-
Kann die Gottesfurcht von Nutzen sein?Der Wachtturm 1987 | 1. Dezember
-
-
Er wünscht, daß wir zu ihm kommen wie ein Kind zu seinem Vater. Das Kind ist überzeugt, von seinem Vater geliebt zu werden, fürchtet sich aber gleichzeitig davor, ihm zu mißfallen. Eine solche Furcht wird uns helfen, unserem himmlischen Vater gegenüber gehorsam zu bleiben, wenn eine Versuchung an uns herantritt. Darin besteht die angemessene „Gottesfurcht“, die Christen haben sollten (Hebräer 5:7; 11:7).
4. Welche Art Furcht würde die Liebe ausschalten?
4 Jehova handelt nicht wie ein gefühlloser Richter. Er straft nicht einfach seine Diener bei jedem Versagen, sondern er liebt sie und möchte, daß sie Gelingen haben. Wenn wir daher einen Fehler oder eine Sünde begehen, sollte uns die Gottesfurcht nicht davon zurückhalten, mit ihm darüber zu sprechen (1. Johannes 1:9; 2:1). Unsere ehrfurchtsvolle Scheu vor Jehova bedeutet nicht, daß wir uns fürchten, von ihm abgewiesen oder verstoßen zu werden. In 1. Johannes 4:18 lesen wir: „Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt.“ „Vollkommene Liebe“ schaltet aber nicht die hohe Achtung und die angemessene Furcht aus, die wir vor Jehova, unserem Schöpfer und Lebengeber, haben sollten (Psalm 25:14).
-
-
Kann die Gottesfurcht von Nutzen sein?Der Wachtturm 1987 | 1. Dezember
-
-
6. Inwiefern bewahrt uns die „Furcht Jehovas“ vor Bösem, und wozu leitet sie uns an?
6 Hast du den Wunsch, das Böse zu meiden? „Die Furcht Jehovas bedeutet das Böse hassen“ (Sprüche 8:13). Ja, diese angebrachte Furcht kann dich vor vielen schlechten Gewohnheiten bewahren, die Gott verurteilt, wie Rauchen, Drogengenuß, Trunkenheit und geschlechtliche Unmoral. Außer daß du Jehova gefällst, schützt du dich auch vor schrecklichen Dingen, wie zum Beispiel vor furchtbaren Krankheiten, denen sich andere aussetzen (Römer 1:26, 27; 12:1, 2; 1. Korinther 6:9, 10; 1. Thessalonicher 4:3-8). Gottesfurcht wird dir nicht nur helfen, dich vor Bösem oder Perversem zu bewahren, sondern wird dich auch zu lauterem und vernünftigem Handeln anleiten, denn es heißt: „Die Furcht Jehovas ist lauter“ (Psalm 19:9).
-
-
Kann die Gottesfurcht von Nutzen sein?Der Wachtturm 1987 | 1. Dezember
-
-
10. Welches sind einige wichtige Gründe, die uns veranlassen sollten, Gott zu fürchten?
10 Sollten wir daher nicht fest entschlossen sein, tiefe Ehrfurcht, ja eine heilige Scheu vor Jehova, unserem himmlischen Vater, zu haben? Wir sollten wirklich eine heilsame Furcht haben, ihm zu mißfallen. Für all die liebende Güte und Freundlichkeit, die er uns erwiesen hat, sind wir sehr dankbar. Alles, was wir haben, stammt von ihm (Offenbarung 4:11). Zudem ist er der höchste Richter, der Allmächtige, der die Macht hat, diejenigen zu Tode zu bringen, die ihm nicht gehorchen. Der Apostel Paulus ermahnt uns: „Fahrt fort, ... mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zu bewirken“ (Philipper 2:12; Hosea 3:5; Lukas 12:4, 5).
11. (a) Welche Einstellung sollten Christen in den heutigen letzten Tagen vermeiden? (b) Welche Geisteshaltung sollte man entwickeln?
11 Nichts deutet darauf hin, daß wir Rettung erlangen können, wenn wir eine nachlässige Haltung einnehmen, wenn wir sowenig wie möglich tun und hoffen, es werde schon irgendwie gutgehen. Christen, die sich in den heutigen letzten Tagen bemühen, ein Verhältnis zu demjenigen zu haben, der in ihr Herz sehen kann und ihre innersten Gedanken und Absichten kennt, dürfen nicht so eingestellt sein (Jeremia 17:10). Nur wer Jehova gebührende Achtung zollt, wird von ihm anerkannt werden. Er sagt: „Auf diesen also werde ich schauen, auf den Niedergedrückten und den, der zerschlagenen Geistes ist und der vor meinem Wort zittert“ (Jesaja 66:2).
-