Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Hilfe für Seh- und Hörbehinderte
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Technische Hilfsmittel

      Fachleute verfügen über eine große Auswahl an Geräten, um den Grad der Hör- oder Sehschädigung zu messen. Das Gehör wird beispielsweise durch Meßgeräte geprüft. Dann versucht der Arzt, die Art der Schädigung festzustellen. Liegt es an einer fehlerhaften Übertragung der elektrischen Impulse zum Gehirn? Kann der Schaden operativ behoben werden?

  • Hilfe für Seh- und Hörbehinderte
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Für Hörgeschädigte gibt es Hörhilfen, und zwar batteriebetriebene Geräte mit einem Ohreinsatz, der mitunter dem Ohr des Betreffenden angepaßt ist. Dabei werden Hörreste genutzt, damit der Taube ein gewisses Maß an Sprache hören kann.

  • Hilfe für Seh- und Hörbehinderte
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Selbsthilfe

      Da eine medizinische Behandlung nicht immer erfolgreich oder wünschenswert ist, bemühen sich viele Seh- oder Hörgeschädigte, die traurigen Folgen ihrer Behinderung auszugleichen, indem sie die ihnen verbliebenen Möglichkeiten ausschöpfen. Sie versuchen, ihre anderen Fähigkeiten und Talente voll zu entfalten. Ein Beispiel dafür ist Helen Keller, eine berühmte Schriftstellerin und Dozentin, die blind und taub war. Ja, es gibt viele Seh- oder Hörbehinderte, die sich auf verschiedenen Gebieten hervorgetan haben.

      Wenn sich ein Behinderter vornimmt, seine Fähigkeiten auszuschöpfen, ist oft größere Unabhängigkeit und Selbstachtung die Folge, ganz zu schweigen von der Hilfe, die ein so motivierter Mensch wiederum für andere sein kann. Janice, die taub und blind ist, sagt: „Man erhält viel Kraft, wenn man für einen Ausgleich sorgt. Es ist erstaunlich, wie wunderbar uns Jehova Gott gemacht hat, so daß wir einen gewissen Verlust ausgleichen können.“

  • Hilfe für Seh- und Hörbehinderte
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Das Gegenstück zu Blindenhunden sind Hunde, die speziell für Hörgeschädigte abgerichtet sind.

  • Hilfe für Seh- und Hörbehinderte
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Über die Zeichensprache sagen die Forscher J. G. Kyle und B. Woll, daß ihre Beherrschung „für alle, die sich in der tauben Welt befinden, der erste Schritt zum Umstoßen der Schranken ist“. Durch dieses sehr wirkungsvolle Verständigungsmittel fühlen sich Taube im Umgang miteinander wohl. Es ist zu loben, wenn sich Personen mit normalem Hör- und Sprechvermögen die Mühe machen, die Zeichensprache zu erlernen. Dies gewährleistet einen besseren Zusammenschluß von Tauben und Hörenden zu beiderseitigem Nutzen. Hörende lernen eine neue Sprache und bereichern ihren kulturellen Erfahrungsschatz, und Taube erlangen einen besseren Zugang zur Welt der Hörenden.

      Interessanterweise betrachten sich viele, die von Geburt oder früher Kindheit an taub sind, nicht als behindert. Für sie ist der Unterschied zwischen sich und Hörenden lediglich sprachlicher und kultureller Art. Andererseits hat die in späteren Jahren durch Unfall oder Krankheit erworbene Gehörlosigkeit meist eine starke psychologische Wirkung — sie bewirkt ein tiefes Verlustgefühl. Für die Betroffenen ist die Zeichensprache oft ein schwieriges Hilfsmittel, da es sich um eine völlig neue Sprache handelt. Viele bevorzugen Unterricht im Ablesen vom Mund und ständige Übung in ihrer bereits erlernten Sprache.

