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  • Ein befriedigendes Leben — Warum so schwer zu erreichen?
    Ein befriedigendes Leben — Wie es zu erreichen ist
    • 6 Die Frucht des Baumes war mit einem Mal begehrenswert, unwiderstehlich. Eva nahm von der Frucht, aß sie und bot sie dann auch ihrem Mann an. Obwohl sich Adam über die Konsequenzen völlig im Klaren war, hörte er auf seine Frau und aß die Frucht. Was war die Folge? Jehova verkündete der Frau: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“ Und zu dem Mann sprach er: „Der Erdboden [ist] deinetwegen verflucht. In Mühsal wirst du seinen Ertrag essen alle Tage deines Lebens. Und Dornen und Disteln wird er dir wachsen lassen, und du sollst die Pflanzen des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ Jetzt lag es an Adam und Eva, ihr Glück und ihre Zufriedenheit selbst zu finden. Würde es den Menschen gelingen, unabhängig von Gottes Vorsatz ein befriedigendes Leben zu führen? Statt die schöne Aufgabe wahrzunehmen, das parkähnliche Paradies zu pflegen und bis an die Enden der Erde auszudehnen, mussten sie sich nun abmühen, nur um überleben zu können, und sie taten nichts, was ihrem Schöpfer zur Ehre gereichte (1. Mose 3:6-19).

      Eva hat Mühe mit ihren unvollkommenen Kindern

      7 An dem Tag, als die ersten Menschen von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, starben sie in Gottes Augen und gingen unaufhaltsam ihrem Tod entgegen. Was geschah mit ihnen, als sie letztlich starben? Die Bibel unterrichtet uns über den Zustand der Toten. Sie sagt: „Die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des Geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen“ (Prediger 9:5; Psalm 146:4). So etwas wie eine „Seele“, die den Tod überdauert, gibt es nicht. Die Strafe für Sünde ist der Tod, nicht ewige Qual in einem Höllenfeuer. Auch ist der Tod keine Pforte zu ewiger himmlischer Seligkeit.a

      8 Genauso, wie eine eingebeulte Kuchenform bei jedem Kuchen einen Abdruck hinterlässt, konnten der Mann und die Frau in ihrer jetzigen Unvollkommenheit nur unvollkommene Nachkommen hervorbringen. In der Bibel wird diese Entwicklung wie folgt erklärt: „So wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Römer 5:12). Somit sind wir alle in Sünde geboren und der Nichtigkeit unterworfen. Das Leben wurde für Adams Nachkommen eine frustrierende Plackerei. Gibt es irgendeinen Ausweg?

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    Ein befriedigendes Leben — Wie es zu erreichen ist
    • Kinder in Sklaverei

      Gott schenkte der Menschheit die Hoffnung auf Befreiung von der Sklaverei der Sünde und des Todes

      2 Als Adam und Eva sündigten, brachten sie ihre Nachkommen um die Aussicht, für immer ein befriedigendes Leben auf der Erde zu führen. Im Tausch gegen die Freiheit, selbst zu entscheiden, was richtig und was falsch ist, verkauften sie ihre künftige Familie in die Sklaverei der Sünde und des Todes. Die Nachkommen, die in diese Familie hineingeboren wurden, könnte man mit Sklaven vergleichen, die auf eine entlegene, von grausamen Königen regierte Insel verbannt worden sind. Tatsächlich regiert der Tod als König über die Menschheit, die noch einem anderen König versklavt ist — der Sünde (Römer 5:14, 21). Es sieht so aus, als gäbe es niemanden, der die Menschen erlöst. Schließlich war es ja ihr eigener Vorfahr, der sie in die Sklaverei verkaufte.

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