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Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
it-2 „Numeri (4. Mose)“

NUMERI (4. MOSE)

Das vierte Buch des Pentateuchs. Der Name Numeri leitet sich von den zwei Zählungen der Söhne Israels her, die in dem Buch erwähnt werden. Es berichtet von Begebenheiten, die sich am Berg Sinai, während der Wildniswanderung und in den Ebenen Moabs zutrugen. Der Bericht behandelt hauptsächlich einen Zeitraum von 38 Jahren und 9 Monaten, von 1512 bis 1473 v. u. Z. (4Mo 1:1; 5Mo 1:3, 4). Obgleich die in 4. Mose 7:1-88 und 9:1-15 geschilderten Ereignisse zu einem früheren Zeitpunkt stattfanden, liefern sie Hintergrundinformationen, die einen wichtigen Teil des Buches bilden.

Schreiber. Von jeher wird Moses als Schreiber des Buches Numeri anerkannt. Genügend Anhaltspunkte im Buch selbst bestätigen das. Nichts deutet darauf hin, dass die Israeliten, außer in Ägypten und später in der Wildnis, noch woanders gelebt hätten. In seiner Anmerkung über die Zeit, als Hebron gebaut wurde, gebrauchte der Schreiber die ägyptische Stadt Zoan als Bezugspunkt (4Mo 13:22). Vernünftigerweise würde ein Mann wie Moses, der „in aller Weisheit der Ägypter unterwiesen“ worden war, über das Alter von Zoan Bescheid wissen (Apg 7:22).

Gewisse im 4. Buch Mose aufgezeichnete Gebote sind genau auf die Verhältnisse einer umherziehenden Nation zugeschnitten. Zu diesen Geboten gehören die Verordnungen über das Lagern der Stämme (4Mo 1:52, 53), die Marschordnung (2:9, 16, 17, 24, 31) und die Trompetensignale, die zur Einberufung der Gemeinde und zum Aufbruch des Lagers dienten (10:2-6). Auch das Gesetz über die Quarantäne ist genau auf das Leben im Zeltlager abgestimmt (5:2-4). Verschiedene andere Gebote sind so formuliert, dass sie erst in der Zukunft, wenn sich die Israeliten im Land der Verheißung ansiedeln würden, Anwendung fänden. Dazu gehören: der Gebrauch von Trompeten, um Kriegssignale erschallen zu lassen (10:9); die Bestimmung, den Leviten 48 Städte zu geben (35:2-8); die Maßnahmen, die gegen den Götzendienst und die Einwohner Kanaans ergriffen werden mussten (33:50-56); die Auswahl der sechs Zufluchtsstädte; die Anweisungen, wie Personen zu behandeln waren, die behaupteten, jemanden unabsichtlich erschlagen zu haben (35:9-33), und Gesetze, die das Erbe und die Heirat von Erbinnen betrafen (27:8-11; 36:5-9).

Darüber hinaus werden die Aufzeichnungen über die Wanderetappen der Israeliten eindeutig Moses zugeschrieben (4Mo 33:2), und die abschließenden Worte des 4. Buches Mose weisen ebenfalls auf ihn als den Schreiber des Berichts hin (36:13).

Echtheit. Die Echtheit des Buches steht ohne Zweifel fest. Die Offenheit des Buches ist bemerkenswert. Verkehrte Handlungsweisen und Niederlagen werden nicht verheimlicht (4Mo 11:1-5, 10, 32-35; 14:2, 11, 45). Sogar die Übertretungen Mose, seines Bruders Aaron, seiner Schwester Mirjam und seiner Neffen Nadab und Abihu werden enthüllt (3:3, 4; 12:1-15; 20:2-13). Wiederholt werden im 4. Buch Mose geschilderte Begebenheiten in den Psalmen nacherzählt (78:14-41; 95:7-11; 105:40, 41; 106:13-33; 135:10, 11; 136:16-20). Durch ihre Bezugnahmen auf größere Ereignisse und andere Einzelheiten im 4. Buch Mose zeigten Josua (4:12; 14:2), Jeremia (2Kö 18:4), Nehemia (9:19-22), David (Ps 95:7-11), Jesaja (48:21), Hesekiel (20:13-24), Hosea (9:10), Amos (5:25), Micha (6:5), der christliche Märtyrer Stephanus (Apg 7:36), die Apostel Paulus (1Ko 10:1-11) und Petrus (2Pe 2:15, 16), der Jünger Judas (V. 11) und der Sohn Gottes (Joh 3:14; Off 2:14), dass sie diesen Bericht als Teil des inspirierten Wortes Gottes anerkannten. Zudem hatte Bileams Prophezeiung über den Stern, der aus Jakob hervortreten würde, ihre erste Erfüllung, als David König wurde und danach die Moabiter und Edomiter unterwarf (4Mo 24:15-19; 2Sa 8:2, 13, 14).

