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  • ‘Der treue Sklave’ und seine leitende Körperschaft
    Der Wachtturm 1990 | 15. März
    • Die leitende Körperschaft des Hauses

      6. Was sollte die Verwalterklasse des 1. Jahrhunderts durch göttliche Inspiration zur Verfügung stellen?

      6 Gemeinsam sollten die mit Geist gesalbten Christen der Verwalter des Herrn oder dessen Hausverwalter sein, der beauftragt war, an die einzelnen Glieder des Hauses Gottes die geistige Speise zur rechten Zeit auszuteilen. Zwischen den Jahren 41 und 98 u. Z. schrieben Glieder der Verwalterklasse des 1. Jahrhunderts zum Nutzen ihrer Brüder unter göttlicher Inspiration 5 Geschichtsberichte, 21 Briefe und die Offenbarung. Diese inspirierten Schriften enthalten vorzügliche geistige Speise für die Hausknechte, das heißt die einzelnen Gesalbten des Hauses Gottes.

      7. Zu welchem Zweck wählte Christus eine kleine Zahl von Männern aus der Sklavenklasse aus?

      7 Alle gesalbten Christen sollten zwar gemeinsam Gottes Haus bilden, aber es gibt viele Beweise, daß Christus aus der Sklavenklasse eine kleine Zahl von Männern als sichtbare leitende Körperschaft auswählte. Die frühe Geschichte der Versammlung läßt erkennen, daß die 12 Apostel, Matthias eingeschlossen, die Grundlage der leitenden Körperschaft des 1. Jahrhunderts bildeten. Das geht aus Apostelgeschichte 1:20-26 hervor. In Verbindung damit, daß Judas Iskariot ersetzt wurde, werden dort sein „Aufsichtsamt“ sowie ‘dieser Dienst und dieses Apostelamt’ erwähnt.

      8. Worin bestanden die Verantwortlichkeiten der leitenden Körperschaft des 1. Jahrhunderts?

      8 Zu diesem Aufsichtsamt gehörte, daß die Apostel geeignete Männer in Dienststellungen einsetzten und den Dienst organisierten. Doch es war noch mehr damit verbunden. Es schloß auch das Lehren und die Erklärung von Lehrpunkten ein. Dem Versprechen Jesu gemäß, das in Johannes 16:13 aufgezeichnet ist, sollte der „Geist der Wahrheit“ die Christenversammlung Schritt für Schritt in die ganze Wahrheit leiten. Deshalb widmeten sich diejenigen, die das Wort annahmen und getaufte, gesalbte Christen wurden, von Anfang an „der Lehre der Apostel“. Ja, damit „die Zwölf“ ‘sich dem Gebet und dem Dienst am Wort widmen konnten’, wurden sieben geeignete Männer dazu ernannt, sich des notwendigen Geschäfts der Austeilung buchstäblicher Speise anzunehmen (Apostelgeschichte 2:42; 6:1-6).

      9. Wodurch verminderte sich die Zahl der Glieder der leitenden Körperschaft auf 11, und warum wurde die Zahl nicht sogleich wieder auf 12 erhöht?

      9 Die leitende Körperschaft scheint zunächst nur aus den Aposteln Jesu bestanden zu haben. Sollte es aber so bleiben? Um das Jahr 44 u. Z. wurde der Apostel Jakobus, der Bruder des Johannes, auf Anordnung von Herodes Agrippa I. hingerichtet (Apostelgeschichte 12:1, 2). Offenbar bemühte man sich nicht, ihn als Apostel zu ersetzen, wie das bei Judas der Fall war. Warum nicht? Zweifellos weil Jakobus in Treue gestorben war — der erste der 12 Apostel, der starb. Judas war dagegen ein böser Abtrünniger und mußte ersetzt werden, um die Zahl der Grundsteine des geistigen Israel wieder auf 12 zu erhöhen (Epheser 2:20; Offenbarung 21:14).

      10. Wann und wie wurde die leitende Körperschaft des 1. Jahrhunderts vergrößert, und wie gebrauchte Christus sie, um das Haus Gottes zu leiten?

