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  • Ukraine
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2002
    • Gegen Ende 1998 kam es in Transkarpatien zu einer Überschwemmungskatastrophe. Nach amtlichen Angaben standen 6 754 Häuser unter Wasser und 895 Häuser wurden durch Schlammmassen zerstört. 37 der zerstörten Häuser gehörten Zeugen. Das Zweigbüro in Lwiw sandte unverzüglich einen Lastwagen mit Lebensmitteln, Wasser, Seife, Betten und Decken in das betroffene Gebiet. Später schickten Brüder aus Kanada und Deutschland Kleidung und Haushaltswaren dorthin. Zeugen aus Polen, aus der Slowakei, der Tschechischen Republik und aus Ungarn brachten Lebensmittel dorthin und auch Baustoffe, damit die zerstörten Häuser wieder aufgebaut werden konnten. An den Wiederaufbauarbeiten beteiligten sich auch viele einheimische Brüder. Die Zeugen versorgten nicht nur ihre Mitbrüder mit den Lebensmitteln, der Kleidung und dem Feuerholz, sondern auch andere Betroffene. Sie säuberten Höfe und Felder und halfen auch Nichtzeugen bei der Reparatur ihrer Häuser.

  • Ukraine
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2002
    • Die Wahrheit veranlasst jemand dazu, anderen zu helfen und sie zu unterstützen. Wir spürten dies besonders 1998, als es in Transkarpatien große Überschwemmungen gab und Hunderte, buchstäblich Hunderte von Menschen über Nacht ihr Zuhause und ihr ganzes Hab und Gut verloren.

      Innerhalb von zwei Tagen war eine Gruppe von Brüdern zur Stelle, und sie bildeten Hilfskomitees. Diese Komitees bestimmten, welche Hilfe jede Familie und jedes Dorf erhalten sollte. Zwei Dörfer waren besonders schwer betroffen: Wari und Wischkowe. Innerhalb von nur zwei bis drei Tagen stand fest, welcher Familie wie geholfen werden sollte und wer die Hilfe leisten würde. Dann trafen unsere Brüder mit Lastwagen ein und begannen die Unmengen von Schlamm wegzuschaufeln.

      Sie brachten trockenes Holz mit, worüber sich alle in der Gegend wunderten. Die Außenstehenden waren erstaunt. Eine Schwester aus Wischkowe befand sich dort, wo eine Mannschaft von Brüdern den Schlamm wegschaufelte. Ein Reporter wandte sich an sie mit der Frage: „Wissen Sie, wer die Leute hier sind?“

      „Ich kenne sie nicht näher“, antwortete sie, „weil wir verschiedene Sprachen sprechen — Rumänisch, Ungarisch, Ukrainisch und Russisch. Aber eines weiß ich: Es sind meine Brüder und Schwestern, und sie helfen mir.“

      Innerhalb von zwei bis drei Tagen hatten die Brüder Hilfe geschickt und sich um die Familien gekümmert, die an andere Orte gebracht werden mussten. Ein halbes Jahr später waren so gut wie alle Häuser der Zeugen wieder aufgebaut, und die Zeugen in jener Gegend zogen als Erste in ihr neues Haus ein.

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