Wert. Das 4. Buch Mose verdeutlicht auf eindringliche Weise, wie wichtig es ist, Jehova zu gehorchen, ihn und seine Diener zu respektieren, dass es notwendig ist, Glauben zu bekunden und sich vor gottlosen Menschen zu schützen (4Mo 13:25 bis 14:38; 22:7, 8, 22; 26:9, 10; Heb 3:7 bis 4:11; 2Pe 2:12-16; Jud 11; Off 2:14), dass man Jehova nicht aus Mangel an Glauben auf die Probe stellen sollte (4Mo 21:5, 6; 1Ko 10:9) und sich davor hüten muss, zu murren (4Mo 14:2, 36, 37; 16:1-3, 41; 17:5, 10; 1Ko 10:10, 11) und in Unmoral verstrickt zu werden (4Mo 25:1-9; 31:16; 1Ko 10:6, 8). Jehovas Handlungsweise mit Israel zeugt von seiner großen Macht, Barmherzigkeit und liebenden Güte und davon, dass er langsam zum Zorn ist, obgleich er sich nicht davon zurückhält zu strafen, wenn es jemand verdient (4Mo 14:17-20). Ferner wurden durch die Stellung und den Dienst Mose (4Mo 12:7; Heb 3:2-6), das durch ein Wunder beschaffte Wasser aus dem Felsen (4Mo 20:7-11; 1Ko 10:4), das Erhöhen der Kupferschlange (4Mo 21:8, 9; Joh 3:14, 15) und das Reinigungswasser (4Mo 19:2-22; Heb 9:13, 14) prophetische Bilder geschaffen, die sich in Jesus Christus erfüllten.

Der Bericht liefert Hintergrundinformationen, durch die andere Schrifttexte besser verständlich werden. Er zeigt, warum der judäische König Hiskia das Passah am 14. Siw (Ijjar) statt am 14. Nisan (Abib) veranstalten konnte (4Mo 9:10, 11; 2Ch 30:15). Die ganze Abhandlung über das Nasiräat (4Mo 6:2-21) erklärt, warum Simson und Samuel ihre Haare nicht schneiden lassen durften (Ri 13:4, 5; 1Sa 1:11) und warum Johannes der Täufer keine berauschenden Getränke zu sich nehmen durfte (Luk 1:15). Weitere Beispiele: Vergleiche 4. Mose 2:18-23 mit Psalm 80:2; 4. Mose 15:38 mit Matthäus 23:5; 4. Mose 17:8-10 mit Hebräer 9:4; 4. Mose 18:26 mit Hebräer 7:5-9; 4. Mose 18:31 mit 1. Korinther 9:13, 14; 4. Mose 28:9, 10 mit Matthäus 12:5.

[Kasten auf Seite 474]

HÖHEPUNKTE DES VIERTEN BUCHES MOSE

Eine geschichtliche Erzählung, die zeigt, wie wichtig es ist, Jehova unter allen Umständen zu gehorchen und seine Vertreter zu respektieren

Das Buch schildert hauptsächlich Ereignisse aus der Zeit, als sich Israel in der Wildnis und auf dem Weg in das Land der Verheißung befand

Die Stämme Israels werden eingeschrieben und organisiert

Etwa ein Jahr nach dem Auszug aus Ägypten werden alle männlichen Israeliten vom 20-Jährigen aufwärts eingeschrieben, mit Ausnahme der Leviten (1:1-49)

Jede Dreistämmeabteilung erhält einen Platz zum Lagern und in der Marschordnung (2:1-34)

Die Leviten werden abgesondert, um die Priester zu unterstützen; alle Leviten im Alter von einem Monat und darüber werden eingeschrieben; Jehova nimmt sie anstelle der Erstgeborenen der anderen Stämme (3:1-51)

