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Bericht zur rechtlichen SituationJahrbuch der Zeugen Jehovas 2015
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NIGERIA „Jehova hat mich belohnt!“
In Abia, einem Bundesstaat Nigerias, werden Zeugen Jehovas oft bedroht und geächtet, weil sie nicht bereit sind, sich Jahrgangsgemeinschaftenb anzuschließen, die für ihre gewalttätigen und spiritistischen Riten bekannt sind. Mitglieder der Jahrgangsgemeinschaft von Asaga Ohafia drangen im November 2005 frühmorgens in das Haus von Bruder Emmanuel Ogwo und seiner Frau ein. Sie nahmen ihnen widerrechtlich ihren gesamten Besitz weg, sozusagen als Zahlung für den Mitgliedsbeitrag. Dem Ehepaar blieb nur noch das, was sie auf dem Leib trugen. 2006 wurden Bruder Ogwo und seine Frau aus ihrem Haus und dem Dorf vertrieben. Die beiden fanden in einem anderen Dorf bei einem Bruder Zuflucht, wo für sie gesorgt wurde. Bruder Ogwo kehrte im nächsten Jahr zwar in sein Haus zurück, wurde aber trotzdem weiter unter Druck gesetzt, der Jahrgangsgemeinschaft beizutreten. Seine Bitte, sein Grundstück zurückzuerhalten, ignorierte man.
Am 15. April 2014 urteilte schließlich das Oberste Gericht des Bundesstaates Abia zugunsten von Bruder Ogwo und anerkannte damit sein verfassungsmäßiges Recht auf Versammlungs- und Religionsfreiheit. Daraufhin wurde Bruder Ogwo das enteignete Grundstück zurückgegeben. Die Brüder in Asaga Ohafia werden jetzt von der Gemeinschaft nicht mehr so geächtet und können frei predigen.
Als das Gericht das Urteil verkündete, sagte Bruder Ogwo: „Ich bin vor Freude gesprungen, so glücklich war ich. Ich hatte das Gefühl, dass Jehova den Fall gewonnen hatte und die Engel mit mir gewesen waren. Jehova hat mich belohnt!“
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Bericht zur rechtlichen SituationJahrbuch der Zeugen Jehovas 2015
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b Eine Jahrgangsgemeinschaft besteht gewöhnlich aus Männern, die ungefähr zur gleichen Zeit im gleichen Dorf geboren wurden.
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