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Jesu letzte Tage auf der ErdeDer Wachtturm 1998 | 15. März
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9. Nisan
Nach dem Sabbat beginnt in Jerusalem hektische Betriebsamkeit. Tausende von Festbesuchern sind bereits zum Passah in die Stadt geströmt. Aber der Tumult, der uns ans Ohr dringt, ist dennoch größer als zu dieser Zeit im Jahr üblich. Neugierige Menschen rennen durch die engen Gassen der Stadt zu den Torwegen hinab. Als sie sich einen Weg durch die verstopften Tore bahnen, bietet sich ihnen ein erstaunlicher Anblick. Eine jubelnde Menge zieht auf dem Weg von Bethphage den Ölberg hinab (Lukas 19:37). Was hat all das zu bedeuten?
Seht nur! Jesus von Nazareth kommt, auf einem Eselsfüllen reitend. Viele Leute breiten ihre Gewänder auf dem Weg vor ihm aus. Andere winken mit frisch geschnittenen Palmzweigen und rufen begeistert: „Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt, ja, der König von Israel!“ (Johannes 12:12-15).
Während sich die Volksmenge Jerusalem nähert, blickt Jesus auf die Stadt und ist tief bewegt. Er beginnt zu weinen, und wir hören ihn voraussagen, daß diese Stadt zerstört werden wird. Kurz darauf kommt Jesus im Tempel an und beginnt, die Volksmengen zu lehren und Blinde und Lahme, die zu ihm kommen, zu heilen (Matthäus 21:14; Lukas 19:41-44, 47).
Den Oberpriestern und Schriftgelehrten entgeht dies nicht. Die Wundertaten Jesu und der Jubel der Volksmengen machen sie rasend. Die Pharisäer können ihren Unmut nicht verbergen und fordern Jesus auf: „Lehrer, verweise es deinen Jüngern.“ Er erwidert ihnen: „Ich sage euch: Wenn diese stumm blieben, würden die Steine schreien.“ Bevor Jesus den Nachhauseweg antritt, beschaut er sich das Treiben der Geschäftemacher im Tempel (Lukas 19:39, 40; Matthäus 21:15, 16; Markus 11:11).
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Jesu letzte Tage auf der ErdeDer Wachtturm 1998 | 15. März
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9. Samstagabend Mahl bei Simon, dem Aussätzigen;
Maria salbt Jesus mit Narde;
viele kommen aus Jerusalem, um
Jesus zu sehen und ihm zuzuhören 101, Abs. 5—9
Sonntag Triumphaler Einzug in Jerusalem;
Jesus lehrt im Tempel 102
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