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Der Mensch auf der Suche nach dem SchicksalErwachet! 1999 | 8. August
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Eine ähnliche Triade gab es unter den römischen Göttern; sie wurden die drei Parzen genannt.
Griechen wie Römer waren darauf erpicht, ihr angebliches Schicksal zu erfahren. Deshalb griffen sie auf die Astrologie und die Wahrsagerei aus Babylon zurück und entwickelten sie weiter. Die Römer nannten Ereignisse, an Hand deren die Zukunft vorhergesagt wurde, portenta, was „Zeichen“ bedeutet. Die Inhalte dieser Zeichen nannte man omina.
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Der Mensch auf der Suche nach dem SchicksalErwachet! 1999 | 8. August
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In dem Bemühen, etwas über die Zukunft in Erfahrung zu bringen, machten die Griechen und die Römer ausgiebig von Orakeln und Medien Gebrauch. Sie wurden als Mitteilungskanäle der Götter angesehen. (Vergleiche Apostelgeschichte 16:16-19.) Wie wirkten sich diese Lehren aus? Wie der Philosoph Bertrand Russell schreibt, „wurde die Hoffnung von der Furcht verdrängt; der Sinn des Lebens war weniger, etwas positiv Gutes zu leisten, als vielmehr, dem Unglück zu entrinnen“. Ähnliche Themen wurden in der Christenheit Gegenstand von Kontroversen.
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