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  • Im Kleinen wie im Großen ehrlich sein
    Bewahrt euch in Gottes Liebe
    • 11, 12. (a) Wie machen manche eine schwere Sünde nur noch schlimmer? (b) Welche Lügen über schwere Sünden verbreitet der Teufel? Wie kann man seine Behauptungen widerlegen? (c) Wie zeigt sich unsere Ehrlichkeit gegenüber Jehovas Organisation?

      11 Besonders wichtig ist es, zu den Ältesten in der Versammlung ehrlich zu sein. Manche machen einen schweren Fehler noch dadurch schlimmer, dass sie versuchen, ihn zu vertuschen, und die Ältesten anlügen. Sie fangen dann sogar an, ein Doppelleben zu führen: Nach außen hin dienen sie Jehova, aber insgeheim begehen sie weiter schwere Sünden. Dadurch wird ihr Leben zu einer einzigen Lüge (Psalm 12:2). Andere erzählen den Ältesten nur die halbe Wahrheit (Apostelgeschichte 5:1-11). Ein solches Verhalten kommt oft daher, dass jemand Satans Lügen aufgesessen ist. (Dazu auch der Kasten „Was uns der Teufel über schwere Sünden einreden will“.)

      WAS UNS DER TEUFEL ÜBER SCHWERE SÜNDEN EINREDEN WILL

      Satan will uns in puncto schwere Sünden so manche gefährliche Lüge glauben machen. Glücklicherweise sind uns seine „listigen Handlungen“ aber nicht unbekannt (Epheser 6:11, Fußnote). Hier sind drei solche Lügen:

      • „Was ich mache, sieht doch keiner.“ Die Wahrheit ist: Jehova sieht alles, was wir tun. „Alle Dinge sind nackt und bloßgelegt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben“ (Hebräer 4:13). Jehova ist über alles im Bild und wir müssen uns vor ihm verantworten. Wenn also jemand eine schwere Sünde vor Menschen verheimlicht und dadurch seine Schuld nur noch vergrößert — wo ist da die Logik? (Dazu auch 2. Samuel 12:12.)

      • „Den Ältesten kann man nicht trauen, also sag denen lieber nichts.“ König Ahab, ein schlechter Mensch, sagte zu Elia: „O mein Feind“ (1. Könige 21:20). In seiner Eigenschaft als Prophet Jehovas hätte Elia Ahab dabei helfen können, dass ihm seine Sünden vergeben werden. Heute sorgt Jesus für „Gaben in Form von Menschen“, die Ältesten in der Versammlung (Epheser 4:8). Obwohl selbst unvollkommen, „wachen [sie] beständig“ über uns, denn es liegt ihnen am Herzen, dass unsere Freundschaft zu Jehova intakt bleibt und wir nicht von ihm wegdriften (Hebräer 13:17). Sie sind keine Feinde, sondern durch sie reicht uns Jehova seine helfende Hand.

      • „Man hilft einem Freund, wenn man ihn deckt.“ In Wirklichkeit schadet man ihm damit aber. Schwere Sünden sind Anzeichen dafür, dass sein Verhältnis zu Gott krankt; sie zu verheimlichen wäre, als würde man einem Arzt schwere Krankheitssymptome verschweigen (Jakobus 5:14, 15). Vielleicht fürchtet er die Konsequenzen, doch genau die sind ein Ausdruck von Gottes Liebe und könnten ihm das Leben retten (Sprüche 3:12; 4:13). Außerdem kann er, wenn er seine Sünde nicht unterlässt, andere in der Versammlung anstecken. Möchtest du mit daran schuld sein, dass sich sein falsches Denken, das zu dem schweren Fehler geführt hat, auf andere überträgt? Decke ihn also auf keinen Fall, sondern trage Sorge dafür, dass er mit seinem Problem zu den Ältesten geht (3. Mose 5:1; 1. Timotheus 5:22).

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