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Kenia und benachbarte LänderJahrbuch der Zeugen Jehovas 1992
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Am 24. Oktober 1986 wurde der Fall der Zeugen Jehovas endlich vor Gericht gebracht. Inzwischen hatten mehrere schon über sechs Monate im Gefängnis zugebracht. Es war dort sogar ein Kind geboren worden, das passenderweise Shikama Hodari (Bleib standhaft) genannt wurde. Die Urteilssprüche fielen sehr hart aus; es wurden Freiheitsstrafen zwischen 5 und 12 Jahren verhängt. Eine Interessierte, die noch keine Verkündigerin war, wurde zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt.
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Kenia und benachbarte LänderJahrbuch der Zeugen Jehovas 1992
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Eine freudige Überraschung
Am 1. Juli 1987, dem 25. Jahrestag der Unabhängigkeit Ruandas, entschuldigte sich der Präsident Ruandas in einer Rede, die im Rundfunk übertragen wurde, für die Verletzung der Menschenrechte und gab bekannt, daß alle, die am 24. Oktober 1986 verurteilt worden waren, freigelassen würden. Was für eine mutige und lobenswerte Entscheidung! Einige Tage später wurden alle 49 verurteilten Brüder und Schwestern auf freien Fuß gesetzt.
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