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Warum die Furcht vor dem Tod?Erwachet! 2007 | Dezember
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„Staub“ — das absolute Ende?
In dem 3 000 Jahre alten Buch Prediger schrieb Salomo: „Die Lebenden wissen wenigstens, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts. Ihre Mühe wird nicht mehr belohnt, denn niemand erinnert sich noch an sie. Ihr Lieben, ihr Hassen, ihre Eifersucht — alles ist mit ihnen gestorben.“ Weiter schrieb er: „Alles, was du tun kannst, wozu deine Kraft ausreicht, das tu! Denn im Totenreich, wohin auch du gehen wirst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit“ (Prediger 9:5, 6, 10, Hoffnung für alle).
Salomo sagte unter Inspiration: „Auf Mensch und Tier wartet das gleiche Schicksal: . . . beide müssen sterben. Der Mensch hat dem Tier nichts voraus, denn auch er ist vergänglich. Sie alle gehen an denselben Ort — aus dem Staub der Erde sind sie entstanden, und zum Staub der Erde kehren sie zurück“ (Prediger 3:19, 20, Hoffnung für alle).
Niedergeschrieben hat diese Worte zwar Salomo. Aber eingegeben wurden sie ihm von Gott, und sie gehören zu seinem Wort, der Bibel. Diese und viele weitere Bibeltexte widersprechen der allgemein verbreiteten Ansicht, ein Teil in uns lebe nach dem Tod in einer anderen Form weiter (1. Mose 2:7; 3:19; Hesekiel 18:4).
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Ist mit dem Tod wirklich alles vorbei?Erwachet! 2007 | Dezember
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Bevor wir wurden, was wir sind
Ein Beispiel dafür sind die beiden Zitate von König Salomo im vorigen Artikel. Diese Texte machen deutlich, dass sich die Toten — Mensch wie Tier — nicht des Geringsten bewusst sind. Demnach können sie laut der Bibel nichts mehr tun, nichts mehr fühlen und nichts mehr denken (Prediger 9:5, 6, 10).
Ist das schwer vorstellbar? Überlegen wir einmal: In welchem Zustand ist denn ein Mensch, bevor sein Leben beginnt? Wo waren wir, bevor die winzigen Zellen von unseren Eltern miteinander verschmolzen und wir zu dem Menschen wurden, der wir sind? Besitzt der Mensch tatsächlich ein unsichtbares Etwas, das beim Tod weiterlebt, wo befindet es sich dann vor der Empfängnis? Fakt ist: Niemand von uns kann sich an ein vormenschliches Dasein erinnern — weil es keines gab. Vor der Empfängnis existierten wir einfach nicht!
Ist es da nicht logisch, dass unser Bewusstsein beim Tod wieder in denselben Zustand zurückkehrt? Genau das meinte Gott, als sich Adam gegen ihn aufgelehnt hatte und er ihm sagte: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19). In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Menschen nicht von den Tieren. Den Zustand der Toten betreffend sagt die Bibel unmissverständlich, dass „es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt“ (Prediger 3:19, 20).
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