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Eine sichere Anleitung zum GlücklichseinDer Wachtturm 2006 | 15. Juni
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In Prediger 9:5, 10 heißt es: „[Was] die Toten betrifft, sie sind sich nicht des Geringsten bewusst, . . . es gibt weder Wirken noch Planen noch Erkenntnis noch Weisheit in dem Scheol, dem Ort, wohin du gehst.“ Was ist der Scheol? Damit ist das allgemeine Grab der Menschheit gemeint, das die Verstorbenen aufnimmt. Die Toten im Scheol können nichts mehr tun, sich nicht bewegen, nicht fühlen und nicht denken. Ihr Zustand ist mit einem tiefen Schlaf vergleichbar.a Gemäß der Bibel stimmt es also nicht, dass Gott liebe Menschen von uns nimmt, um sie zu sich in den Himmel zu holen. Sie sind gestorben und liegen tot im Grab.
Jesus bestätigte dies, als sein Freund Lazarus starb. Er sprach vom Tod als von einem Schlaf. Wäre Lazarus in den Himmel gekommen, um bei dem allmächtigen Gott zu sein, hätte ihm Jesus durch die Auferweckung auf der Erde — mit der Aussicht auf einen nochmaligen Tod — keinen Gefallen getan. Wie der inspirierte Bericht sagt, rief Jesus vor der Begräbnisstätte laut aus: „Lazarus, komm heraus!“ Was geschah dann? „Der Mann, der tot gewesen war, kam heraus.“ Lazarus war wieder am Leben. Jesus wusste, dass Lazarus nie die Erde verlassen hatte, sondern tot in einer Gruft gelegen hatte (Johannes 11:11-14, 34, 38-44).
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Eine sichere Anleitung zum GlücklichseinDer Wachtturm 2006 | 15. Juni
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a Die Encyclopædia Britannica (2003) definiert den Scheol als einen „Ort, an dem es weder Freude noch Schmerz, weder Lohn noch Strafe gibt“.
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