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  • ‘Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft’
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • Ein scheinbar aussichtsloser Kampf

      In den 40er und 50er Jahren war die kanadische Provinz Quebec geradezu ein Schlachtfeld. Schon von 1924 an war es wegen des Predigens der guten Botschaft zu Verhaftungen gekommen. Im Winter 1931 wurden bestimmte Zeugen jeden Tag von der Polizei festgenommen, mitunter zweimal täglich. Die Gerichtskosten wurden für die Zeugen in Kanada zu einer großen Belastung. Anfang 1947 stieg die Gesamtzahl der bei den Gerichten der Provinz Quebec gegen die Zeugen anhängigen Verfahren auf 1 300, obwohl sie dort nur eine kleine Gruppe waren.

      Das war zu einer Zeit, als die katholische Kirche einen großen Einfluß hatte, mit dem jeder Politiker und jeder Richter der Provinz rechnen mußte. In Quebec stand die Geistlichkeit allgemein in hohem Ansehen, und die Leute beeilten sich, den Anordnungen des Ortsgeistlichen Folge zu leisten. Das Buch State and Salvation (1989) beschreibt die Lage wie folgt: „Der Kardinal von Quebec hatte einen Thron im Sitzungssaal der gesetzgebenden Versammlung direkt neben dem, der für den stellvertretenden Gouverneur reserviert war. Auf die eine oder andere Weise unterstand Quebec unmittelbar kirchlicher Kontrolle ... Tatsächlich bestand die Mission der Kirche darin, das politische Leben Quebecs der katholischen Vorstellung anzupassen, die Wahrheit sei der Katholizismus, der Irrtum alles Nichtkatholische und Freiheit bestehe darin, die katholische Wahrheit zu reden und zu leben.“

  • ‘Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft’
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • Auch in der kanadischen Provinz Quebec wurden in den 30er und 40er Jahren Zeugen Jehovas unter der Anklage der aufrührerischen Verschwörung vor Gericht gebracht. Geistliche — vorwiegend katholische, doch auch protestantische — erschienen sogar persönlich als Zeugen vor Gericht, um gegen sie auszusagen. Was hatten sich Jehovas Zeugen zuschulden kommen lassen? Die Geistlichkeit argumentierte, sie hätten die staatliche Einheit gefährdet, weil aufgrund ihrer Veröffentlichungen Unzufriedenheit gegenüber der katholischen Kirche entstehen könnte. Die Zeugen erwiderten darauf jedoch, daß sie in Wirklichkeit Literatur verbreiteten, die demütigen Menschen Trost aus Gottes Wort vermittelte, und daß die Geistlichkeit darüber in Wut geraten war, weil unbiblische Lehren und Praktiken angeprangert wurden.

  • ‘Verteidigung und gesetzliche Befestigung der guten Botschaft’
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • [Bild auf Seite 681]

      Maurice Duplessis, Ministerpräsident von Quebec, kniet Ende der 30er Jahre öffentlich vor Kardinal Villeneuve und steckt ihm einen Ring an den Finger als Beweis für die engen Bande zwischen Kirche und Staat. In Quebec wurden Jehovas Zeugen besonders heftig verfolgt.

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