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Worin die Liebe zu Gott bestehtDer Wachtturm 1989 | 1. Mai
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Die Form des letzteren hat ihren Ursprung im alten Chaldäa. Sie wurde als das Symbol des Gottes Tammuz (in der Form des mystischen Taus, der Initiale seines Namens) in diesem Land und in angrenzenden Ländern, einschließlich Ägyptens, verwendet.“
5 W. E. Vine schreibt ferner: „In der Mitte des 3. Jh. A. D. hatten die Kirchen entweder gewisse Lehrpunkte des christlichen Glaubens verlassen oder aber entstellt. Um das Ansehen des abgefallenen kirchlichen Systems zu heben, wurden Heiden ohne Erneuerung durch Glauben aufgenommen, und es wurde ihnen erlaubt, ihre heidnischen Zeichen und Symbole weitgehend beizubehalten.
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Worin die Liebe zu Gott bestehtDer Wachtturm 1989 | 1. Mai
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8. Was sagen andere Quellen über das Kreuz und seinen Ursprung?
8 Das französische Universalwörterbuch Dictionnaire Encyclopédique Universel sagt: „Wir haben lange geglaubt, daß das Kreuz als religiöses Symbol den Christen vorbehalten war. Das ist nicht der Fall.“ In dem Buch Dual Heritage—The Bible and the British Museum wird erklärt: „Es mag bestürzend sein, zu erfahren, daß es im Griechischen des Neuen Testaments kein Wort wie ‚Kreuz‘ gibt. Das mit ‚Kreuz‘ übersetzte Wort ist stets das griechische Wort [staurós], das ‚aufrechtstehender Pfahl‘ oder ‚Stamm‘ bedeutet. Das Kreuz war ursprünglich kein christliches Symbol; es geht auf Ägypten und Konstantin zurück.“ Die New Catholic Encyclopedia erklärt: „Die Darstellung des Opfertodes Christi auf Golgotha ist in den ersten Jahrhunderten nach Christus kein Gegenstand der bildenden Kunst. Die ersten Christen haben unter dem Einfluß des Gebots im Alten Testament, sich kein geschnitztes Bild zu machen, nicht einmal das Werkzeug der Leiden Christi dargestellt. ... Das Kreuz wird erst seit der Zeit Konstantins dargestellt.“
Konstantins Kreuz
9. Welche Verbindung besteht zwischen Kaiser Konstantin und dem Kreuz?
9 Im Jahre 325 u. Z. berief der römische Kaiser Konstantin das Konzil von Nizäa ein und beeinflußte es, die unbiblische Lehre anzunehmen, daß Christus Gott sei. Er hatte die Absicht, dadurch sein Reich von Heiden und abtrünnigen Christen zu festigen. Die New Encyclopædia Britannica schreibt: „Am Tag vor Konstantins Sieg über Maxentius im Jahre 312 hatte er eine Vision vom ‚Himmelszeichen‘ des Kreuzes, das er für ein göttliches Unterpfand seines Triumphes hielt.“ Es heißt darin ferner, daß Konstantin danach die Verehrung des Kreuzes förderte.
10. Warum ist es nicht vernünftig oder biblisch, anzunehmen, Gott oder Christus hätte Konstantin ein „Zeichen“ sehen lassen, das ein Kreuz einschloß?
10 Würde Gott aber einem heidnischen Herrscher, der nicht seinen Willen tat, ein Zeichen geben und noch dazu ein heidnisches? Jesus tadelte seine Landsleute, weil sie nach einem Zeichen verlangten (Matthäus 12:38-40). Überdies vergoß jener heidnische Herrscher mit buchstäblichen Waffen unschuldiges Blut, um die politische Vormachtstellung zu erlangen, und im Rahmen politischer Intrigen ließ er sogar Verwandte und Bekannte ermorden. Jesus sagte dagegen: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft“ (Johannes 18:36). Deswegen gebot er Petrus: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“ (Matthäus 26:52).
11. Was veranlaßte Konstantin, den Gebrauch des Kreuzes zu fördern?
11 In dem Buch Strange Survivals wird über Konstantin und sein Kreuz gesagt: „Daß sein Vorgehen von Schlauheit zeugte, ist kaum zu bezweifeln; das Symbol, das er einführte, erfreute einerseits die Christen in seinem Heer und andererseits die [heidnischen] Gallier. ... Für die letzteren war es ein Unterpfand der Gunst ihrer Sonnengottheit [des Sonnengottes, den sie verehrten].“ Nein, Konstantins „Himmelszeichen“ hatte nichts mit Gott oder Christus zu tun, sondern war durch und durch heidnisch.
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