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Durch einige wenige die Vielen speisenDer Wachtturm 2013 | 15. Juli
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1—3. Wie speiste Jesus in der Gegend von Bethsaida eine große Volksmenge? (Siehe Anfangsbild.)
STELLEN wir uns die Szene vor. (Lies Matthäus 14:14-21.) Es ist das Jahr 32. Das Passahfest steht kurz bevor. Jesus hat sich mit seinen Jüngern an einen einsamen Ort in der Gegend von Bethsaida am Nordufer des Galiläischen Meeres zurückgezogen. Doch eine große Volksmenge von etwa 5 000 Männern — Frauen und Kinder nicht mitgezählt — ist ihnen gefolgt.
2 Als Jesus die vielen Menschen sieht, empfindet er Mitleid mit ihnen. Er heilt ihre Kranken und lehrt sie vieles über Gottes Königreich. Langsam neigt sich der Tag, und so drängen die Jünger Jesus, die Leute fortzuschicken, damit sie sich in den nächstgelegenen Dörfern etwas zu essen kaufen. Doch Jesus entgegnet ihnen: „Gebt ihr ihnen etwas zu essen.“ Diese Worte dürften die Jünger vor ein ziemliches Rätsel stellen, sind ihre Vorräte doch gelinde gesagt sehr dürftig: fünf Brote und zwei kleine Fische!
3 Aus Mitgefühl wirkt Jesus ein Wunder — übrigens das einzige, über das alle vier Evangelisten berichten (Mar. 6:35-44; Luk. 9:10-17; Joh. 6:1-13). Jesus weist die Jünger an, die Volksmenge in Gruppen von 50 und 100 Personen auf dem Gras lagern zu lassen. Er spricht ein Gebet, bricht das Brot und teilt den Fisch auf. Aber dann reicht er den Leuten die Nahrung nicht selbst, sondern beginnt, „sie den Jüngern zu geben, damit diese sie den Leuten vorsetzen“. Jeder bekommt mehr als genug zu essen! Einfach erstaunlich: Jesus speist Tausende und bedient sich dabei einiger weniger — seiner Jünger.a
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Durch einige wenige die Vielen speisenDer Wachtturm 2013 | 15. Juli
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a Absatz 3: Als Jesus ein andermal 4 000 Männer samt den dazugehörigen Frauen und Kindern speist, teilt er ebenfalls die Nahrung an die Jünger aus und diese geben sie den Leuten (Mat. 15:32-38).
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