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Kenia und benachbarte LänderJahrbuch der Zeugen Jehovas 1992
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Dadurch entwickelten die Brüder eine theokratischere und positivere Einstellung, und im Dienstjahr 1967 war mit insgesamt 253 Verkündigern eine Zunahme von 21 Prozent zu verzeichnen.
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Kenia und benachbarte LänderJahrbuch der Zeugen Jehovas 1992
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Die Verkündigerzahl im Land hatte etwa 500 erreicht, und eine große Literatursendung war ins Land gekommen.
Doch es standen Schwierigkeiten bevor. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden Jehovas Zeugen in Rundfunksendungen scharf verurteilt. Mehr als 20 Abtrünnige arbeiteten mit der Geistlichkeit zusammen und halfen ihr beim Schreiben von verleumderischen Artikeln.
In einem Gebiet drang die Polizei in einen Versammlungssaal ein, beschlagnahmte 70 Bibeln und nahm einige Zeugen vorübergehend in Haft. Danach wurde der Königreichssaal in Asmara geschlossen, und die Versammlung war gezwungen, sich wieder in kleinen Gruppen zu versammeln. Dennoch ging das Werk gut voran. 1971 wurden insgesamt 142 Neue getauft, und 2 302 besuchten die Feier zum Gedenken an den Tod Christi.
In abgelegenen Gebieten wurden neue Gruppen gegründet, und zwei Kreisaufseher machten ihre Runden, um sich um die 25 Versammlungen und Gruppen und um neu hinzukommende Interessierte in abgelegenen Gebieten zu kümmern. Nach kurzer Zeit wurde die Grenze von 1 000 überschritten, und 1974 gab es eine Höchstzahl von 1 844 Verkündigern.
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Vertreter des Zweigbüros in Nairobi konnten in Äthiopien als Kreisaufseher dienen und bei Besuchen in den Versammlungen helfen, einige schwere Meinungsverschiedenheiten zwischen den ernannten Versammlungsältesten zu klären. In einer Reihe von Versammlungen glich das Wachtturm-Studium einer Debatte. Ein einheimischer Kreisaufseher verbreitete seine eigenen, unbiblischen Ansichten und mußte ersetzt werden. Diese Probleme verlangsamten das Wachstum in den Jahren 1964 bis 1966, in denen die Verkündigerzahl bei etwa 200 stehenblieb.
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