Die männlichen Nachkommen Kehaths, Gerschons und Meraris, der drei Söhne Levis, werden vom 30-Jährigen aufwärts bis zum 50-Jährigen gezählt und bekommen Dienstzuteilungen (4:1-49)

Kurz bevor die Israeliten das Land der Verheißung betreten, wird noch einmal eine Zählung durchgeführt (26:1-65)

Israeliten erhalten göttliche Gebote, was ihre Anbetung und den Umgang miteinander betrifft

Erfordernisse für Nasiräer (6:1-21)

Das Passah wird gefeiert; Vorkehrungen werden getroffen, sodass jemand, der unrein ist oder sich auf einer Reise in der Ferne befindet, die Feier einen Monat nach dem 14. Nisan begehen kann (9:1-14)

Verschiedene Bestimmungen werden gegeben, die die Pflichten und Vorrechte der Priester und Leviten betreffen; dazu gehört auch die Zubereitung des Reinigungswassers und seine Verwendung (18:1–19:22)

Es werden die Opfer aufgeführt, die jeden Tag, an jedem Sabbat, zu Beginn jedes Monats, während der Feste und im siebten Monat dargebracht werden müssen (28:1–29:40)

Jehovas Gelübdevorschriften werden dargelegt (30:1-16)

Schuldige müssen ein Geständnis ablegen und denjenigen, dem sie unrecht getan haben, entschädigen (5:5-8)

Wie mit einer Frau verfahren wird, die man des Ehebruchs verdächtigt (5:11-31)

Vorkehrungen für sechs Zufluchtsstädte werden getroffen (35:9-34)

Israeliten bekunden mangelnde Wertschätzung für Jehovas Vorkehrungen, und sie missachten seine Gebote

Das Volk beklagt sich über das Manna und verlangt nach Fleisch; als Jehova Wachteln beschafft, geben viele Israeliten ihrem gierigen Verlangen nach und werden mit dem Tod bestraft (11:4-34)

Die Israeliten glauben dem schlechten Bericht der zehn furchtsamen Kundschafter und möchten nach Ägypten zurückkehren; Moses muss Fürsprache für das Volk einlegen (13:1–14:19)

Als diese rebellische Generation dazu verurteilt wird, in der Wildnis umherzuwandern und zu sterben, versucht das Volk, ohne den Segen Jehovas in das Land der Verheißung zu gelangen, und es erleidet eine militärische Niederlage (14:26-45)

Jehovas sichtbare Vertreter werden nicht respektiert

Mirjam und Aaron reden gegen Moses; Jehova schlägt Mirjam mit Aussatz (12:1-15)

Korah, Dathan, Abiram, On und 250 Vorsteher rotten sich gegen Moses und Aaron zusammen; Jehova richtet die Rebellen hin, was das Volk veranlasst, erneut zu murren; 14 700 weitere Israeliten sterben (16:1-50)

In Kadesch hadert das Volk damit, dass es kein Wasser gibt, und murrt gegen Moses und Aaron; als Jehova durch ein Wunder für Wasser sorgt, versäumen es Moses und Aaron, Jehovas Namen zu heiligen, und verlieren so das Vorrecht, in das Land der Verheißung einzuziehen (20:1-13)

Die Israeliten ermüden und reden gegen Jehova und Moses; das Volk wird von Schlangen geplagt, und viele sterben; Moses legt Fürsprache für die Israeliten ein, und wer gebissen wird, kann gerettet werden, wenn er eine Kupferschlange anschaut (21:4-9)

Jehova segnet Israel, besteht aber auf ausschließlicher Ergebenheit, während sich die Nation darauf vorbereitet, in Kanaan einzuziehen

Jehova schenkt Israel den Sieg über den König von Arad (21:1-3)

Israel besiegt Sihon und Og und nimmt ihr Land in Besitz (21:21-35)

Balak bezahlt Bileam, um die Israeliten zu verfluchen; Jehova zwingt Bileam, Israel stattdessen zu segnen (22:2–24:25)

Moabiterinnen verführen israelitische Männer zum Götzendienst und zur Hurerei; 24 000 Abtrünnige kommen um; Jehova wendet die Plage ab, als Pinehas keine Rivalität ihm gegenüber duldet (25:1-18)

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