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  • Jesus kommt, um zu ermuntern
    Die Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
    • „Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, Amen“ (Offenbarung 1:7).

  • Jesus kommt, um zu ermuntern
    Die Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
    • Wie ist es denn zu verstehen, daß ‘jedes Auge ihn sehen wird’? Wir sollten nicht erwarten, daß seine Feinde ihn mit ihren natürlichen Augen sehen werden, denn der Apostel Paulus sprach von Jesus nach dessen Himmelfahrt als von dem, der nun „in einem unzugänglichen Licht wohnt“ und den „keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann“ (1. Timotheus 6:16). Johannes gebrauchte das Wort „sehen“ offensichtlich im Sinne von „wahrnehmen“, so wie wir Gottes unsichtbare Eigenschaften aufgrund seiner Schöpfungswerke sehen oder wahrnehmen können (Römer 1:20). Jesus kommt insofern „mit den Wolken“, als er für das bloße Auge ebensowenig sichtbar sein wird, wie die Sonne hinter einer Wolkendecke zu sehen ist. Selbst bei bewölktem Himmel wissen wir, daß die Sonne scheint, weil es hell ist. Ebenso wird der Herr Jesus, obwohl unsichtbar, wie ‘in flammendem Feuer geoffenbart, wenn er an denen Rache übt, die der guten Botschaft über ihn nicht gehorchen’. Sie werden ihn dann gezwungenermaßen ebenfalls „sehen“ (2. Thessalonicher 1:6-8; 2:8).

      8. (a) Wer waren die, die ihn im Jahre 33 u. Z. „durchstachen“, und wer tut dies heute? (b) Wie kann Jesus heute, wo er nicht mehr auf der Erde ist, „durchstochen“ werden?

      8 Auch die, „die ihn durchstochen haben“, werden Jesus „sehen“. Wer könnten diese sein? Als Jesus im Jahre 33 u. Z. hingerichtet wurde, durchstachen ihn die römischen Soldaten buchstäblich. Die Juden waren an diesem Mord mitschuldig, denn Petrus sagte einigen von ihnen zu Pfingsten: „Gott [hat] ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht ..., diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet“ (Apostelgeschichte 2:5-11, 36; vergleiche Sacharja 12:10; Johannes 19:37). Jene Römer und Juden sind nun schon fast 2 000 Jahre tot. Folglich müssen die, die ihn „durchstochen haben“, heute die Nationen und Völker darstellen, die den gleichen Haß bekunden wie die, die damals die Hinrichtung Jesu veranlaßten. Jesus befindet sich nicht mehr auf der Erde. Wenn aber Gegner Jehovas Zeugen, die von Jesus Zeugnis ablegen, entweder verfolgen oder ihre Verfolgung stillschweigend dulden, ist es so, als ob sie Jesus „durchstechen“ würden (Matthäus 25:33, 41-46).

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