Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • g86 8. 11. S. 19-23
  • Ein Einblick in die Probleme des Stotterers

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Ein Einblick in die Probleme des Stotterers
  • Erwachet! 1986
  • Zwischentitel
  • Ähnliches Material
  • Wie es im Inneren aussieht
  • Bekunde Mitgefühl
  • Wie einige die Situation meistern
  • Die Angst verscheuchen
  • „Erwachet!“ fragt einen Logopäden
    Erwachet! 1986
  • Hilfe für Stotterer
    Erwachet! 1975
  • Verständnis zeigen für die Angst von Stotterern
    Erwachet! 1997
  • Stottern: Wie damit umgehen?
    Erwachet! 2010
Hier mehr
Erwachet! 1986
g86 8. 11. S. 19-23

Ein Einblick in die Probleme des Stotterers

An heißen Tagen war es schon Familientradition, an der Eisdiele haltzumachen. Mein Lieblingseis war Pekannußeis. In meiner schwitzigen Hand hielt ich verkrampft das dicke, glatte 5-Cent-Stück fest, das mein Vater mir gegeben hatte. Mein Herz klopfte, und Schweißtropfen rannen mir die Schläfen hinunter. Ich kämpfte mit mir, ob ich nicht doch meinen Vater bitten sollte, für mich das Eis zu bestellen, aber ich wußte schon im voraus, was er erwidern würde. Allzuoft hatte er gesagt: „Carl, wenn du unbedingt ein Eis haben möchtest, dann kannst du es dir auch selbst bestellen.“ Ich hätte ihn deswegen verwünschen können. Konnte er denn nicht verstehen, wie sehr ich dabei litt? Zitternd stand ich nun wortlos vor der hohen, verchromten Theke. Auf den Zehenspitzen gelang es mir gerade noch, das feuchte Geldstück zu dem jungen Verkäufer mit dem grinsenden, pockennarbigen Gesicht hochzureichen.

„Welche Sorte, Kleiner?“

„Ich möchte Pe ..., bitte ein ... PPe ... Pe Pe Pe ...“

Meine Lippen gingen keinen Millimeter auseinander, und ich rang nach Worten, ohne eine Silbe herauszubekommen. Ich bemerkte, daß der Verkäufer über meinen Kopf hinweg meinen Vater ansah. Es war der Gesichtsausdruck, den jeder Stotterer nur zu gut kennt, der Blick, der sagt: „Warum hilfst du ihm nicht? Das Kind scheint einen Anfall zu haben, und das macht mich nervös.“ Natürlich mußte ich nur noch mehr nach Worten ringen, bis ich voller Zorn und verwirrt nach Luft schnappte. Endlich kam es heraus: „Pekannußeis!“ Mir tat alles weh, aber es war vollbracht (The Best of Letting Go, Newsletter, San Francisco [USA]).

WIE hättest du reagiert, wenn du neben Carl gestanden und beobachtet hättest, wie er sich ein Eis bestellte? Dr. Oliver Bloodstein, der in der Behandlung von Sprachstörungen über 37 Jahre Erfahrung verfügt, machte die interessante Bemerkung, daß „Nichtstotterer — wenn nicht ein besonderer Grund vorliegt — selten wissen, wie erschreckend und frustrierend das Stottern für den Betreffenden ist“. Für viele Stotterer ist das Sprechen ein Problem, das ihnen ständig großen Kummer bereitet und sie in Angst versetzt.

Wie steht es mit dir? Sprichst du, ohne zu stottern? Wenn ja, dann fällt es dir wahrscheinlich schwer, eine solche Angst zu begreifen. Warum? Weil sich die wenigsten über das Sprechen Gedanken machen. Wenn wir das Bedürfnis verspüren, etwas zu essen, gehen wir in ein Restaurant und bestellen uns etwas. Wenn wir ein Geschenk aussuchen, fragen wir den Verkäufer, ob er uns behilflich sein kann. Wenn das Telefon klingelt, zögern wir nicht, den Hörer abzunehmen. Für Personen, die stottern, können alltägliche Ereignisse wie diese ein Alptraum sein.

