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  • Helft verirrten Schafen der Herde Gottes
    Der Wachtturm 2008 | 15. November
    • 15 Angenommen, du bist ein Ältester und besuchst ein untätiges Ehepaar. Versuche doch, sie daran zu erinnern, wie es war, als sie die Wahrheit aus Gottes Wort kennenlernten. Waren sie damals nicht begeistert von dem befriedigenden und zugleich befreienden Gefühl, vernünftige, wahrheitsgemäße Antworten zu bekommen? (Joh. 8:32). Waren sie nicht von Herzen dankbar für das, was sie über Jehova lernten, über seine Liebe und über das, was er Großartiges vorhat? (Vergleiche Lukas 24:32.) Erinnere sie daran, welche besondere Freundschaft uns mit Jehova verbindet, weil wir uns ihm hingegeben haben, und wie froh wir sein können, zu ihm beten zu dürfen. Lege ihnen eindringlich ans Herz, „der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes“, Jehova, in ihrem Leben wieder den richtigen Platz zu geben (1. Tim. 1:11).

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    Der Wachtturm 2008 | 15. November
    • 2. Was sollte bei vertraulichen Rechtsangelegenheiten beachtet werden?

      2 Jehova machte deutlich, dass ihm viel an den verlorenen Schafen Israels lag. (Lies Hesekiel 34:15, 16.) Genauso haben christliche Älteste nicht nur die Verpflichtung, sondern auch den aufrichtigen Wunsch, verirrten Schafen zu helfen.

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    Der Wachtturm 2008 | 15. November
    • Sind sie den „Sorgen des Lebens“ erlegen?

      5, 6. (a) Warum ist es so wichtig, aufmerksam hinzuhören, wenn uns ein untätiger Verkündiger sein Herz ausschüttet? (b) Wie könntest du untätigen Verkündigern erkennen helfen, dass es ihnen geschadet hat, sich von Gottes Volk zurückzuziehen?

      5 Um zu erkennen, wie sie einem untätigen Glaubensbruder am besten helfen können, müssen Älteste und andere reife Verkündiger aufmerksam hinhören, wenn er sein Herz ausschüttet. Nehmen wir einmal an, du besuchst als Ältester Eheleute, die untätig geworden sind, weil ihnen die „Sorgen des Lebens“ über den Kopf gewachsen sind (Luk. 21:34). Wegen Geldsorgen oder überhandnehmender Familienpflichten haben sie allmählich aufgehört, den Aufgaben eines Christen nachzukommen. Wahrscheinlich verspüren sie ein starkes Bedürfnis nach Entlastung. Deshalb wäre es gut, ihnen die Augen dafür zu öffnen, dass es ihr Problem nicht löst, wenn sie sich von der Versammlung zurückziehen. (Lies Sprüche 18:1.) Du könntest sie taktvoll fragen: „Seid ihr denn glücklicher, seit ihr aufgehört habt, die Zusammenkünfte zu besuchen? Hat sich euer Familienleben seither verbessert? Verspürt ihr immer noch die Freude, die Jehova schenkt, wenn man auf ihn vertraut?“ (Neh. 8:10).

      6 Wenn sie über solche Fragen nachdenken, wird ihnen vielleicht bewusst, warum sie nicht mehr so glücklich sind — dass es nämlich gerade daran liegt, dass sie sich von der Versammlung zurückgezogen haben und es ihnen deshalb viel schwerer fällt, ihre Situation so zu sehen, wie Jehova sie sieht (Mat. 5:3; Heb. 10:24, 25). Vielleicht kannst du ihnen auch erkennen helfen, dass die fehlende Freude etwas damit zu tun hat, dass sie die gute Botschaft nicht mehr predigen (Mat. 28:19, 20). Was wäre in ihrer Lage am klügsten?

      7. Wozu können wir verirrte Schafe ermutigen?

      7 Jesus sagte: „Gebt aber auf euch selbst acht, damit euer Herz niemals durch unmäßiges Essen und unmäßiges Trinken und Sorgen des Lebens beschwert wird . . . Bleibt also wach, und fleht allezeit, damit es euch gelingt, all diesen Dingen, die geschehen sollen, zu entgehen“ (Luk. 21:34-36). Machen wir verirrten Schafen, die wieder so glücklich werden möchten wie früher, Mut, Jehova um Hilfe und um seinen heiligen Geist zu bitten und dann ihren Gebeten entsprechende Taten folgen zu lassen (Luk. 11:13).

      Haben sie sich an etwas gestoßen?

      8, 9. Wie könnte ein Ältester jemand, der sich an etwas gestoßen hat, zum Nachdenken bringen?

