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  • Das ehemalige Jugoslawien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2009
    • In Zagreb und Umgebung trafen sich Gruppen und lasen zusammen Veröffentlichungen, die ins Kroatische übersetzt worden waren.

      Als Nächstes sollte Der Wachtturm ins Slowenische und Kroatische übersetzt werden. Damit war ein Riesenaufwand verbunden. Eine Schwester musste die übersetzte Zeitschrift mit der Schreibmaschine abschreiben. Dabei konnte sie aber immer nur 20 Durchschläge anfertigen. Als man später ein Vervielfältigungsgerät besaß, war es möglich, in einem Arbeitsgang 200 Zeitschriften herzustellen.

      Mit diesen Zeitschriften setzten sich die Verkündiger in den Zug und unternahmen Predigttouren in verschiedene Gebiete Jugoslawiens.

  • Das ehemalige Jugoslawien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2009
    • In Zagreb (Kroatien) war der 23-jährige Dušan Mikić von der Broschüre Wo sind die Toten? beeindruckt und ließ sich ziemlich schnell taufen. Auch er wurde Pionier. Und dann kam noch Verstärkung aus Deutschland.

  • Das ehemalige Jugoslawien
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2009
    • [Kasten/Bild auf Seite 148]

      Ein Uhrmacher, der nicht nur Uhren reparierte

      In den 1930er-Jahren zog Antun Abramović in Kroatien von Dorf zu Dorf und reparierte Uhren aller Art. In einem Gasthaus entdeckte er eine unserer Broschüren. Alles, was er darin las, erschien ihm auf Anhieb richtig und berührte ihn tief. In einem Brief bat er um weiteren Lesestoff. Es dauerte nicht lange, und er ließ sich taufen. Danach reparierte er auf seiner Wanderschaft nicht nur Uhren, sondern sprach mit den Leuten auch über die Bibel. Die „Tarnung“ als Uhrmacher kam ihm dabei sehr gelegen, weil unsere Tätigkeit damals verboten war. In dem kleinen Ort Privlaka gab es ein paar Leute, die für die gute Botschaft Feuer und Flamme waren, sodass eine kleine Versammlung entstand. Von dort aus kam die Wahrheit auch nach Vinkovci und Umgebung.

      Während des Zweiten Weltkriegs half Bruder Abramović dabei mit, heimlich Literatur zu drucken, die in ganz Jugoslawien verbreitet wurde. Wegen seines unermüdlichen Einsatzes wurde er 1947 zusammen mit 13 anderen Brüdern zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung war er reisender Aufseher. Seinen Eifer für Jehova hat er sich sein ganzes Leben hindurch bewahrt.

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