Vielleicht fragst du dich, ob das Problem tatsächlich so groß ist. Hast du je über das Leben eines Stotterers nachgedacht? Damit du ihn besser verstehen und dich besser in seine mißliche Lage versetzen kannst, laden wir dich ein, festzustellen, wie es im Inneren eines Stotterers aussieht, wie ihm zumute ist.

Wie es im Inneren aussieht

Joe: „Für mich ist das Stottern nicht nur eine Behinderung des Sprachvermögens; es ist eine Behinderung des Lebens schlechthin. Es erschwert einem, normal zu leben. Es behindert die Schulausbildung, das Ausdrucksvermögen und den Kontakt zur Gesellschaft. Ich kenne Personen, die deswegen keinen Ehepartner gefunden haben, ... sie haben keine Freunde. Sie stehen abseits, sind der Umwelt entfremdet, geächtet.“

Donna: „Ich stottere ungefähr seit meinem neunten Lebensjahr. Als ich 27 Jahre alt war, war es so schlimm, daß ich zu Hause nie ans Telefon ging. Es erschreckt mich zu Tode, wenn mich jemand nach meinem Namen fragt und ich ihm antworten muß, da mir ‚Donna‘ nur sehr schwer über die Lippen kommt. In den letzten zwei Jahren habe ich 122mal verschiedene Namen angegeben.“

Anonym: „Wie das Stottern mein Leben beeinflußt, kann ich am besten erklären, wenn ich ein wenig über den heutigen Tag erzähle. Bis zum Frühstück war alles soweit in Ordnung. Ich mußte ja nicht sprechen. Ich hatte verschlafen oder, besser gesagt, bin einfach im Bett liegengeblieben und hatte Angst vor dem Tag. Dann ging ich in eine Schnellgaststätte an der Ecke. Eigentlich hatte ich Appetit auf Kaffee und Brötchen, aber ich bestellte Milch und Hafergrütze, weil ich wußte, daß ich bei den anderen Wörtern immer sehr ins Stocken komme. Ich wollte von der Frau, die mich bediente, nicht bemitleidet werden. Hafergrütze schmeckt mir übrigens ganz und gar nicht.

Im Unterricht rief mich der Dozent auf, und obwohl ich die Antwort wußte, stellte ich mich dumm und verneinte die Frage durch Kopfschütteln; danach fühlte ich mich hundeelend. Nach dem Unterricht flüchtete ich mich in die Bibliothek, nahm ein Buch zur Hand, und wenn jemand vorbeikam, tat ich so, als ob ich mich in den Stoff vertieft hätte.

Da ich abgebrannt war, schrieb ich meinem Vater und bat ihn um Geld. Den Brief hätte ich gern als Eilbrief frankiert, doch mir fiel ein, daß ich, als ich das letztemal auf dem Postamt versucht hatte, eine entsprechende Marke zu kaufen, über das Ei-Ei-Ei-Ei-Ei-Ei nicht hinausgekommen war. Der Schalterbeamte war ungeduldig geworden und die Leute in der Schlange hinter mir auch. Das wollte ich nicht noch einmal ertragen; deshalb besorgte ich mir eine normale Briefmarke aus dem Automaten und frankierte den Brief damit. Ich bekam 30 Cent heraus, für die ich mir etwas zu essen kaufen konnte.“

W. J.: „Ich bin ein Stotterer und bin deshalb anders als andere Leute. Ich bin gezwungen, anders zu denken, anders zu handeln und anders zu leben — weil ich ein Stotterer bin. Wie bei anderen Stotterern waren auch in meinem Leben großer Kummer und große Hoffnungen dicht beieinander. Das hat aus mir den Menschen gemacht, der ich heute bin. Eine schwere Zunge hat mein Leben geprägt.“

