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‘Wir haben getan, was wir zu tun schuldig gewesen sind’Der Wachtturm 1998 | 1. August
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Nachdem wir den Vormittag im Haus-zu-Haus-Dienst verbracht hatten, zog mein Partner zwei Sandwiches heraus. Nach dem Essen nahm ich mir eine Zigarette und wollte rauchen. „Wie lange bist du in der Wahrheit?“ fragte er. „Gestern abend habe ich die erste Zusammenkunft besucht“, erwiderte ich ihm.
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‘Wir haben getan, was wir zu tun schuldig gewesen sind’Der Wachtturm 1998 | 1. August
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Ein paar Jahre später, 1938, wurden die Abonnenten des Wachtturms durch eine Postkarte zu einer besonderen Zusammenkunft in eine Privatwohnung eingeladen, die zirka 25 Kilometer von uns entfernt war. Meine Mutter wollte die Zusammenkunft besuchen, und so begleiteten Fern und ich und zwei meiner Brüder sie. John Booth und Charles Hessler, reisende Aufseher der Zeugen Jehovas, hielten vor ungefähr einem Dutzend Anwesenden Vorträge. Danach fingen sie an, eine Gruppe zusammenzustellen, die sich am nächsten Morgen am Predigtdienst beteiligen sollte. Niemand wollte freiwillig mitgehen, also suchte Bruder Hessler mich aus und fragte: „Warum willst du nicht mitkommen?“ Ich wußte nicht genau, was sie vorhatten, aber ich wußte auch nicht, warum ich ihnen nicht helfen sollte.
Bis zum Mittag gingen wir von Haus zu Haus, und dann zog Bruder Hessler die beiden Sandwiches heraus. Wir setzten uns auf eine Kirchentreppe und fingen an zu essen. Nachdem ich die besagte Zigarette herausgenommen hatte, erfuhr Bruder Hessler, daß ich erst eine einzige Zusammenkunft besucht hatte.
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