      8 Konflikte lassen sich unter unvollkommenen Menschen nicht immer vermeiden, doch gerade dadurch könnten einige aus dem Tritt kommen. Nehmen wir an, jemand ist untätig geworden, weil er sich daran gestoßen hat, dass ein anderer in der Versammlung, der eigentlich ein Vorbild hätte sein müssen, unchristlich gehandelt hat. Der Älteste, der den untätigen Verkündiger besucht, könnte ihm vor Augen führen, dass es nie an Jehova liegt, wenn so eine Ursache zum Anstoß entsteht. Was für einen Sinn macht es da, ihm die Freundschaft zu kündigen und sich von seinem Volk zurückzuziehen? Wäre es denn nicht viel besser, Jehova weiter treu zu dienen und darauf zu vertrauen, dass er alles genau beobachtet hat und als „Richter der ganzen Erde“ die Angelegenheit schon regeln wird? (1. Mo. 18:25; Kol. 3:23-25). Wenn man buchstäblich über etwas stolpert und hinfällt, würde man doch auch nicht absichtlich liegen bleiben, ohne auch nur den Versuch zu machen, wieder aufzustehen!

      9 Der Älteste könnte auch erwähnen, dass so manchem das, was ihn aus dem Tritt gebracht hat, mit etwas Abstand längst nicht mehr so wichtig erscheint. Womöglich existiert der fragliche „Stein des Anstoßes“ ja nicht einmal mehr. Musste sich jemand korrigieren lassen, kommt er vielleicht nach viel Beten und Nachdenken zu dem Schluss, dass er selbst nicht ganz unschuldig an seiner Situation war und sich an dem Rat oder der Korrektur eigentlich nicht hätte stoßen sollen (Ps. 119:165; Heb. 12:5-13).

      War das Verständnis biblischer Lehren das Problem?

      10, 11. Wie könnte man jemand zum Nachdenken bringen, der eine biblische Lehre anders versteht?

      10 Es kommt auch vor, dass sich jemand von der Herde Gottes zurückzieht, weil er nicht akzeptieren kann, wie bestimmte biblische Lehren erklärt werden. Von den Israeliten, die aus der Sklaverei in Ägypten befreit worden waren, sagt die Bibel, dass sie „schnell vergaßen“, was Gott alles für sie getan hatte, und „sie warteten nicht auf seinen Rat“ (Ps. 106:13). Vielleicht kann einem untätigen Verkündiger geholfen werden, indem man ihm vor Augen führt, wie hervorragend die geistige Speise ist, die der „treue und verständige Sklave“ austeilt (Mat. 24:45). Dieser Tatsache verdankt er es ja, dass er die Wahrheit überhaupt kennengelernt hat. Sich dazu zu entschließen, wieder nach der Wahrheit zu leben, ist somit doch das einzig Richtige (2. Joh. 4).

      11 Ein Ältester, der einem verirrten Schaf zur Herde zurückhelfen möchte, könnte an die Jünger erinnern, die sich von Jesus abwandten, weil sie eine seiner Lehren missbilligten (Joh. 6:53, 66). Weil sie sich von Christus und seinen treuen Nachfolgern zurückzogen, verloren sie ihre Freude und die Orientierung im Glauben. Haben die, die der Christenversammlung den Rücken gekehrt haben, denn jemand anders gefunden, bei dem sie reichhaltige geistige Speise erhalten? Nein, denn es gibt sonst niemand!

      Spielte Fehlverhalten eine Rolle?

      12, 13. Wie kann jemand geholfen werden, der zur Herde zurückkommen möchte und einen schweren Fehler eingesteht?

      12 Manche hören auf zu predigen und die Zusammenkünfte zu besuchen, weil sie eine schwere Sünde begangen haben und denken, ihnen würde die Gemeinschaft entzogen, wenn sie den Fehler eingestehen. Aber wenn sie das unbiblische Verhalten aufgegeben haben und es aufrichtig bereuen, werden sie gar nicht aus der Versammlung ausgeschlossen (2. Kor. 7:10, 11). Im Gegenteil: Die Versammlung wird sie herzlich aufnehmen, und die Ältesten werden ihnen jede nötige Hilfe bieten, damit sie wieder zu Kräften kommen.

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    Der Wachtturm 2008 | 15. November
    • „Willkommen zu Hause, mein Junge!“

      16—18. (a) Wie half ein Ältester einem Bruder, der jahrelang untätig gewesen war? (b) Warum war er untätig geworden? (c) Wie wurde ihm geholfen, und welchen Empfang bereitete ihm die Versammlung?

      16 Ein Ältester erzählt: „In unserer Versammlung legt die Ältestenschaft viel Wert darauf, dass untätige Verkündiger besucht werden. Ich machte mir Gedanken um einen Bruder, mit dem ich die Bibel studiert hatte. Er war seit mittlerweile 25 Jahren untätig und steckte gerade in einer sehr schwierigen Phase. Ich versuchte ihm zu vermitteln, wie ihm die Grundsätze der Bibel helfen könnten. Nach einiger Zeit fing er wieder an, die Zusammenkünfte zu besuchen, und war einverstanden, dass noch einmal mit ihm studiert würde, damit er die nötige Kraft bekäme, zur Herde zurückzukommen.“

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