Anonym: „Ich war Heizer auf einer Lokomotive auf einem Verschiebebahnhof. Einmal benutzten wir zum Rangieren einen Teil der Hauptstrecke. Uns war nicht bekannt, daß in der nächsten halben Stunde ein Zug zu erwarten war. Ich schaute nach draußen, um etwas zu überprüfen, und sah einen Güterzug genau auf uns zukommen. Mein Lokführer war gerade auf dem Führerstand. Ich versuchte, ihn zu warnen, aber ich brachte keinen Ton heraus. Ich konnte nicht einmal rechtzeitig stottern. Der Güterzug hatte kein besonders hohes Tempo, doch beide Lokomotiven waren hinterher nicht mehr zu gebrauchen. Zwar kam niemand ums Leben, aber mein Kollege verlor immerhin ein Bein. Ich mache mir immer noch Vorwürfe. Hätte ich ihn doch nur warnen können!“

Fünf Menschen berichteten. Ihre Empfindungen und Erlebnisse vermitteln uns zumindest einen kleinen Einblick in die Frustrationen, Ängste und Demütigungen, mit denen Stotterer Tag für Tag rechnen müssen. Um das gesamte Ausmaß zu erkennen, müßte man diese Erfahrungen mit 15 Millionen multiplizieren. Verstehst du nun besser, warum das Stottern ständig Angst verursacht?

Wenn unter deinen Freunden jemand stottert, frage ihn doch einmal, wie er über die Sache denkt. Du wirst womöglich überrascht sein, wieviel Mut und Entschlossenheit er tagaus, tagein aufbringen muß.

Bekunde Mitgefühl

Wie sollte man sich gegenüber Stotterern verhalten, da sich ihre Sprachstörung naturgemäß tiefgreifend auf sie auswirkt — psychologisch und emotional? Sollte man sie bemitleiden und sie sozusagen mit Glacéhandschuhen anfassen? Sollte man sie anders behandeln als andere? Diese Fragen legte Erwachet! Personen vor, die mit dem Problem zu kämpfen haben oder hatten. Hier sind einige ihrer Kommentare.

MACHT EUCH BITTE NICHT LUSTIG ÜBER UNS. Der 29 Jahre alte Frank hat seit seinem zehnten Lebensjahr Sprachstörungen. „Ich möchte, daß man nicht vergißt, daß jemand, der stottert, dennoch Empfindungen und Gefühle hat und wie ein normaler Mensch behandelt werden möchte, nicht wie jemand, über den man sich lustig macht“, sagt er. „Stotterer haben ein Problem — mehr nicht. Jeder hat irgendein Problem, und meins ist eben, daß ich stottere.“ Eine bekannte Kolumnistin bezeichnete das Stottern einmal als die einzige Behinderung, die offen belächelt wird, weil sie nicht lebensbedrohend ist. Robert gibt zu, daß seine Freunde ihn, ohne sich etwas dabei zu denken, wegen der Art seines Sprechens belächeln. „Das stört mich nicht“, sagt er schmunzelnd. „Ich weiß, daß sie es nicht böse meinen.“ Natürlich empfindet jeder anders, und manch einem, der stottert, mag es absolut nichts ausmachen, wenn man über ihn mal einen kleinen Witz macht. Wäre es aber nicht vernünftiger, Mitgefühl zu bekunden und jemanden, der stottert, so zu behandeln, wie man selbst an seiner Stelle behandelt werden möchte?

BEMITLEIDET UNS BITTE NICHT. Ein Stotterer wird einen verständnisvollen Menschen bestimmt schätzen; Mitleid wird er dagegen übelnehmen. „Wir möchten nicht, daß man uns bemitleidet, sondern daß man Geduld mit uns hat“, sagt Carol, die seit 25 Jahren mit diesem Problem zu tun hat. „Ich lege keinen Wert darauf, wegen meines Stotterns bemitleidet zu werden“, bemerkt auch Kate, die schon das sechzigste Lebensjahr überschritten hat. „Ich möchte, daß man mich als vollwertigen Menschen betrachtet und man sich bewußt ist, daß es um uns herum schlimmere Probleme gibt als das Stottern. Stottern ist lediglich eine nebensächliche Beeinträchtigung.“

