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„Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
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Nehmen wir eine christliche Frau, die als Kind zwar nach biblischen Grundsätzen erzogen wurde, sich aber später auf Alkohol- und Drogenmißbrauch einließ. Im Rückblick auf die dunkle Zeit in ihrem Leben sagte sie: „Ich wollte beweisen, daß es mir besserginge, wenn ich mein Leben selbst in die Hand nehmen würde. Ich wollte tun und lassen, was mir paßte, ohne daß mir jemand hineinredete.“ Wie der verlorene Sohn war diese junge Frau auf Unabhängigkeit bedacht. Tragischerweise mußte sie wegen ihrer unbiblischen Gewohnheiten aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden
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„Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
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SIE BESANNEN SICH
Was hat einigen, die einmal aus der Christenversammlung ausgeschlossen wurden, geholfen, sich zu besinnen? Folgende Kommentare werfen Licht auf die Angelegenheit.
„In meinem Herzen wußte ich immer noch, wo die Wahrheit zu finden ist. Das jahrelange Bibelstudium und der Besuch der christlichen Zusammenkünfte hatten eine nachhaltige Wirkung auf mich gehabt. Wie konnte ich Jehova noch länger den Rücken kehren? Er hatte mich nicht verlassen; ich hatte ihn verlassen. Schließlich gestand ich mir ein, wie sehr ich mich geirrt hatte und wie eigensinnig ich gewesen war und daß Jehovas Wort doch recht hat — ‘man erntet, was man sät’ “ (C. W.).
„Meine kleine Tochter begann zu sprechen, und das berührte mein Herz, denn ich wollte sie zum Beispiel lehren, wer Jehova ist und wie man zu ihm betet. Als ich einmal nicht schlafen konnte, fuhr ich spätabends in einen Park und ließ meinen Tränen einfach freien Lauf. Ich weinte, und ich betete zum erstenmal seit langer Zeit zu Jehova. Mir war voll und ganz bewußt, daß ich Jehova wieder in meinem Leben brauchte, und ich hoffte, er würde mir vergeben“ (G. H.).
„Wann immer das Thema Religion zur Sprache kam, sagte ich, wenn ich die Religion wählen müßte, die die Wahrheit lehrt, müßte ich ein Zeuge Jehovas sein. Dann erklärte ich, daß ich früher ein Zeuge Jehovas war, aber nicht entsprechend leben konnte, weshalb ich mich von ihnen trennte. Auf Grund dieses Bewußtseins fühlte ich mich häufig schuldig und unglücklich. Schließlich gestand ich mir ein: ‚Ich bin nicht glücklich. Ich muß einige drastische Änderungen vornehmen‘ “ (C. N.).
„Vor fünfundreißig Jahren wurden wir, mein Mann und ich, ausgeschlossen. Dann, im Jahr 1991, erlebten wir eine angenehme Überraschung, als uns zwei Älteste besuchten, die uns über die Möglichkeit informierten, zu Jehova zurückzukehren. Sechs Monate später wurden wir wiederaufgenommen; wir waren überglücklich. Mein Mann ist 79 Jahre alt, und ich bin 63 Jahre“ (C. A.).
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„Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
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Ein Beispiel: Im Alter von 17 Jahren rebellierte ein junger Mann gegen seine christliche Erziehung. „Unsittlichkeit und Drogenmißbrauch löschten die jahrelange biblische Belehrung aus“, räumte er ein. Bald befand sich der junge Mann wegen bewaffneten Raubüberfalls und Mord im Gefängnis. Er konnte später zwar geistig wiederhergestellt werden, doch welch einen Preis mußte er für den „zeitweiligen Genuß der Sünde“ zahlen!
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„Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
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„Ohne Jehovas Führung litt ich viel Schmerz und Kummer“, sagte eine junge Frau, die für einige Zeit Gottes Organisation verlassen hatte. „Ich versuchte, mich in die Welt einzufügen, aber da ich nicht wirklich so war wie die anderen, zeigten sie mir die kalte Schulter. Ich empfand wie ein verlorengegangenes Kind, das die Anleitung seines Vaters brauchte. Mir wurde so richtig bewußt, daß ich Jehova benötigte. Ich möchte niemals wieder unabhängig von ihm leben.“
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„Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
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Manche von ihnen leiden sehr unter ihrem eigensinnigen Lauf, und viele von diesen besinnen sich irgendwann wieder. „Ich vergaß Jehova nie, nicht für einen Tag“, sagte eine Schwester im Rückblick auf die Zeit, die sie fern von Gottes Organisation verbrachte. „Ich betete immer, daß er mir eines Tages irgendwie gestatten möge, zur Wahrheit zurückzukehren“ (Psalm 119:176).
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