      10 Die ursprünglichen Glieder der leitenden Körperschaft des 1. Jahrhunderts waren Apostel, Männer, die Jesus begleitet hatten und Zeugen seines Todes und seiner Auferstehung gewesen waren (Apostelgeschichte 1:21, 22). Die Umstände sollten sich jedoch ändern. Im Laufe der Jahre erlangten andere christliche Männer in geistiger Hinsicht Format und wurden in der Versammlung in Jerusalem zu Ältesten ernannt. Spätestens bis 49 u. Z. war die leitende Körperschaft vergrößert worden, und nun gehörten außer den noch verbliebenen Aposteln mehrere ältere Männer von Jerusalem dazu (Apostelgeschichte 15:2). Es gab also keine starre Regel, aus wem die leitende Körperschaft bestehen sollte, sondern unter Gottes Leitung trat offenbar ein Wechsel ein, der den Umständen seines Volkes angepaßt war. Als amtierendes Haupt der Versammlung gebrauchte Christus die vergrößerte leitende Körperschaft, um die wichtige Lehrfrage zu klären, ob nichtjüdische Christen beschnitten werden und sich dem Gesetz Mose unterstellen mußten. Die leitende Körperschaft legte in einem Brief ihre Entscheidung in dieser Hinsicht dar und gab zu beachtende Verordnungen heraus (Apostelgeschichte 15:23-29).

      Eine Zeit der Abrechnung für den Hausverwalter

      11. Wurde die feste Führung durch die leitende Körperschaft von den Brüdern geschätzt, und was zeigt, daß Jehova diese Einrichtung segnete?

      11 Die ersten Christen schätzten persönlich und als Versammlung die feste Führung durch die leitende Körperschaft. Nachdem die Versammlung im syrischen Antiochia den Brief der leitenden Körperschaft gelesen hatte, freute sie sich über die Ermunterung. Als andere Versammlungen Kenntnis von dem Aufschluß und den Verordnungen erhielten und sie beachteten, wurden sie „im Glauben weiterhin befestigt und nahmen von Tag zu Tag an Zahl zu“ (Apostelgeschichte 16:5). Offensichtlich segnete Gott diese Einrichtung (Apostelgeschichte 15:30, 31).

      12, 13. Welche Ereignisse sagte Jesus in seinen Gleichnissen von den Minen und den Talenten vorher?

      12 Wir wollen aber diese wichtige Angelegenheit noch von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachten. In dem Gleichnis von den Minen verglich sich Jesus mit einem Menschen von vornehmer Geburt, der in ein fernes Land reiste, um Königsmacht für sich zu erlangen, und dann zurückkehrte (Lukas 19:11, 12). Nach seiner Auferstehung im Jahre 33 u. Z. wurde Jesus Christus zur Rechten Gottes erhöht, wo er sitzen sollte, bis seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt worden wären (Apostelgeschichte 2:33-35).

      13 In einem ähnlichen Gleichnis — dem Gleichnis von den Talenten — erklärte Jesus, daß der Herr nach langer Zeit kam, um mit seinen Sklaven abzurechnen. Zu jedem der treuen Sklaven sagte der Herr: „Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.“ Doch über den untreuen Sklaven sagte er: „Selbst das, was er hat, [wird ihm] weggenommen werden. Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen“ (Matthäus 25:21-23, 29, 30).

      14. Was erwartete Jesus von seinen geistgesalbten Sklaven?

      14 Nach langer Zeit — nach fast 1 900 Jahren — erlangte Christus Königsmacht, als 1914 die „bestimmten Zeiten der Nationen“ abliefen (Lukas 21:24). Kurz danach ‘kam er und rechnete mit seinen Sklaven ab’ — den geistgesalbten Christen (Matthäus 25:19). Was erwartete Christus von jedem einzelnen und von allen gemeinsam? Sie waren noch immer wie im 1. Jahrhundert mit einem Verwalteramt betraut. Christus hatte den einzelnen Talente gegeben — „einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit“. Er erwartete also entsprechende Ergebnisse (Matthäus 25:15). Auch in diesem Fall ist die Regel aus 1. Korinther 4:2 anwendbar, die lautet: „Man [sucht] ... bei Verwaltern, daß einer als treu befunden werde.“ Die Talente arbeiten zu lassen bedeutete, als Gesandte Gottes treu zu wirken, nämlich Jünger zu machen und ihnen biblische Wahrheiten zu übermitteln (2. Korinther 5:20).

      Der „Sklave“ und seine leitende Körperschaft kurz vor der herannahenden Zeit des Endes

      15. (a) Was erwartete Jesus von der Hausverwalterklasse? (b) Wodurch wird angezeigt, daß Christus von der Sklavenklasse erwartete, daß sie das tun würde, bevor er käme, um Gottes Haus in Augenschein zu nehmen?

      15 Jesus erwartete von gesalbten Christen, daß sie gemeinsam als treuer Verwalter handeln und der Dienerschaft „ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit“ geben würden (Lukas 12:42). Gemäß Lukas 12:43 sagte Christus: „Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.“ Das läßt erkennen, daß die geistgesalbten Sklaven Christi, schon einige Zeit bevor er gekommen war, um mit ihnen abzurechnen, an Glieder der Christenversammlung, des Hauses Gottes, geistige Speise austeilten. Wen fand Christus so tuend, als er 1914 mit Königsmacht zurückkehrte und 1918 daranging, Gottes Haus in Augenschein zu nehmen? (Maleachi 3:1-4; Lukas 19:12; 1. Petrus 4:17).