HALTET UNS BITTE NICHT FÜR UNINTELLIGENT ODER NERVENKRANK. „Ich wünschte, man würde aus alledem nicht übertrieben viel herauslesen wollen oder alles genau erforschen oder einer Psychoanalyse unterziehen wollen“, sagt Robert. „Habt keine Angst vor uns“, sagt Carol. „Ihr könnt euch bei uns nicht anstecken. Ich meine, daß eine Mutter ihr Kind nicht von uns fernzuhalten braucht. Mein Wunsch ist, daß man Stotterer mit Würde und Respekt behandelt. Wir sind ebenso intelligent wie alle anderen. Wir können nur nicht alles sagen, was wir sagen möchten, mehr nicht. Und alles, was wir tun, wie wir uns bewegen und gebärden, ist nur Teil unseres Bemühens, das Wort herauszubekommen.“

Du sagst vielleicht: „Es ist gut, zu wissen, wie Stotterer empfinden. All das wird mir künftig eine Hilfe sein. Aber ich frage mich: ‚Wie wird der Betreffende selbst damit fertig?‘“ Die Frage ist berechtigt und verdient es, daß man ihr nachgeht.

Wie einige die Situation meistern

Um diese Frage zu beantworten, sind einige Zeugen Jehovas befragt worden, da sie sich in einer Situation befinden, die besondere Anforderungen an sie stellt. So werden sie zum Beispiel in der wöchentlichen Theokratischen Predigtdienstschule unterwiesen, vor einer großen Zuhörerschaft zu sprechen. Auch einige, die stottern, nehmen an diesem Schulkurs teil. Darüber hinaus verkündigt jeder Zeuge Jehovas anderen die gute Botschaft vom Königreich Gottes, meist von Haus zu Haus. Es liegt auf der Hand, daß sich für Stotterer die Verständigung oft schwierig gestaltet. Wie meistern sie die Situation? Zwei Dinge sind ihnen eine Hilfe: das Beispiel anderer und das Gebet.

Kate hält sich stets Moses’ Beispiel vor Augen. Moses war vermutlich irgendwie sprachbehindert. Als er von Jehova Gott beauftragt wurde, die Israeliten aus Ägypten hinauszuführen, erwiderte er: „Aber ich bin kein gewandter Redner, ... denn ich bin schwerfällig von Mund und schwerfällig von Zunge“ (2. Mose 4:10). Daraufhin stellte Jehova ihm seinen Bruder Aaron als Sprecher zur Seite. Diese Maßnahme war nur vorübergehend nötig. Im 5. Buch Mose ist zu lesen, daß Moses später vor den Israeliten begeisternde Ansprachen halten konnte. Aarons Hilfe erübrigte sich. Daß Moses seine Sprachbehinderung schließlich überwand, ist für Kate eine Quelle großer Ermunterung.

Robert dient in seiner Versammlung als Ältester. „Bevor ich zum Podium gehe und eine Ansprache halte, bete ich stets“, sagt er. Ist das eine Hilfe? „Ja, es wirkt beruhigend.“ Mae, jetzt über fünfzig Jahre alt, hat seit 11 Jahren Sprachstörungen. Sie sagt, daß sie früher zwar von Haus zu Haus gegangen sei, aber nur mit anderen. Eines Tages begleitete sie einen Zeugen, der sie freundlich fragte: „Was für einen Sinn siehst du eigentlich darin, im Dienst tätig zu sein, wenn du zu den Leuten kein einziges Wort sagst?“ Natürlich war die Frage berechtigt. Deshalb fragte sie ihn, was sie tun könne. Sein Rat: Bete. Mae war daraufhin mehrere Jahre als Vollzeitprediger tätig und verwandte im Monat mindestens 90 Stunden darauf, anderen von Gottes Königreich zu erzählen. „Sogar wenn ich an der Tür mit jemandem ein Gespräch führe und zu stottern anfange, spreche ich schnell ein kurzes Gebet“, sagt sie. „Danach geht es besser, und ich bin wieder ausgeglichen.“

Die Angst verscheuchen

Bist du mit jemandem, der stottert, eng befreundet? Empfindest du wie das junge Mädchen, das über seinen Freund sagte: „Er ist ein wunderbarer, herzensguter, fürsorglicher Mensch. Er hat viel zu geben, kann sich aber nicht ausdrücken.“? Wenn du so empfindest, dann sehnst du dich bestimmt ebenso wie der Stotterer nach Heilung.

