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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1991
w91 15. 5. S. 3-4

Was verursacht Ehekrisen?

„SIE ist faul!“ klagte Bob. „Und sie ist eine unmögliche Hausfrau!“

„Das ist nicht wahr!“ konterte Jean. „Ich kann tun, was ich will — nichts ist ihm recht. Ich kenne keinen Menschen, der so kritisch ist wie er.“

Was war im Leben von Bob und Jean falsch gelaufen?a Ihre junge Ehe dauerte zwar erst vier Monate, aber sie stand bereits kurz vor der Katastrophe. Sie bildeten allerdings keine Ausnahme, denn wie die Statistik belegt, sind Ehekrisen an der Tagesordnung. Fachleute sagen, daß in den Vereinigten Staaten die Hälfte aller jungen Ehen mit Scheidung enden wird. Ähnlich trostlos sehen die Zahlen in anderen Ländern aus. Doch Scheidungen sind nur e i n Aspekt. In so vielen Familien wie nie zuvor herrschen — aus den verschiedensten Gründen — gespannte Verhältnisse.

Einige Gründe für Ehekrisen

Bei Ehekrisen sind vor allem Kinder die Leidtragenden. Die Zeitschrift Newsweek berichtete: „Ein Drittel aller während des vergangenen Jahrzehnts [in den Vereinigten Staaten] geborenen Kinder werden wahrscheinlich in einer Stieffamilie leben, bevor sie 18 sind. Jedes vierte Kind wächst heute in einer Einelternfamilie auf. Etwa 22 Prozent der Kinder werden unehelich geboren; ungefähr ein Drittel ihrer Mütter sind noch Teenager.“

J. Patrick Gannon, ein Experte für Kindesmißhandlung, nannte daher folgenden Grund für Ehekrisen: „Aktuelle Untersuchungen belegen, daß zigmillionen Menschen in dysfunktionalen [nicht normal funktionierenden] Familien aufgewachsen sind, in denen Gewalttätigkeit, Inzest oder emotionelle Schädigung aufgrund von Alkoholismus zur täglichen Realität gehörte.“ Es überrascht deshalb nicht, daß viele, die ihre Kindheit unter solchen Verhältnissen verbracht haben, als Erwachsene nicht wissen, wie sie Familienkonflikte vermeiden können.

Einige Beobachter mögen auch die wirtschaftlichen, sozialen und moralischen Veränderungen, die die Industrieländer überrollt haben, für die Spannungen in der Familie verantwortlich machen. Nicht wenige Frauen sind beispielsweise jetzt berufstätig. Das zieht eine oft unbefriedigende Neuordnung der häuslichen Rollenverteilung und Verantwortung nach sich. Mütter versuchen nervös, eingerostete Berufskenntnisse aufzupolieren, Väter schlagen sich widerwillig mit der Hausarbeit herum, und Kinder passen sich unter Tränen dem Leben in einer Tagesstätte an.

Rund um den Erdball stehen viele Familien unter großem Druck. Jemand, der Kinder hat und arbeiten geht, sagte einmal, es sei, als würde man „in einer ständigen Notsituation leben“. Es ist kein Wunder, daß bei einer kürzlich durchgeführten Gallup-Umfrage fast die Hälfte der Befragten der Ansicht war, es sei um die amerikanische Familie heute schlechter bestellt als vor zehn Jahren, und daß nur wenige mit einer Besserung der Situation rechneten.

Ehekrisen sind daher ein ständiges Diskussionsthema in Fernseh- und Radiosendungen. Die Öffentlichkeit verschlingt Bücher über Familienberatung, die teilweise vernünftigen und praktischen Rat geben. Darin geäußerte Empfehlungen wie „offener miteinander zu reden“ oder „seine Gefühle zu offenbaren“ können zwar hilfreich sein, aber sie setzen sich nicht mit der wahren Ursache für Ehekrisen auseinander. Darauf wird der nächste Artikel eingehen, und er wird zeigen, wie man Familienprobleme meistern kann.

[Fußnote]

a Die Namen wurden aus Gründen der Diskretion geändert.

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