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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1998
w98 1. 10. S. 7

Königreichsverkündiger berichten

Nicht zögern, die gute Botschaft zu verkündigen

ALS europäische Entdeckungsreisende zum ersten Mal den Golf von Venezuela und den Maracaibosee besuchten, säumten dicht gedrängt viele kleine strohgedeckte Hütten, die im seichten Wasser auf Pfählen erbaut waren, die Küste. Der Anblick erinnerte an Venedig in Italien, wo man auch die Häuser direkt ans Wasser gebaut hatte. Also nannten die spanischsprachigen Ankömmlinge die Gegend Venezuela, was „Klein-Venedig“ bedeutet.

In der heutigen Zeit findet in diesem wunderschönen Land ein anderes Bauprogramm statt, nämlich ein geistiges. Jehovas Zeugen sind hierzulande eifrig damit beschäftigt, bei jeder passenden Gelegenheit Königreichssamen auszusäen. Die daraus resultierende geistige Ernte macht dem „Herrn der Ernte“, Jehova Gott, alle Ehre (Matthäus 9:37, 38).

Als ein reisender Aufseher eine Versammlung im Staat Zulia im Nordwesten Venezuelas besuchte, arrangierten die einheimischen Zeugen, daß er und seine Frau auch der kleinen nahe gelegenen Insel Toas einen Besuch abstatteten. Als sie frühmorgens bei der Fähre anstehen mußten, die zur Insel fuhr, machte Mery, die Frau des reisenden Aufsehers, ihrer Begleiterin, einer Vollzeitverkündigerin, den Vorschlag, einige der Arbeiter auf dem Boot anzusprechen. Die Pionierin fand die Idee gut.

Mery ging auf einen Mechaniker zu und zeigte ihm das Buch Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt. Sie lenkte seine Aufmerksamkeit auf das Kapitel „Eine Familie aufbauen, die Gott ehrt“, das ihm anscheinend auch gefiel. Dann erklärte Mery, daß mit ihm in seiner eigenen Wohnung an Hand dieses Buches die Bibel studiert werden könnte. Er nahm das Buch entgegen, und es wurde vereinbart, daß ihn jemand zu Hause besucht.

Kurze Zeit später fand in dieser Gegend ein Tagessonderkongreß statt. Mery staunte nicht schlecht, als sie dort Señor Nava, den Mechaniker, zusammen mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern sah. Mery fragte die Frau, was sie von dem Familienbibelstudium halte. Sie erhielt eine Antwort, mit der sie nicht gerechnet hatte.

Die Frau sagte: „Ich danke Jehova, daß wir die Wahrheit kennengelernt haben.“ Dann erklärte sie: „Als Sie meinen Mann ansprachen, hatte er mich gerade wegen einer anderen Frau verlassen. Außerdem war er ein starker Trinker. Wenn er betrunken war, wurde er manchmal gewalttätig, was der kleinen Gemeinde auf der Insel ganz und gar nicht gefiel. Er war auch in Spiritismus verstrickt. Doch die durch das Studium erlangte biblische Erkenntnis half ihm, enorme Änderungen in seinem Leben vorzunehmen. Er hat mit allen seinen unreinen Gewohnheiten gebrochen. Auf seine Eltern, die katholisch sind, haben diese Veränderungen großen Eindruck gemacht. Sie freuen sich, daß er jetzt ein verantwortungsbewußter Ehemann und Vater ist.“

Señor Nava ließ sich 1996 taufen und dient zur Zeit als Vollzeitprediger. Seine Frau Jenny ließ sich 1997 taufen. Der Bürgermeister der Gemeinde war von der veränderten Lebensweise dieses Fährenmechanikers dermaßen beeindruckt, daß auch er um ein Bibelstudium bat. Wie froh doch die Schwestern darüber sind, daß sie nicht zögerten, die gute Botschaft zu verkündigen, während sie an jenem Morgen bei der Fähre anstanden.

[Bilder auf Seite 7]

Ein Gespräch über die gute Botschaft mit einem Mechaniker auf einer Fähre brachte erfreuliche Resultate

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