Es wäre wirklich großartig, wenn man einem Stotterer einfach sagen könnte: „Tu dies oder jenes! Das hilft immer.“ Aber so einfach geht es nicht. Das Stottern ist eine komplexe Störung. Außerdem ist jeder Stotterer anders und muß anders behandelt werden. Was also dem einen hilft, das Stottern zu überwinden, muß sich bei einem anderen nicht genauso auswirken. Heißt das, daß ein Stotterer sein Leben lang kaum auf Besserung hoffen darf?a

Robert, Mae und Kate würden dir gern bestätigen, daß es eine Heilung gibt — und zwar bald. Sie würden gern mit dir ihre Hoffnung auf Gottes Verheißung teilen, daß einmal die Zunge der Stummen jubeln wird. Sie würden dir auch erzählen, daß Jesus einen Mann von einer Sprachstörung geheilt hat. Ferner würden sie dir erklären, daß die Zeit nahe ist, wo Jesus als verherrlichter König des Königreiches Gottes seine Aufmerksamkeit der Erde zuwenden wird. Und wenn das geschieht, wird er für viele genau das tun, was er vor Jahrhunderten für jenen Stummen getan hat. Ja, sie setzen ihr Vertrauen darauf, daß Jehova, „der Gott allen Trostes“, und sein Sohn, Jesus Christus, Freude daran finden werden, die Angst, die mit dem Stottern einhergeht, für immer zu beseitigen (2. Korinther 1:3, 4).

Es besteht somit kein Zweifel, daß in der Zukunft alles besser wird. Wie steht es aber um die Gegenwart? Robert, Mae, Kate und andere bemühen sich sehr, mit ihrem Problem zu leben. Sollte man sie die Last allein tragen lassen? Bestimmt nicht. Wir können ihnen helfen, indem wir sie respektvoll behandeln und stets freundlich, verständnisvoll und geduldig sind. Wir können auf das achten, was sie zu sagen haben. Ja, wie leicht es ihnen fällt, ihr Problem zu akzeptieren, wird oft davon abhängen, inwieweit wir bereit sind, die Angst zu verstehen, die den Stotterer quält.

[Fußnote]

a Siehe bitte das folgende Interview hinsichtlich einiger Punkte in bezug auf Therapie und Selbsthilfe sowie den Artikel „Eine Sprachstörung, die besserungsfähig ist“, erschienen in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Juli 1966.

[Herausgestellter Text auf Seite 20]

„Mein Wunsch ist, daß man Stotterer mit Würde und Respekt behandelt“

[Herausgestellter Text auf Seite 22]

„Im Gespräch mit einem Stotterer reagiert man am besten auf das, was er sagt, statt darauf, wie er etwas sagt“ (Dr. Oliver Bloodstein, Logopäde)

[Kasten auf Seite 23]

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“

Dieses alte Sprichwort ist vermutlich orientalischen Ursprungs. Die hebräische Entsprechung lautet: „Wenn ein Wort einen Schekel wert ist, ist Schweigen zwei Schekel wert“ (Brewer’s Dictionary of Phrase and Fable).

Ein weiser Mann aus alter Zeit drückte es wie folgt aus: „Für alles gibt es eine bestimmte Zeit, ja eine Zeit für jede Angelegenheit unter den Himmeln: ... eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden“ (Prediger 3:1, 7).

[Bild auf Seite 21]

Hast du je über das Leben eines Stotterers nachgedacht?

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen