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Teil 3 — Zeugen bis zum entferntesten Teil der ErdeJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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Anfang 1944 verbrachten N. H. Knorr, F. W. Franz, W. E. Van Amburgh und M. G. Henschel zehn Tage in Kuba, um die Brüder dort im Glauben zu stärken. In dieser Zeit fand in Havanna ein Kongreß statt, und man umriß Pläne für eine bessere Koordinierung des Predigtwerkes.
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Teil 3 — Zeugen bis zum entferntesten Teil der ErdeJehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes
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N. H. Knorr und F. W. Franz unternahmen 1945 und 1946 Reisen in 24 Länder und Inselgebiete von Mexiko bis zur Südspitze von Südamerika sowie in der Karibik, um mit den dortigen Zeugen sprechen und zusammenarbeiten zu können. Sie hielten sich fünf Monate in dieser Region auf und boten liebevolle Hilfe und Anleitung. Manchenorts trafen sie bloß mit einer Handvoll interessierter Personen zusammen. In Lima (Peru) und in Caracas (Venezuela) halfen sie persönlich bei der Gründung der ersten Versammlungen mit, so daß es dort regelmäßige Zusammenkünfte und Predigtdienstvorkehrungen geben konnte. Wo schon Zusammenkünfte abgehalten wurden, besuchten sie diese und gaben gelegentlich Hinweise, wie man deren praktischen Wert in bezug auf das Evangelisierungswerk erhöhen könne.
Wo es sich einrichten ließ, wurden bei diesen Besuchen öffentliche biblische Vorträge arrangiert. Die Ansprachen wurden durch Plakate, die die Zeugen trugen, und durch Handzettel, die auf den Straßen verteilt wurden, intensiv angekündigt. Daraufhin erlebten die 394 Zeugen in Brasilien die Freude, daß 765 Personen ihren Kongreß in São Paulo besuchten. In Chile, wo es 83 Königreichsverkündiger gab, kamen 340 Personen, um den besonders angekündigten Vortrag zu hören. In Costa Rica freuten sich die 253 einheimischen Zeugen über eine Gesamtzahl von 849 Anwesenden auf ihren zwei Kongressen. Das waren Gelegenheiten, bei denen die Brüder herzliche Gemeinschaft pflegten.
Es ging dabei jedoch nicht lediglich darum, unvergeßliche Kongresse abzuhalten. Bei diesen Reisen betonten die Vertreter des Hauptbüros besonders, wie wichtig es sei, Rückbesuche bei interessierten Personen zu machen und Heimbibelstudien mit ihnen durchzuführen. Wer ein echter Jünger werden wolle, brauche regelmäßige Unterweisung aus Gottes Wort. Daraufhin nahm die Zahl der Heimbibelstudien in dieser Region rapide zu.
Während Bruder Knorr und Bruder Franz auf diesen Dienstreisen waren, trafen noch mehr Gileadmissionare in ihren Gebieten ein.
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