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Die gute Botschaft darbieten — Noch wirkungsvoller, indem wir zuhörenKönigreichsdienst 1991 | April
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Die gute Botschaft darbieten — Noch wirkungsvoller, indem wir zuhören
1 Um im Dienst wirkungsvoll vorgehen zu können, müssen wir im Sinn behalten, daß keine zwei Menschen gleich sind. Jeder hat im Leben andere Erfahrungen gemacht und hat andere persönliche Sorgen und Wünsche. Die Herausforderung besteht darin, die Königreichsbotschaft persönlich zu gestalten, d. h., der Person, mit der wir sprechen, zu zeigen, was die Botschaft für sie persönlich bedeutet. Damit wir das wirkungsvoll tun können, müssen wir auch aufmerksam zuhören.
2 Viele Verkündiger verwenden in ihrer Einleitung taktvolle Fragen, denn sie sind eine Hilfe, den Wohnungsinhaber ins Gespräch zu ziehen. Fragen nach dem Standpunkt, die den Wohnungsinhaber nicht in Verlegenheit bringen, sind am wirkungsvollsten. Doch wenn der Wohnungsinhaber spricht, ist es wichtig, daß wir ihm zuhören. Wer zuhört, bekundet Nächstenliebe und Respekt, und wir können dadurch erfahren, wie der Betreffende denkt. Wenn wir die Umstände eines Menschen kennen, können wir Einfühlungsvermögen zeigen und uns in ihn hineinversetzen. Dann können wir ihm Trost und Hoffnung aus der Bibel übermitteln.
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Die gute Botschaft darbieten — Noch wirkungsvoller, indem wir zuhörenKönigreichsdienst 1991 | April
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6 Ein schlechtes Verhältnis zwischen den Menschen ist oft darauf zurückzuführen, daß sie keinen guten Gedankenaustausch pflegen. Wenn der eine spricht, mag der andere ihm nicht wirklich mit Sinn und Herz Aufmerksamkeit schenken. Solche schlechten Zuhörgewohnheiten können zu Mißverständnissen führen oder dazu, daß man Gelegenheiten versäumt, jemandem zu helfen. Wenn wir die gute Gewohnheit entwickeln, respektvoll zuzuhören, können wir die gute Botschaft noch wirkungsvoller darbieten, Jehovas selbstloses Interesse an anderen widerspiegeln und Menschen helfen, ein gutes Verhältnis zu unserem liebevollen Schöpfer und zu seinem Volk zu entwickeln (Jak. 1:19; g75 22. 2. S. 21—23).
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