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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1992
w92 1. 2. S. 24

Königreichsverkündiger berichten

„Ernte“ in Venezuela

Jesus verglich das Predigtwerk einmal mit der jedes Jahr stattfindenden Ernte (Matthäus 9:36-38). Jehova Gott ist der Herr der Ernte, und das Ausmaß der Einsammlung rund um den Erdball ist gewaltig. Das trifft auch auf Gebiete Venezuelas zu, die selten bearbeitet werden.

Das Zweigbüro der Watch Tower Society in Venezuela berichtet, was geschah, als eine Gruppe von Zeugen Jehovas das Gebiet von Sabana Grande im Staat Guárico bearbeitete. Die Zeugen erzählen: „Da das Haus, in dem wir wohnen sollten, sich gut für das Abhalten von Zusammenkünften eignete, begannen wir sogleich, die Menschen einzuladen. Man kannte Jehovas Zeugen noch nicht. Die Leute waren begierig, etwas aus der Bibel zu lernen, obwohl es dort vier protestantische Gruppen gibt.

Wir gingen am Vormittag und am Nachmittag jeweils drei Stunden von Haus zu Haus und luden die Menschen zu einer am folgenden Abend stattfindenden Zusammenkunft ein. Wir hatten keine Stühle — deshalb baten wir sie, ihre eigenen mitzubringen. Als die Zeit für die Zusammenkunft näher rückte, kamen die Leute nach und nach, jeder mit seinem Stuhl. Im Anschluß an die Zusammenkunft sagten wir ihnen, daß wir gern die Namen derer aufschreiben würden, die ein kostenloses Heimbibelstudium wünschten. Alle 29 Anwesenden wollten auf die Liste gesetzt werden.

Als wir hinter dem letzten Besucher die Tür schlossen, bemerkten wir drei Männer, die an der Hausecke standen. Es war etwa neun Uhr, und wir wollten uns gerade zum Essen hinsetzen, da klopften sie an die Tür. Sie stellten Fragen wie: ‚Was ist das für ein Predigtwerk, das Sie hier in der Stadt durchführen? Weshalb hatten Sie heute abend hier eine Zusammenkunft?‘

Wir fragten sie, ob wir irgendein Gesetz übertreten hätten. Sie verneinten und erklärten, sie seien die Pastoren von drei protestantischen Kirchen in der Stadt. Sie waren aufgebracht, weil ihre Kirchen an dem Abend leer geblieben waren. Wir baten sie herein und erläuterten unser Werk. Auch gaben wir ihnen Literatur und luden sie ein, am darauffolgenden Donnerstag wiederzukommen.

Am nächsten Donnerstag kamen die Pastoren wieder und brachten noch 22 Personen mit, die wissen wollten, was wir zu sagen hätten. Die Pastoren dachten, weil wir Frauen seien, könnten wir ihnen in einer Diskussion nicht das Wasser reichen. Trotzdem war die Zusammenkunft aus unserer Sicht ein Erfolg. Zum Schluß erwähnten wir, daß wir auf einer Liste die Namen aller notierten, die mehr aus der Bibel zu lernen wünschten. Eine Anzahl der Begleiter der Pastoren wollten, daß wir ihre Namen notierten, und einige äußerten sogar den Wunsch, sich mit uns am Predigtwerk zu beteiligen.

Wir erklärten ihnen, daß sie größeres Bibelwissen und mehr Schulung benötigten, bevor sie uns im Predigtdienst begleiten könnten. Jeden Tag kamen Leute zu uns ins Haus und baten uns, sie in der Bibel zu unterweisen. Manchmal mußten wir sie bitten heimzugehen, weil wir bis spätnachts mit ihnen geredet hatten. Sie waren sehr traurig, als wir das Gebiet schließlich verlassen mußten, und sagten uns, wenn wir zurückkehrten, würden sie mit uns in den Predigtdienst gehen. Bis dahin, so versprachen sie, hätten sie genügend Fortschritte gemacht.“

Vierzig Personen wollten die Bibel studieren, als die Zeugen das Gebiet wieder verließen. Die Namen der Interessierten wurden der nächstgelegenen Versammlung mitgeteilt, die sich etwa 50 Kilometer entfernt befindet. Mittlerweile sind einige Zeugen aus einer anderen Stadt dorthin gezogen, und es konnte eine Gruppe eifriger Prediger der guten Botschaft gegründet werden.

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