      Durch Verständnis für die Gefühle Seh- oder Hörbehinderter und die Kommunikation mit ihnen wird das Problem allerdings nicht an der Wurzel angepackt. Die Behinderung bleibt. Wenn sie aus der Welt geschafft werden könnte, würden alle Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Probleme verschwinden, unter denen die Betroffenen leiden.

  • Wenn es keine Behinderungen mehr gibt
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Gehör für die Tauben?

      „Beim Ohr ist das Problem wahrscheinlich geringer als beim Auge“, behauptet Dr. Jean-Michel Bader. Bei der Herstellung von Cochleaimplantaten zur Wiederherstellung einer gewissen Hörfähigkeit bei Hörbehinderten wurden große Fortschritte gemacht. Aber wie steht es mit Menschen, deren Taubheit auf eine fehlerhafte Umwandlung von Schallwellen in elektrische Impulse zur Weiterleitung an das Gehirn zurückzuführen ist?

      Ihnen sollen Fortschritte in der Anfertigung eines elektronischen Innenohrs zugute kommen. Durch ein Gerät mit einem Taschenmikrofon, das Geräusche in elektrische Impulse umwandelt, werden Signale über einen Draht einem kleinen Sender zugeführt, der in der Nähe des Ohres auf der Haut befestigt ist. Ein unter der Haut implantierter Miniempfänger, der direkt mit dem Hörnerv verbunden ist, gibt die Botschaft an das Gehirn weiter, wobei der normale Weg umgangen wird.

  • Wenn es keine Behinderungen mehr gibt
    Erwachet! 1989 | 22. August
    • Viele hoffen zwar auf die Wissenschaft, was die Wiederherstellung des Augenlichts für die Blinden und des Gehörs für die Tauben angeht, doch es gibt einen weitaus verläßlicheren Grund zur Hoffnung. Dabei handelt es sich um eine Verheißung Jehovas, der die Sinne des Menschen erschaffen hat. Er ist es, der vor langer Zeit vorhersagen ließ: „Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan“ (Jesaja 35:5). Aber wieso können wir sicher sein, daß sich dies bewahrheiten wird? Wann ist „jene Zeit“, in der das geschehen soll?

      Vorausschau auf die Zukunft

      Wenn etwas in der Vergangenheit schon einmal geschehen wäre, hätte man dann nicht Grund zu der Annahme, daß es erneut geschehen könnte, besonders wenn der Verantwortliche dies versichern würde? Im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung gab Jesus Christus Menschen das Augenlicht und das Gehör zurück. Er berichtete: „Blinde erhalten das Augenlicht, Lahme gehen umher, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören“ (Lukas 7:22). Diese Heilungen waren nicht von der modernen Technik abhängig.

      Einmal heilte Jesus sogar einen Blindgeborenen. Viele Nachbarn und Bekannte anerkannten dieses Wunder. Der Mann, der das Augenlicht erhalten hatte, sagte: „Seit alters hat man nie davon gehört, daß jemand einem Blindgeborenen die Augen geöffnet hat. Wenn dieser Mensch nicht von Gott wäre, so könnte er gar nichts tun.“ Ja, Jesus schenkte dem Mann durch Gottes Macht das Augenlicht (Johannes 9:32, 33).

      Was beweist das? Daß durch Gottes Macht alle Behinderten geheilt werden können. Jesus Christus wirkte diese Wunder, um im kleinen zu zeigen, was weltweit unter der Herrschaft des Königreiches Gottes geschehen wird. „Zu jener Zeit“, während der Herrschaft des Königreiches Gottes, wird sich im großen die biblische Prophezeiung buchstäblich erfüllen: „Die Augen der Blinden [werden] geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan“ (Jesaja 35:5).

      Gottes Verheißung für die Zukunft zu kennen und ein persönliches Verhältnis zu ihm aufzubauen hilft einem Behinderten, zu der Überzeugung zu gelangen, daß sein Leiden nichts Unüberwindliches ist. Er hat dadurch heute schon ein glücklicheres, ausgefüllteres Leben.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen