getaufte Nachfolger Christi zu werden? (b) Warum erforderte es Mut, ein Christ zu werden?
9 Im ersten Jahrhundert gaben viele Juden und Nichtjuden mutig unbiblische Traditionen auf und wurden getaufte Nachfolger Christi. Kurz nach Pfingsten 33 u. Z. mehrte sich „die Zahl der Jünger ... in Jerusalem fortgesetzt sehr; und eine große Menge Priester begann dem Glauben gehorsam zu sein“ (Apostelgeschichte 6:7). Diese Juden hatten den Mut, religiöse Bindungen zu lösen und Jesus als Messias anzunehmen.
10 Ab 36 u. Z. wurden viele Nichtjuden gläubig. Als Kornelius, Mitglieder seiner Familie und andere Nichtjuden die gute Botschaft hörten, nahmen sie diese sofort an, empfingen den heiligen Geist und wurden „im Namen Jesu Christi getauft“ (Apostelgeschichte 10:1-48). In Philippi nahmen ein nichtjüdischer Gefängnisaufseher und seine Hausgemeinschaft sehr schnell den christlichen Glauben an, woraufhin ‘er und die Seinen unverzüglich getauft wurden’ (Apostelgeschichte 16:25-34). Es erforderte Mut, diese Schritte zu unternehmen, weil die Christen eine verfolgte, unpopuläre Minderheit waren. Das sind sie immer noch. Ist es ungeachtet dessen nicht an der Zeit, ebenfalls diese mutigen Schritte zu unternehmen, sofern du dich Gott noch nicht hingegeben hast und noch kein getaufter Zeuge Jehovas bist?
Mut im geteilten Haus
11. Welches vortreffliche Beispiel für Mut gaben Eunike und Timotheus?
11 Eunike und ihr Sohn Timotheus gaben ein vortreffliches Beispiel für mutigen Glauben in einem religiös geteilten Haus. Eunike hatte zwar einen andersgläubigen Mann, aber sie lehrte ihren Sohn von frühester Kindheit an „die heiligen Schriften“ (2. Timotheus 3:14-17). Als sie eine Christin wurde, offenbarte sie „ungeheuchelten Glauben“ (2. Timotheus 1:5). Sie hatte einerseits den Mut, Timotheus die christliche Lehre zu vermitteln, andererseits aber auch Respekt vor ihrem andersgläubigen Mann als Haupt. Ihr Glaube und ihr Mut wurden gewiß belohnt, als ihr gut belehrter Sohn ausgewählt wurde, Paulus auf Missionsreisen zu begleiten. Welch eine Ermunterung für christliche Väter oder Mütter, die sich in einer ähnlichen Lage befinden!
12. Was für ein Mensch wurde Timotheus, und wer ahmt ihn heute nach?
12 Obwohl Timotheus in einem religiös geteilten Haus lebte, nahm er mutig den christlichen Glauben an und wurde ein Geistesmensch, über den Paulus sagen konnte: „Ich für meinen Teil hoffe im Herrn Jesus, in kurzem Timotheus zu euch [den Philippern] zu senden, damit ich eine frohe Seele sei, wenn ich über die Dinge Kenntnis erhalte, die euch betreffen. Denn ich habe sonst niemand, der die gleiche Einstellung hat wie er und sich mit echter Sorge um die euch betreffenden Dinge kümmern wird. ... ihr kennt seine Bewährung, daß er wie ein Kind mit dem Vater mit mir zur Förderung der guten Botschaft wie ein Sklave gedient hat“ (Philipper 2:19-22). Heute machen sich viele Jungen und Mädchen in religiös geteilten Häusern mutig den wahren christlichen Glauben zu eigen. Wie Timotheus zeigen sie ihre Bewährung, und wie sehr wir uns doch darüber freuen, daß sie zur Organisation Jehovas gehören!
Der Mut, ‘unseren Hals einzusetzen’
13. Auf welche Weise bewiesen Aquila und Priscilla Mut?
13 Aquila und seine Frau Priscilla (Priska) gaben dadurch ein Beispiel, daß sie für einen Glaubensbruder mutig ‘ihren Hals einsetzten’. Sie nahmen Paulus in ihr Haus auf, arbeiteten zusammen mit ihm als Zeltmacher und halfen ihm, die neue Versammlung in Korinth aufzubauen (Apostelgeschichte 18:1-4). Im Verlauf ihrer 15jährigen Freundschaft riskierten sie sogar auf nicht näher bekannte Weise ihr Leben für ihn. Das Ehepaar lebte in Rom, als Paulus an die dortigen Christen schrieb: „Richtet meine Grüße aus an Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, die ihren eigenen Hals für meine Seele eingesetzt haben, denen nicht nur ich Dank sage, sondern auch alle Versammlungen der Nationen“ (Römer 16:3, 4).
14. In Übereinstimmung mit welchem Gebot handelten Aquila und Priscilla, als sie für Paulus ihren Hals einsetzten?
14 Als Aquila und Priska für Paulus ihren Hals einsetzten, handelten sie in Übereinstimmung mit den Worten Jesu: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt“ (Johannes 13:34). Dieses Gebot war insofern ‘neu’, als es über die Forderung des mosaischen Gesetzes, den Mitmenschen so zu lieben wie sich selbst, hinausging (3. Mose 19:18). Es forderte aufopferungsvolle Liebe, die so weit ging, daß man wie Jesus sein Leben für andere hingab. Der Schriftsteller Tertullian, der im zweiten und dritten Jahrhundert u. Z. lebte, zitierte Äußerungen, die Nichtchristen über Christen machten. Er schrieb: „‚Seht‘, sagen sie [die Nichtchristen], ‚wie sie sich gegenseitig lieben ... und wie sie für einander zu sterben bereit sind‘“ (Verteidigung des Christentums, Kapitel XXXIX, 7). Besonders unter Verfolgung könnte die Verpflichtung auf uns zukommen, dadurch brüderliche Liebe zu beweisen, daß wir mutig unser Leben riskieren, um zu verhindern, daß Glaubensbrüder in die Hände von Gegnern fallen, die sie brutal behandeln oder töten würden (1. Johannes 3:16).
Mut trägt Freude ein
15, 16. Welche Verbindung kann zwischen Mut und Freude bestehen, wie aus Apostelgeschichte, Kapitel 16 hervorgeht?
15 Paulus und Silas lieferten den Beweis, daß es Freude eintragen kann, wenn man unter Prüfungen Mut zeigt. In der Stadt Philippi wurden sie auf Befehl der Magistrate öffentlich mit Ruten geschlagen und dann im Gefängnis in den Stock gelegt. Aber sie waren weder entmutigt noch verängstigt. Trotz schwieriger Umstände verloren sie weder den von Gott verliehenen Mut noch die Freude, die treuen Christen daraus erwächst.
16 Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott. Plötzlich erschütterte ein Erdbeben das Gefängnis, ihre Fesseln wurden gelöst und die Türen geöffnet. Mutig gaben sie dem verängstigten Gefängnisaufseher und seinen Angehörigen Zeugnis, was dazu führte, daß diese als Diener Jehovas getauft wurden. Der Gefängnisaufseher „freute sich sehr mit all seinen Hausgenossen, jetzt, da er zum Glauben an Gott gekommen war“ (Apostelgeschichte 16:16-34). Welch eine Freude das für Paulus und Silas gewesen sein muß! Nachdem wir dieses und andere biblische Beispiele des Mutes betrachtet haben, stellt sich uns die Frage: Wie können wir als Diener Jehovas unseren Mut bewahren?
Weiterhin guten Mutes sein
17. Wie sind gemäß Psalm 27 das Hoffen auf Jehova und Mut miteinander verknüpft?
17 Auf Jehova zu hoffen wird uns helfen, unseren Mut zu bewahren. David sang: „Hoffe auf Jehova; sei mutig, und dein Herz sei stark. Ja, hoffe auf Jehova“ (Psalm 27:14). Der 27. Psalm zeigt, daß David auf Jehova als der „Feste“ seines Lebens vertraute (Vers 1). David hatte gesehen, wie Gott in der Vergangenheit mit seinen Feinden gehandelt hatte, und das gab ihm Mut (Vers 2, 3). Wertschätzung für die Anbetungsstätte Jehovas war ein weiterer Faktor (Vers 4). Auch das Vertrauen auf den Beistand, den Schutz und die Befreiung Jehovas stärkte Davids Mut (Vers 5-10). Eine weitere Hilfe war die ständige Unterweisung in den Grundsätzen des gerechten Weges Jehovas (Vers 11). Das zuversichtliche Gebet um Befreiung von seinen Feinden, verbunden mit Glauben und Hoffnung, halfen David, mutig zu sein (Vers 12-14). Wir können unseren Mut auf ähnliche Weise stärken und dadurch zeigen, daß wir wirklich ‘auf Jehova hoffen’.
18. (a) Was zeigt, daß uns die regelmäßige Gemeinschaft mit anderen Anbetern Jehovas helfen kann, mutig zu bleiben? (b) Welche Rolle spielen christliche Zusammenkünfte dabei, unseren Mut zu stärken?
18 Die regelmäßige Gemeinschaft mit anderen Anbetern Jehovas kann uns helfen, mutig zu bleiben. Als Paulus nach Rom reiste, weil er sich auf Cäsar berufen hatte, kamen ihm Glaubensbrüder bis zu dem Marktplatz des Appius und den Drei Schenken entgegen. „Als Paulus sie erblickte“, sagt der Bericht, „dankte er Gott und faßte Mut“ (Apostelgeschichte 28:15).
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