      16. Warum stellte Jesus fest, daß die Kirchen der Christenheit keine Speise zur rechten Zeit austeilten, als er 1918 kam, um das Haus Gottes in Augenschein zu nehmen?

      16 Als sich die lange Zeit des Wartens Jesu zur Rechten Jehovas dem Ende näherte, wurde es nach und nach offensichtlich, wer schon vor 1914 an die Hausknechte Christi geistige Speise austeilte. Waren es etwa die Kirchen der Christenheit? Ganz bestimmt nicht, denn sie waren zu sehr mit Politik beschäftigt. Sie hatten sich bei der Kolonialisierung als willige Werkzeuge gebrauchen lassen. Und was den Patriotismus betraf, wollten sie sich gegenseitig übertreffen; somit förderten sie den Nationalismus. Dadurch luden sie bald große Blutschuld auf sich, als sie nämlich die politischen Mächte, die in den Ersten Weltkrieg verwickelt waren, tatkräftig unterstützten. In geistig-religiöser Hinsicht hatte der Modernismus ihren Glauben geschwächt. Weil viele Geistliche der Bibelkritik und dem Evolutionismus zum Opfer fielen, kam es zu einer Glaubenskrise. Nein, von der Geistlichkeit der Christenheit konnte keine geistige Speise erwartet werden.

      17. Warum verwarf Christus einige gesalbte Christen, und welche Folgen hatte das für sie?

      17 Auch von den gesalbten Christen, die mehr auf ihre eigene Rettung bedacht waren als auf die Vermehrung des Talents ihres Herrn, kam keine geistige Speise. Sie erwiesen sich als ‘träge’ und eigneten sich somit nicht dazu, sich um die Habe des Herrn zu kümmern. Sie wurden „in die Finsternis draußen“ geworfen, dorthin, wo sich die Kirchen der Christenheit schon immer befunden hatten (Matthäus 25:24-30).

      18. Wen fand der Meister damit beschäftigt, geistige Speise zur rechten Zeit an seine Dienerschaft auszuteilen, und wodurch wird das bewiesen?

      18 Wer gab denn der Dienerschaft ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit, als der Herr, Jesus Christus, im Jahre 1918 kam, um seine Sklaven in Augenschein zu nehmen? Nun, wer hat zu jener Zeit aufrichtigen Wahrheitssuchern ein richtiges Verständnis über das Loskaufsopfer, den Namen Gottes, über die unsichtbare Gegenwart Christi und über die Bedeutung des Jahres 1914 vermittelt? Wer hat die Lehre von der Dreieinigkeit, von der Unsterblichkeit der Menschenseele und dem Höllenfeuer als falsch entlarvt? Und wer hat vor den Gefahren der Evolutionstheorie und des Spiritismus gewarnt? Die Tatsachen zeigen, daß es die Gruppe gesalbter Christen war, die mit den Herausgebern der Zeitschrift Zions Wacht-Turm und Verkünder der Gegenwart Christi in Verbindung stand. Heute trägt die Zeitschrift den Titel Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich.

      19. Wie hatte sich eine treue Sklavenklasse vor 1918 offenbart, wodurch hatte sie die geistige Speise ausgeteilt, und seit wann?

      19 Im Wachtturm vom Dezember 1945 hieß es diesbezüglich: „So gab es denn im Jahre 1878, vierzig Jahre vor 1918, dem Jahre, da der Herr zum Tempel kam, eine Klasse aufrichtiger geweihter Christen, die sich von den hierarchischen und Geistlichkeits-Organisationen getrennt hatten und Christentum ... auszuüben suchten. Im folgenden Jahre, nämlich im Juli 1879, wurde begonnen, die Zeitschrift ,Der Wachtturm‘ ... herauszugeben, damit die Wahrheiten, die Gott durch Christus als ‚Speise zur rechten Zeit‘ vorsah, regelmäßig an den ganzen Haushalt der geweihten Kinder Gottes gelangten.“

      20. (a) Wie erschien eine neuzeitliche leitende Körperschaft auf dem Schauplatz? (b) Womit waren die Glieder der leitenden Körperschaft beschäftigt, und unter wessen Leitung?

