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  • Die gute Botschaft ununterbrochen verkündigt (1942—1975)
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • „Dies muß wirksam sein, denn es kommt von Jehova“

      Viele Jahre waren die Versammlungen der Zeugen Jehovas so organisiert, daß ein geistig befähigter Mann von der Gesellschaft zum Versammlungsdiener oder „Aufseher“ ernannt wurde und daß ihm andere ernannte Diener oder ‘Gehilfen’ zur Seite standeni (1. Tim. 3:1-10, 12, 13). Diese Männer sollten der Herde dienen, nicht über sie herrschen (1. Pet. 5:1-4). Könnten sich aber die Versammlungen in ihrem Aufbau der Christenversammlung des ersten Jahrhunderts mehr annähern?

      Auf Kongressen, die 1971 weltweit stattfanden, wurde der Vortrag „Die theokratische Organisation inmitten der Demokratien und des Kommunismus“ gehalten. Am 2. Juli hielt F. W. Franz den Vortrag im New Yorker Yankee-Stadion. Er hob hervor, daß die Versammlungen des ersten Jahrhunderts, sofern genug befähigte Männer da waren, mehr als einen Aufseher hatten (Phil. 1:1). „Die Gruppe der Aufseher einer Versammlung würde eine ‚Körperschaft der älteren Männer‘ ... bilden“, sagte er. „Die Glieder einer solchen ‚Körperschaft [oder Versammlung] der älteren Männer‘ waren alle gleich, hatten die gleiche Amtsstellung inne, und keiner von ihnen war das wichtigste, prominenteste, einflußreichste Glied in der Versammlung“ (1. Tim. 4:14). Diese Ansprache wühlte die gesamte Zuhörerschaft auf. Wie würde sich dieser Aufschluß auf die Versammlungen der Zeugen Jehovas weltweit auswirken?

      Die Antwort kam zwei Tage später in der Schlußansprache von N. H. Knorr. Vom 1. Oktober 1972 an sollten weltweit Änderungen in der Aufsicht über die Versammlungen in Kraft treten. Es würde nicht mehr nur einen Versammlungsdiener oder Aufseher geben. Vielmehr sollten in den Monaten vor dem 1. Oktober 1972 verantwortungsbewußte, reife Männer in jeder Versammlung der Gesellschaft Männer zur Ernennung empfehlen, die als Körperschaft von Ältesten dienen würden (sowie Männer, die als Dienstamtgehilfen dienen würden). Ein Ältester würde zum Vorsitzenden bestimmt werden,j aber alle Ältesten hätten die gleiche Autorität und die gemeinsame Verantwortung, Entscheidungen zu treffen. „Diese organisatorischen Änderungen“, erklärte Bruder Knorr, „werden dazu beitragen, die Wirksamkeit der Versammlungen dem Worte Gottes genauer anzupassen, und sicherlich wird dies größere Segnungen von Jehova zur Folge haben.“

      Wie wurden diese Informationen über organisatorische Veränderungen von den versammelten Delegierten aufgenommen? Ein reisender Aufseher fühlte sich bewogen zu sagen: „Dies muß wirksam sein, denn es kommt von Jehova.“ Ein anderer Zeuge mit langjähriger Erfahrung meinte: „Es wird eine Ermunterung sein für alle reifen Männer, Verantwortung zu übernehmen.“ Ja, so viele befähigte Männer es auch gab, sie alle konnten jetzt ‘nach dem Amt eines Aufsehers streben’ und ernannt werden (1. Tim. 3:1). So konnten mehr Brüder wertvolle Erfahrung darin sammeln, in der Versammlung Verantwortung zu tragen. Sie alle wurden gebraucht — obwohl sie sich anfangs dessen nicht bewußt waren —, um die vielen Neuen zu hüten, die in den kommenden Jahren zuströmen würden.

  • Die gute Botschaft ununterbrochen verkündigt (1942—1975)
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • Im darauffolgenden Jahr, im September 1972, verschoben sich zum erstenmal die Aufgaben in den Versammlungen, und am 1. Oktober war der turnusgemäße Wechsel in den meisten Versammlungen vollzogen.

  • Die gute Botschaft ununterbrochen verkündigt (1942—1975)
    Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
    • j Der Redner führte weiter aus, daß vom 1. Oktober 1972 an der Vorsitz in der Ältestenschaft jeder Versammlung jährlich turnusgemäß wechseln würde.

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