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In einem religiös geteilten Haus den Glauben bewahrenDer Wachtturm 1988 | 1. Dezember
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Bei den biblischen Lehren zu ‘bleiben’ hatte für Frau L., die in einem orientalischen Land wohnt, wunderbare Segnungen zur Folge, nachdem sie eine Zeugin Jehovas geworden war.
Frau L. stammt wie ihr Mann aus einer Hindufamilie. Im Jahre 1959 wurde sie von Zeugen Jehovas besucht, und als mit ihr ein Bibelstudium durchgeführt wurde, nahm sie die Wahrheit des Wortes Gottes an. Sie gab ihrem Mann und anderen Verwandten Zeugnis. (Vergleiche Johannes 1:40, 41.) Ihr Mann zeigte allerdings kein Interesse, doch R., eine leibliche Schwester von ihr, schloß sich dem Studium an.
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In einem religiös geteilten Haus den Glauben bewahrenDer Wachtturm 1988 | 1. Dezember
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Das Ergebnis ihres Zeugnisgebens
Jehova segnete die ganzherzigen Bemühungen von Schwester L. Die jüngste Tochter gab ihren einträglichen Beruf auf, nahm eine Teilzeitbeschäftigung an und begann mit dem Vollzeitdienst für Jehova. Die älteste Tochter und ihr Mann studierten erneut die Bibel, kamen zu den Zusammenkünften und nahmen den Predigtdienst wieder auf. Der Sohn, der ein katholisches Mädchen geheiratet hatte und von der Wahrheit abgekommen war, begann ebenfalls wieder zu studieren, gab sich Jehova hin und wurde getauft. Auch der jüngste Sohn ließ sich nach seiner Hingabe an Jehova taufen und bezog dann in der Neutralitätsfrage Stellung (Jesaja 2:4). Er wurde zu drei Jahren Militärgefängnis verurteilt, gab aber bei der Gerichtsverhandlung den Richtern ein eindrucksvolles Zeugnis. Sein Vater, der Mann von Schwester L., war von der Haltung seines Sohnes so beeindruckt, daß er Interesse zeigte und anfing, die Zusammenkünfte zu besuchen.
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