      20 Im Wachtturm vom 1. April 1972 wurde die Entwicklung der neuzeitlichen leitenden Körperschaft wie folgt geschildert: „Fünf Jahre später [1884] wurde die Zion’s Watch Tower Tract Society gesetzlich eingetragen, und sie diente dann als ‚Organ‘, um Tausenden von aufrichtigen Personen, die bemüht waren, Gott kennenzulernen [und] sein Wort zu verstehen ..., geistige Speise zu vermitteln. Mit dieser Gesellschaft, die ihren Hauptsitz in Pennsylvanien hat, kamen Gott hingegebene, getaufte und gesalbte Christen in Verbindung. Sie stellten sich der Klasse des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ für besondere Aufgaben zur Verfügung, ob sie zum Vorstand gehörten oder nicht. Sie halfen, die Sklaven-Klasse zu speisen und zu leiten, und auf diese Weise trat eine leitende Körperschaft in Erscheinung. Das geschah ohne Zweifel unter der Leitung der unsichtbaren wirksamen Kraft oder des heiligen Geistes Jehovas und auch unter der Leitung Jesu Christi, ... des Hauptes der Christenversammlung.“

      21. (a) Wen fand Christus beim Austeilen der geistigen Speise vor, und wie belohnte er sie? (b) Was erwartete den treuen Sklaven und seine leitende Körperschaft?

      21 Als somit Jesus Christus 1918 bei allen, die behaupteten, seine Sklaven zu sein, eine Besichtigung vornahm, fand er eine internationale Gruppe von Christen vor, die biblische Wahrheiten veröffentlichte, und zwar für den Gebrauch innerhalb der Versammlung und für das Predigtwerk. Ja, im Jahre 1919 kam es so, wie Christus vorhergesagt hatte: „Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen“ (Matthäus 24:46, 47). Diese wahren Christen gingen in die Freude ihres Herrn ein. Da sie „über weniges treu“ waren, wurden sie von ihm „über vieles“ gesetzt (Matthäus 25:21). Der treue Sklave und seine leitende Körperschaft waren für größere Aufgaben bereit. Wie sehr sollten wir uns doch darüber freuen, denn loyale Christen ziehen aus der hingebungsvollen Arbeit des treuen Sklaven und seiner leitenden Körperschaft großen Nutzen!

  • Heute mit der leitenden Körperschaft zusammenarbeiten
    Der Wachtturm 1990 | 15. März
    • Heute mit der leitenden Körperschaft zusammenarbeiten

      „Er wird ihn über seine ganze Habe setzen“ (LUKAS 12:44).

      1. In welchem Königreich begann Christus 33 u. Z. zu regieren, und wodurch?

      ZU Pfingsten 33 u. Z. begann Jesus Christus, das Haupt der Versammlung, im Königreich seiner geistgesalbten Sklaven zu regieren. Wie? Durch den heiligen Geist, durch Engel und durch eine sichtbare leitende Körperschaft. Wie der Apostel Paulus erkennen ließ, hat Gott Gesalbte „von der Gewalt der Finsternis befreit und ... in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt“ (Kolosser 1:13-18; Apostelgeschichte 2:33, 42; 15:2; Galater 2:1, 2; Offenbarung 22:16).

      2. In welchem größeren Königreich begann Christus 1914 zu herrschen?

      2 Am Ende der „bestimmten Zeiten der Nationen“ vermehrte Jehova die Königsmacht Christi, indem er sie über die Christenversammlung hinaus ausdehnte (Lukas 21:24). Ja, im Jahre 1914 gab er seinem Sohn Königsmacht über die „Nationen“, „das Königreich der Welt“, d. h. das Königtum über die ganze Menschheit (Psalm 2:6-8; Offenbarung 11:15).

      „Über seine ganze Habe“ gesetzt

      3, 4. (a) Wer wurde in Jesu Gleichnis von den Minen durch den Menschen von vornehmer Geburt dargestellt? (b) Welche Entwicklung vollzog sich in Verbindung mit dem Königreich 1918 und 1919?

      3 Bemerkenswert ist im Zusammenhang damit Jesu Gleichnis von einem Menschen von vornehmer Geburt (Lukas 19:11-27). Bevor dieser in ein fernes Land reiste, um Königsmacht zu erlangen, gab er seinen Sklaven Geld (Minen), mit dem sie arbeiten sollten. Nach seiner Rückkehr gebot der Mensch — er stellt Christus dar —, „daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten“ (Lukas 19:15). Wie ging das vor sich, nachdem Jesus Königsmacht erlangt hatte?

      4 Im Jahre 1918 fand der inthronisierte König Jesus Christus eine kleine Gruppe von Christen vor, die die Kirchen der Christenheit verlassen hatten und emsig damit beschäftigt waren, sich der irdischen Interessen ihres Herrn anzunehmen. Nachdem Jesus seine Sklaven wie durch Feuer geläutert hatte, verlieh er ihnen 1919 vermehrte Autorität (Maleachi 3:1-4; Lukas 19:16-19). Er setzte sie „über seine ganze Habe“ (Lukas 12:42-44).

