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  • Göttliche Belehrung gegen Lehren von Dämonen
    Der Wachtturm 1994 | 1. April
    • Lehren von Dämonen aufgedeckt

      4, 5. Welche Lüge erzählte Satan Eva, und warum war das absolut boshaft?

      4 Die Vorgänge sind in der Bibel in 1. Mose 3:1-5 aufgezeichnet. Satan bediente sich einer Schlange, als er die Frau, Eva, fragte: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ Die Frage schien unverfänglich zu sein, aber schauen wir sie uns einmal genau an. „Sollte Gott wirklich ...?“ Satan gab sich erstaunt und fragte gleichsam: „Warum sollte Gott wohl so etwas sagen?“

      5 Eva bestätigte in ihrer Unschuld, daß es sich so verhielt. Sie kannte die diesbezügliche göttliche Belehrung: Gott hatte zu Adam gesagt, daß das Essen von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse den Tod nach sich zieht (1. Mose 2:16, 17). Durch Satans Frage war aber offensichtlich ihr Interesse geweckt worden, so daß sie zuhörte, als er zur Sache kam. „Darauf sprach die Schlange zur Frau: ‚Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.‘“ Wie boshaft, so etwas zu behaupten! Satan beschuldigte Jehova, den Gott der Wahrheit, den Gott der Liebe, den Schöpfer, seine menschlichen Kinder zu belügen! (Psalm 31:5; 1. Johannes 4:16; Offenbarung 4:11).

      6. Wodurch zog Satan die Güte und die Souveränität Jehovas in Frage?

      6 Doch Satan sagte noch mehr. Er fuhr fort: „Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“ Laut der Aussage Satans wollte Jehova Gott — der so großzügig für unsere Ureltern gesorgt hatte — ihnen etwas Wunderbares vorenthalten. Er wollte verhindern, daß sie wie Gott wurden. Dadurch zweifelte Satan die Güte Gottes an. Er förderte auch die Genußsucht und die bewußte Mißachtung der Gesetze Gottes, da sich solches Handeln gemäß seinen Worten zum Guten auswirken würde. Tatsächlich focht Satan damit Gottes Souveränität über dessen eigene Geschöpfe an und behauptete, Gott habe kein Recht, dem Tun des Menschen Grenzen zu setzen.

  • Göttliche Belehrung gegen Lehren von Dämonen
    Der Wachtturm 1994 | 1. April
    • Er führte Eva irre und weckte in ihrem Herzen unrechte Begierden. Dasselbe versucht er heute. Paulus schrieb an die Korinther: „Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren“ (2. Korinther 11:3). Betrachten wir einmal, wie er das Denken der Menschen im allgemeinen verdorben hat.

      13. Welche Lügen hat Satan seit den Vorgängen in Eden in die Welt gesetzt?

      13 Eva gegenüber beschuldigte Satan Jehova der Lüge und sagte, die Menschen könnten wie Gott sein, wenn sie ihrem Schöpfer ungehorsam wären.

  • Göttliche Belehrung gegen Lehren von Dämonen
    Der Wachtturm 1994 | 1. April
    • 16. Welche langfristigen Folgen hat es gehabt, daß Menschen auf ihre eigene Weisheit vertrauten?

      16 Im Garten Eden ermunterte Satan Adam und Eva durch seine Lügen, nach Unabhängigkeit von Gott zu streben und auf ihre eigene Weisheit zu vertrauen. Heute sehen wir, welche langfristigen Folgen das gehabt hat — Verbrechen, wirtschaftliche Not, Kriege und die ungeheuerliche Ungleichheit in der heutigen Welt.

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