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Was ist das geistige Paradies?Der Wachtturm 2001 | 1. März
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Als Gustavo 12 Jahre alt war, beschloß er, Priester zu werden. Mit Zustimmung seiner Eltern ging er auf ein Priesterseminar. Dort fing er an, sich der Musik, dem Theater und der Politik zu widmen — Betätigungsfelder, die die Kirche förderte, um auf junge Leute anziehend zu wirken. Gustavo wußte, daß sich ein Priester eigentlich im Dienst für seine Mitmenschen verausgaben sollte und daß er nicht heiraten durfte. Doch kannte er Priester und Seminaristen, die unsittliche Handlungen pflegten. In diesem Umfeld wurde Gustavo bald zum Trinker. Ganz eindeutig hatte er hier noch kein geistiges Paradies gefunden.
Eines Tages las Gustavo ein biblisches Traktat, in dem von einem Paradies auf der Erde die Rede war. Das veranlaßte ihn, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Er berichtet: „Ich fing an, häufig in der Bibel zu lesen, aber ich verstand sie nicht. Ich erkannte nicht einmal, daß Gott einen Namen hat.“ Er verließ das Priesterseminar und wandte sich an Jehovas Zeugen mit der Bitte, ihm zu helfen, die Bibel besser zu verstehen. Daraufhin machte er schnell Fortschritte und gab sich nach kurzer Zeit Gott hin. So lernte Gustavo das geistige Paradies kennen.
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Was ist das geistige Paradies?Der Wachtturm 2001 | 1. März
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Aber warum meint Gustavo, in Verbindung mit Jehovas Zeugen ein geistiges Paradies gefunden zu haben? Er sagt: „Ich verglich das, was ich in der Welt und vor allem im Priesterseminar gesehen hatte, mit dem, was ich bei Jehovas Zeugen vorfand. Der große Unterschied ist die Liebe unter den Zeugen.“
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