      „Speisevorrat zur rechten Zeit“

      5, 6. (a) Welche größere Aufgabe wurde dem Verwalter Christi übertragen? (b) Welche Prophezeiungen mußten sich nach 1914 erfüllen, und inwiefern sollte sich die Verwalterklasse an ihrer Erfüllung beteiligen?

      5 Der regierende König Jesus Christus übertrug seinem Verwalter auf der Erde eine größere Aufgabe. Die gesalbten Christen sollten „Gesandte“ Gottes sein an eines gekrönten Königs Statt, der die Macht besitzt, über alle Völker der Erde zu herrschen (2. Korinther 5:20; Daniel 7:14). Ihre gemeinsame Aufgabe bestand nicht mehr lediglich darin, der gesalbten Dienerschaft Christi „Speisevorrat zur rechten Zeit“ zu geben (Lukas 12:42). Sie sollten sich nun an der Verwirklichung von Prophezeiungen beteiligen, die sich nach der Aufrichtung des Königreiches (1914) erfüllen mußten.

      6 Was bedeutete das in der Praxis? Es bedeutete, das Predigen ‘der guten Botschaft vom Königreich auf die ganze bewohnte Erde’ auszudehnen (Matthäus 24:14). Des weiteren bedeutete es, gegen das böse System Satans und seine Unterstützer gerichtete kraftvolle Gerichtsbotschaften zu verkündigen. Dadurch wurden ‘die Nationen erschüttert’. So kamen die „begehrenswerten Dinge“, Christi „andere Schafe“, herein (Haggai 2:7; Johannes 10:16). Von 1935 an strömte die „große Volksmenge“ auf der ganzen Erde in Jehovas Organisation (Offenbarung 7:9, 10). Dies machte fortschreitende Verbesserungen in der Organisation erforderlich. Bildlich gesprochen, sollten Steine durch Eisen ersetzt werden, Holz durch Kupfer, Eisen durch Silber und Kupfer durch Gold (Jesaja 60:17). Das ist seit 1919 unter der tatkräftigen und straffen Leitung Jesu Christi geschehen, der alle seine irdischen Königreichsinteressen, seine ganze „Habe“, seiner treuen Sklavenklasse und ihrer leitenden Körperschaft übergeben hat.

      7. Was gehörte zu der größeren Verantwortung des Verwalters?

      7 Natürlich gehörte zu dieser größeren Last der Verantwortung, die dem Sklaven oder Verwalter des Herrn zufiel, eine eifrige Schreibtätigkeit. Regelmäßig mußte im Wachtturm geistiger Speisevorrat zur rechten Zeit veröffentlicht werden. Dann, im Jahre 1919, fing man an, die Zeitschrift Das Goldene Zeitalter (eine Begleitzeitschrift, die später Trost und danach Erwachet! genannt wurde) zu veröffentlichen, und zwar nicht nur zur Erbauung der „Hausknechte“, sondern auch, um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken (Matthäus 24:45). Außerdem ist im Laufe der Jahre eine Flut von Büchern, Broschüren und Traktaten herausgegeben worden.

      Fortwährende Verbesserungen

      8. Mit wem wurde die leitende Körperschaft zunächst gleichgesetzt, und was wurde 1945 im Wachtturm (englisch: 1944) darüber gesagt?

      8 Wenn man in der heutigen „Zeit des Endes“ zurückblickt, überrascht es nicht, daß die leitende Körperschaft zunächst mit den Redakteuren der Watch Tower Society gleichgesetzt wurde (Daniel 12:4). In dem Artikel „Heutiges Anpassen an theokratische Richtlinien“, der in der Ausgabe vom 15. Dezember 1945 (englisch: 1. November 1944) erschien, hieß es: „Vernünftigerweise wurden jene, die mit der Veröffentlichung der offenbarten biblischen Wahrheiten betraut waren, als die vom Herrn erwählte leitende Körperschaft angesehen, welche alle führen und leiten soll, die Gott in Geist und Wahrheit anzubeten wünschen und die ihm einmütig dienen, indem sie diese offenbarten Wahrheiten anderen Hungernden und Dürstenden darreichen.“

      9. Mit wem setzte man später die leitende Körperschaft gleich, und warum?

      9 Mit der Herausgabe von Zeitschriften und anderen Bibelstudienhilfsmitteln waren gesetzliche Erfordernisse verknüpft. Folglich gründete man die Watch Tower Bible and Tract Society und ließ sie im Staat Pennsylvanien (USA) gesetzlich eintragen. Jahrelang setzte man die sichtbare leitende Körperschaft mit dem siebenköpfigen Vorstand dieser Gesellschaft gleich, deren Gründungszweck darin bestand, Bibelstudienhilfsmittel herauszugeben, die das Volk des Herrn auf der ganzen Erde benötigte und benutzte.

