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Die Bibel: Bewahrt vor WiderstandDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2016 | Nr. 4
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Um 167 vor Christus: Der Seleukidenkönig Antiochos IV. Epiphanes wollte die Juden zur griechischen Religion zwangsbekehren und ordnete an, alle Abschriften der hebräischen Bibel zu vernichten. Der Historiker Heinrich Graetz schrieb über die Verfolger: „Wo sie Thorarollen fanden, zerrissen sie sie in Wut, verbrannten die Teile im Feuer und töteten diejenigen, welche zu ihrem Troste und ihrer Stärkung in dieser blutigen Zeit darin lasen.“
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Die Bibel: Bewahrt vor WiderstandDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2016 | Nr. 4
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Die englische Bibel von William Tyndale wurde verboten, verbrannt und ihr Übersetzer 1536 hingerichtet — trotzdem gibt es sie bis heute
WIE DIE BIBEL BEWAHRT WURDE: König Antiochos konzentrierte sich mit seiner Bekehrung vor allem auf die Juden in Israel, doch es gab noch unzählige jüdische Gemeinden in anderen Ländern. Man schätzt, dass im 1. Jahrhundert sogar über 60 Prozent der Juden außerhalb von Israel lebten. In ihren Synagogen bewahrten sie die heiligen Schriften auf. Auf diese konnten kommende Generationen und später auch die Christen zugreifen (Apostelgeschichte 15:21).
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