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  • „Vor wem soll ich mich fürchten?“
    Der Wachtturm 2012 | 15. Juli
    • VERTRAUE AUF JEHOVAS HILFE

      9, 10. Welche Zusicherung enthält Psalm 27:10?

      9 Wie groß Davids Vertrauen zu Jehova war, zeigt sich an seinen ausdrucksstarken Worten: „Falls mein eigener Vater und meine eigene Mutter mich verließen, würde ja Jehova selbst mich aufnehmen“ (Ps. 27:10). David selbst wurde, wie der Bericht in 1. Samuel, Kapitel 22 vermuten lässt, von seinen Eltern nicht verlassen. In unserer Zeit allerdings sind nicht wenige von ihrer Familie gnadenlos verstoßen worden. Schutz und Geborgenheit wird ihnen in der herzlichen Atmosphäre der Christenversammlung geboten.

      10 Wenn Jehova seinen Dienern in so einer Situation gern beisteht, wird er sie dann nicht auch in jeder anderen schwierigen Lage unterstützen und versorgen? Vielleicht machst du dir ja Sorgen, wie du deine Familie ernähren sollst. Dann kannst du fest auf die Hilfe Jehovas bauen! (Heb. 13:5, 6). Er kennt die Umstände und Bedürfnisse aller seiner treuen Diener ganz genau.

      11. Welchen Eindruck hinterlassen wir bei anderen durch unser Vertrauen auf Jehova? Welches Beispiel zeigt das?

      11 Ein Beispiel dafür ist Victoria, die in Liberia lebt. Als sie die Bibel studierte und ein Zeuge Jehovas werden wollte, ließ der Mann, mit dem sie zusammengelebt hatte, sie und ihre drei Kinder im Stich. Obwohl arbeitslos und ohne feste Bleibe, ließ sie sich nicht beirren und wurde nach einiger Zeit getauft. Dann fand ihre 13-jährige Tochter eines Tages eine prall gefüllte Geldbörse. Um nicht in Versuchung zu geraten, zählten sie das Geld erst gar nicht, sondern suchten gleich nach dem Verlierer — ein Soldat. Er sagte, wenn alle Menschen so ehrlich wären wie Jehovas Zeugen, dann würde es besser und friedlicher in der Welt zugehen. Victoria zeigte ihm aus der Bibel, dass Jehova eine neue Welt versprochen hat. Der Mann war von ihrer Ehrlichkeit so beeindruckt, dass er sich mit einem großzügigen Geldgeschenk bei ihr bedankte. Und warum genießen Jehovas Zeugen weltweit diesen tadellosen Ruf als ehrliche Menschen? Weil sie voll und ganz darauf vertrauen, dass Jehova für sie sorgen kann.

      12. Warum lassen wir uns auch durch finanzielle Verluste nicht davon abbringen, Jehova treu zu dienen? Welches Beispiel zeigt das?

      12 Oder versetz dich doch einmal in die Lage von Thomas, einem ungetauften Verkündiger in Sierra Leone. Er trat eine Stelle als Lehrer an einer Realschule an, erhielt aber fast ein Jahr lang keinen Lohn, weil noch nicht alle Formalitäten erledigt waren. Um endlich sein ausstehendes und sein laufendes Gehalt zu bekommen, galt es, ein letztes Hindernis zu überwinden. Welches? Eine Unterredung mit dem Schulverwalter — einem Priester. Dieser erklärte ihm, die Glaubensansichten von Jehovas Zeugen seien unvereinbar mit dem, was die Lehranstalt vertrete. Er bestand darauf, dass sich Thomas zwischen seinem Glauben und seiner Stelle entscheiden müsse. Thomas lehnte ab, obwohl er damit auf fast ein ganzes Jahresgehalt verzichtete! Er fand schließlich eine andere Stelle, wo er Radios und Mobiltelefone repariert. Dieses und zahllose andere Beispiele beweisen: Die Angst, mittellos dazustehen, kann zwar vielen Menschen einen gewaltigen Schrecken einjagen — uns aber kann sie nicht in dem Vertrauen erschüttern, dass sich der Schöpfer aller Dinge, der seine Diener immer versorgt und beschützt hat, um uns kümmern wird.