      10, 11. Welche Verbesserung erfolgte 1944, und was wurde darüber in der englischen Ausgabe des Wachtturms gesagt?

      10 Die sieben Direktoren der Gesellschaft waren treue Christen. Doch wegen ihrer Rolle in der gesetzlich eingetragenen Körperschaft hätte der Gedanke naheliegen können, daß sie ihre Stellung in der leitenden Körperschaft der Wahl durch Mitglieder der Watch Tower Society verdankten. Zudem wurde nach Gesetz nur denjenigen die Mitgliedschaft mit einem entsprechenden Stimmrecht gewährt, die Spenden an die Gesellschaft machten. Diese Einrichtung bedurfte der Änderung. Das geschah am 2. Oktober 1944 anläßlich der jährlichen Mitgliederversammlung der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania. Die Statuten der Gesellschaft wurden geändert, so daß die Mitgliedschaft nicht mehr von der finanziellen Unterstützung abhing. Die Mitglieder wurden unter den treuen Dienern Jehovas ausgewählt, und nun gehören viele Vollzeitdiener aus der Zentrale in Brooklyn (New York) und aus den Zweigbüros der Gesellschaft auf der ganzen Erde dazu.

      11 In der englischen Ausgabe des Wachtturms vom 1. November 1944 hieß es über diese Verbesserung: „Geld, wie dieses durch finanzielle Beiträge repräsentiert ist, sollte keine entscheidende Stimme haben, ja sollte in der Tat keine Rolle spielen bei der Besetzung der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas auf Erden. ... Der heilige Geist, die wirksame Kraft, die von Jehova Gott durch Christus Jesus herniederkommt, ist das, was in dieser Sache entscheidend und wegleitend sein sollte.“

      Etwas anderes als ein Vorstand

      12. Was zeigt, daß Jehova die auf Anweisung der leitenden Körperschaft vorgenommenen Verbesserungen gesegnet hat?

      12 Der Fortschritt des Predigtwerkes während der folgenden Jahrzehnte beweist, daß Jehova die Verbesserungen gesegnet hat, die aufgrund eines genaueren Verständnisses bezüglich der leitenden Körperschaft vorgenommen wurden (Sprüche 10:22). Die Zahl der Zeugen auf der ganzen Erde wuchs von knapp 130 000 im Jahre 1944 auf 1 483 430 im Jahre 1970 an. Und es sollten noch weitere Verbesserungen folgen.

      13. (a) Welche Situation bestand bis 1971 in bezug auf die leitende Körperschaft? (b) Was geschah 1971 bei der jährlichen Mitgliederversammlung der Gesellschaft?

      13 Bis 1971 wurde die leitende Körperschaft praktisch immer noch mit den sieben Vorstandsmitgliedern der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania gleichgesetzt. Der Präsident der Gesellschaft trug die Hauptlast der Verantwortung bei Entscheidungen, die die Funktion aller Zweigbüros der Gesellschaft betrafen. Aber bei der jährlichen Mitgliederversammlung, die am 1. Oktober 1971 stattfand, wurden epochemachende Vorträge gehalten. Der Präsident der Gesellschaft sprach über das Thema „Die heilige Stätte in den rechten Zustand bringen“ und der Vizepräsident über das Thema „Eine leitende Körperschaft im Unterschied zu einer gesetzlich eingetragenen Körperschaft“. Welcher Unterschied besteht zwischen der leitenden Körperschaft und der gesetzlich eingetragenen Körperschaft?

      14. Welche Unterschiede bestehen zwischen einer gesetzlich eingetragenen Körperschaft und der leitenden Körperschaft?

      14 Wie bereits erwähnt, hat die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania einen Vorstand, der auf sieben Mitglieder beschränkt ist. Diese getauften Christen werden für drei Jahre von Körperschaftsmitgliedern gewählt, deren Gesamtzahl 500 nicht übersteigt. Die meisten von ihnen sind keine gesalbten Christen. Da zudem die Körperschaft ein rein rechtliches Organ mit einer geographisch festgelegten Zentrale ist, kann sie vom Cäsar, dem Staat, aufgelöst werden (Markus 12:17). Die leitende Körperschaft ist dagegen kein Rechtsinstrument. Ihre Glieder werden nicht gewählt. Sie werden durch den heiligen Geist unter der Leitung Jehovas und Jesu Christi ernannt. (Vergleiche Apostelgeschichte 20:28.) Überdies ist die leitende Körperschaft, bestehend aus diesen durch den Geist ernannten Männern, nicht an einen bestimmten geographischen Ort oder an eine Zentrale gebunden.

      15. Welche Erklärung über die Organisation erschien im Wachtturm vom 1. April 1972, und was ist über die neuzeitliche leitende Körperschaft zu sagen?

      15 Zu diesen Verbesserungen im Verständnis hieß es im Wachtturm vom 1. April 1972 (englisch: 15. Dezember 1971): „Dankbar und mit Überzeugung erklären Jehovas christliche Zeugen, daß ihre religiöse Organisation keine Einmannorganisation ist, sondern daß sie eine aus gesalbten Christen bestehende leitende Körperschaft hat.“ Die leitende Körperschaft der gesalbten Sklavenklasse und ihrer Millionen Gefährten aus den Reihen der anderen Schafe ist fortschreitend besser ausgerüstet worden, um ihr Aufsichtsamt zu versehen.

      16. Wie hat sich Christi irdische Habe seit 1971 vermehrt, und welches sind einige der Königreichsinteressen, die er der Obhut des treuen und verständigen Sklaven, vertreten durch die leitende Körperschaft, übergeben hat?

      16 Die irdische Habe des Königs Jesus Christus hat sich ständig vermehrt. Seit 1971 ist die Zahl der Zeugen von weniger als 1 600 000 auf eine Höchstzahl von über 3 700 000 im Jahre 1989 angestiegen. Welch ein offenkundiger Beweis des Segens Jehovas! (Jesaja 60:22). Dieses Wachstum hat die Erweiterung der Zentrale der Gesellschaft und ihrer Zweigbüros erforderlich gemacht sowie die Modernisierung von Herstellungs- und Verbreitungsmethoden. Weltweit mußten viele Königreichssäle und Kongreßsäle errichtet werden. Währenddessen ist die leitende Körperschaft weiterhin ihrer Verantwortung nachgekommen, was die Beaufsichtigung des Predigtwerkes, die Herstellung von Bibelstudienmaterial und die Ernennung von Aufsehern in den Zweigen, Bezirken, Kreisen und Versammlungen betrifft. Das sind die Königreichsinteressen, die Christus der Obhut des treuen und verständigen Sklaven, vertreten durch die leitende Körperschaft, übergeben hat.

      17. Welche weiteren Verbesserungen in der Aufsicht sind 1971, 1974 und 1976 eingeführt worden?

      17 Die leitende Körperschaft des 1. Jahrhunderts wurde erweitert, so daß sie schließlich nicht nur aus Jesu Aposteln bestand. Als die Frage der Beschneidung entschieden wurde, gehörten ‘die Apostel und die älteren Männer in Jerusalem’ dazu (Apostelgeschichte 15:1, 2). Desgleichen ist auch die leitende Körperschaft 1971 und 1974 erweitert worden. Um ihre mit der Aufsicht verbundene Arbeit zu vereinfachen, richtete die leitende Körperschaft fünf Komitees ein, die am 1. Januar 1976 ihre Arbeit aufnahmen. Jedes Komitee besteht aus drei bis sechs Gliedern, von denen bei Entscheidungen alle das gleiche Stimmrecht besitzen. Jedes Komitee hat einen Vorsitzenden, der ein Jahr lang in seiner Funktion dient. Einzelne Glieder der leitenden Körperschaft gehören einem oder mehreren dieser Komitees an. Jedes der fünf Komitees schenkt einem bestimmten Bereich der irdischen Habe Christi besondere Beachtung. Ein sechstes Komitee — das Komitee des Vorsitzenden, dessen Mitgliedschaft jedes Jahr turnusgemäß wechselt — nimmt sich dringender Probleme an.

      Tatkräftige Zusammenarbeit mit der leitenden Körperschaft

      18. Wie funktioniert die leitende Körperschaft, und wie können wir persönlich unter anderem zeigen, daß wir mit ihr zusammenarbeiten?

      18 Die Komitees der leitenden Körperschaft kommen wöchentlich zusammen, um wichtige Angelegenheiten zu besprechen und nach gebetsvoller Erwägung Entscheidungen zu treffen und die künftige theokratische Tätigkeit zu planen. Wie bereits erwähnt, geht aus Apostelgeschichte, Kapitel 15 hervor, daß eine schwerwiegende Frage, die dringend einer Antwort bedurfte, an die leitende Körperschaft weitergeleitet wurde. So ist es auch heute. Wichtige Fragen werden an die gesamte leitende Körperschaft gerichtet, die sich jede Woche oder nötigenfalls öfter trifft. Die Glieder der leitenden Körperschaft — gegenwärtig sind es 12 — wenden sich anhand der Bibel und durch das Gebet an Jehova um Leitung. Eine Möglichkeit, wie wir persönlich zeigen können, daß wir mit der leitenden Körperschaft zusammenarbeiten, besteht darin, in unseren täglichen Gebeten dieser in das besondere Amt eingesetzten Männer zu gedenken (Römer 12:12).