      13. Wie geht es in ärmeren Ländern mit dem Predigtwerk voran?

      13 In etlichen Ländern mit sehr schwierigen Lebensbedingungen sind unsere Brüder und Schwestern ganz besonders fleißig im Predigtwerk. Woran liegt das? Ein Zweigbüro berichtet: „Viele derer, die in ein Bibelstudium einwilligen, sind arbeitslos und haben somit tagsüber eher Zeit zu studieren. Auch die Brüder haben mehr Zeit zu predigen. Man braucht den Menschen, gerade in den am schlimmsten betroffenen Gebieten, nicht erst lange zu erklären, dass wir in den letzten Tagen leben — das beweisen ihnen die Verhältnisse in ihrer Umgebung.“ In einem anderen Land hat jeder Verkündiger im Durchschnitt mindestens 3 Heimbibelstudien. Ein Missionar, der dort seit über 12 Jahren tätig ist, schreibt: „Viele Verkündiger führen ein einfaches Leben mit wenigen Ablenkungen. Also haben sie mehr Zeit für den Predigtdienst und für Bibelstudien.“

      14. Wieso kann man sagen, dass die „große Volksmenge“ unter Jehovas Schutz steht?

      14 Jehova hat versprochen, seinem Volk als Ganzem zu helfen, es zu beschützen und es zu befreien — in buchstäblicher wie auch in geistiger Hinsicht — und darauf vertrauen wir (Ps. 37:28; 91:1-3). Bei denen, die aus der „großen Drangsal“ kommen, wird es sich auf jeden Fall um eine „große Volksmenge“ handeln (Offb. 7:9, 14). Demnach wird es auch in den verbleibenden „letzten Tagen“ niemandem gelingen, sie als Gruppe auszurotten. Jehova wird sie mit allem versorgen, was sie brauchen, um in Prüfungen treu zu bleiben und ihr kostbares Verhältnis zu ihm nicht zu verlieren. Und auch durch den Schlussteil der großen Drangsal hindurch wird Jehova sein Volk behüten.

  • „Vor wem soll ich mich fürchten?“
    Der Wachtturm 2012 | 15. Juli
    • 16 Lassen wir uns von Jehova unterweisen und „auf dem Pfad der Geradheit“ führen, haben wir nichts zu befürchten. Ein allgemeiner Pionier in den Vereinigten Staaten zum Beispiel bewarb sich in seiner Firma um eine Stelle, durch die es seiner ganzen Familie möglich gewesen wäre, im Pionierdienst zu bleiben. Doch sein Vorgesetzter sagte ihm, ohne Hochschulabschluss hätte er keine Chance. Angenommen, das wäre dir passiert. Hättest du bereut, dass du den Vollzeitdienst aufgenommen hast, statt eine akademische Laufbahn einzuschlagen? Zwei Wochen später verlor dieser Vorgesetzte seinen Posten. Ein anderer Manager fragte den Bruder, welche Ziele er denn habe. Er erklärte offen, seine Frau und er seien Vollzeitprediger der Zeugen Jehovas und wollten das auch gern bleiben. Da fiel ihm der Manager ins Wort und sagte: „Wusst ichs doch! Dass Sie anders sind, ist mir gleich aufgefallen. Als mein Vater auf dem Sterbebett lag, kamen immer zwei Ihrer Glaubensschwestern vorbei und haben ihm jeden Tag aus der Bibel vorgelesen. Da hab ich mir geschworen: Wenn ich je einem Zeugen Jehovas was Gutes tun kann, dann mach ich das!“ Am nächsten Morgen erhielt unser Bruder genau die Stelle, die der ehemalige Vorgesetzte ihm nicht geben wollte. Zeigt das nicht, dass Jehova sein Versprechen hält und uns mit allem Nötigen versorgt, wenn wir nur die Interessen seines Königreichs allem voranstellen? (Mat. 6:33).

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