      19. Wie erreichen Anweisungen der leitenden Körperschaft die Versammlungen?

      19 Wie erreichen die Anweisungen und Entscheidungen der leitenden Körperschaft die Versammlungen? Nachdem die leitende Körperschaft des 1. Jahrhunderts mit der Hilfe des Geistes Gottes ihre Entscheidung getroffen hatte, sandte sie einen Brief an die Versammlungen (Apostelgeschichte 15:22-29). Diesem Zweck dienen heute jedoch in erster Linie christliche Publikationen.

      20. (a) Welche weitere organisatorische Verbesserung erfolgte 1976? (b) Wie arbeiten die Zweigkomitees mit der leitenden Körperschaft zusammen?

      20 Seit dem 1. Februar 1976 hat jeder Zweig der Watch Tower Society ein Zweigkomitee, bestehend aus fähigen Männern, die die leitende Körperschaft ernannt hat. Diese Brüder müssen als Vertreter der leitenden Körperschaft für das Land oder die Länder, die unter der Aufsicht des betreffenden Zweiges stehen, treu und loyal sein. Das erinnert uns an die tüchtigen, gottesfürchtigen und zuverlässigen Männer in Israel, die Moses halfen, das Volk zu richten (2. Mose 18:17-26). Die Zweigkomitees führen Anweisungen aus, die in den Büchern und Zeitschriften der Gesellschaft und in Unserem Königreichsdienst enthalten sind sowie in allgemeinen Briefen und in speziellen Briefen, die sich mit örtlichen Problemen befassen. Sie halten die leitende Körperschaft über den Fortschritt des Werkes in jedem Land auf dem laufenden sowie über irgendwelche Probleme, die auftauchen mögen. Solche Berichte aus aller Welt helfen der leitenden Körperschaft, zu entscheiden, welche Themen in den Publikationen der Gesellschaft behandelt werden sollten.

      21. Wie werden reisende Aufseher ernannt, und was gehört zu ihren Aufgaben?

      21 Unter der Leitung des heiligen Geistes empfehlen die Zweigkomitees reife, geistiggesinnte Männer als Kreis- oder Bezirksaufseher. Nachdem diese Brüder direkt von der leitenden Körperschaft ernannt worden sind, dienen sie als reisende Aufseher. Sie besuchen die Kreise und Versammlungen, um sie geistig zu erbauen und ihnen zu helfen, die von der leitenden Körperschaft erhaltenen Anweisungen auszuführen. (Vergleiche Apostelgeschichte 16:4; Römer 1:11, 12.) Sie schicken Berichte an das Zweigbüro. Unter der Anleitung des heiligen Geistes und der inspirierten Schriften empfehlen sie zusammen mit den Ältesten am Ort Brüder, die sich dafür eignen, von der leitenden Körperschaft oder ihren Vertretern zu Dienstamtgehilfen oder zu Ältesten ernannt zu werden (Philipper 1:1; Titus 1:5; vergleiche 1. Timotheus 3:1-13; 4:14).

      22. (a) Wie arbeiten die Versammlungsältesten mit der leitenden Körperschaft zusammen? (b) Was beweist, daß Jehova diese theokratische Einrichtung segnet?

      22 Die Ältestenschaften wiederum ‘geben acht auf sich selbst und auf die ganze Herde, in welcher sie der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat’ (Apostelgeschichte 20:28). Diese Aufseher bemühen sich gewissenhaft, die von Jehova und Jesus Christus durch den treuen und verständigen Sklaven und seine leitende Körperschaft erhaltenen Anweisungen auszuführen. Jehova segnet diese theokratische Einrichtung, denn die Versammlungen ‘werden weiterhin im Glauben befestigt und nehmen von Tag zu Tag an Zahl zu’ (Apostelgeschichte 16:5).

      23. Wozu sollten wir in bezug auf die leitende Körperschaft entschlossen sein?

      23 Wie schön ist es doch, daß Jehova Gott und der Herr, Jesus Christus, durch die leitende Körperschaft Gottes Volk ständig unterstützen! (Psalm 94:14). Jeder einzelne von uns zieht als ein Teil der Organisation Jehovas aus dieser Unterstützung Nutzen (Psalm 145:14). Dies sollte uns noch mehr in unserem Entschluß bestärken, fortzufahren, mit Gottes Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Ja, mögen wir stets mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas zusammenarbeiten, während wir der Zeit entgegengehen, wo „die Erde ... bestimmt erfüllt sein [wird] mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken“ (Jesaja 11:9).

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