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  • Die Willensfreiheit — ein kostbares Geschenk!
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | Januar
    • 8. Wie missbrauchte Adam seine Willensfreiheit, und was hatte das zur Folge?

      8 Gott beauftragte Adam: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische . . . und die fliegenden Geschöpfe . . . untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt“ (1. Mo. 1:28). Leider war Adam mit der Aufgabe, das Paradies zu pflegen und sich darum zu kümmern, nicht zufrieden. Die großen Freiheiten, die Gott ihm dafür eingeräumt hatte, genügten ihm nicht. Stattdessen entschied er sich, die von Gott gesetzten Grenzen zu übertreten und die verbotene Frucht zu essen. Dieser grobe Missbrauch der Willensfreiheit brachte für Adams Nachkommen Jahrtausende lang Schmerz und Leid mit sich (Röm. 5:12). Wir kennen die Folgen von Adams Entscheidung. Sollten wir da mit unserer Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen und innerhalb der von Jehova gesetzten Grenzen bleiben?

  • Die Willensfreiheit — ein kostbares Geschenk!
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | Januar
    • DEN FREIEN WILLEN NICHT MISSBRAUCHEN

      12. Was dürfen wir mit unserem Geschenk des freien Willens nie tun?

      12 Stell dir vor, du hast einem Freund etwas Wertvolles geschenkt. Wärst du nicht enttäuscht, wenn er das Geschenk wegwerfen oder damit sogar jemandem schaden würde? Wie muss sich Jehova erst fühlen, wenn er sieht, wie viele ihre Entscheidungsfreiheit missbrauchen oder damit sogar anderen schaden. Es ist genauso, wie die Bibel es voraussagte — in den „letzten Tagen“ würden die Menschen „undankbar“ sein (2. Tim. 3:1, 2). Missbrauchen wir Jehovas kostbares Geschenk nie und nehmen wir es auch nicht für selbstverständlich. Wie können wir aber verhindern, unseren freien Willen zu missbrauchen?

      13. Wie zum Beispiel können wir verhindern, dass wir unsere christliche Freiheit missbrauchen?

      13 Wir können alle selbst entscheiden, mit wem wir unsere Zeit verbringen, wie wir uns kleiden und zurechtmachen und wovon wir uns unterhalten lassen. Unsere Freiheit könnte allerdings ein „Deckmantel für Schlechtigkeit“ werden, wenn wir uns von fleischlichen Begierden versklaven lassen oder skandalöse Modeerscheinungen und weltliche Trends mitmachen. (Lies 1. Petrus 2:16.) Gebrauchen wir unsere Freiheit nicht als einen Freibrief zur Befriedigung fleischlicher Wünsche. Treffen wir stattdessen Entscheidungen, die uns helfen, „alles zur Verherrlichung Gottes“ zu tun (Gal. 5:13; 1. Kor. 10:31).

      14. Wie gebrauchen wir unsere Willensfreiheit, wenn wir auf Jehova vertrauen?

      14 Unsere Willensfreiheit richtig zu gebrauchen bedeutet auch, auf Jehova zu vertrauen und uns in seinen schützenden Grenzen zu bewegen. Er ist derjenige, der uns zum Nutzen lehrt und uns auf den Weg treten lässt, auf dem wir wandeln sollten (Jes. 48:17). Wir müssen demütig anerkennen, wie wahr die biblischen Worte sind, „dass nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jer. 10:23). Fallen wir nie der Schlinge zum Opfer, uns wie Adam oder die rebellischen Israeliten auf unseren eigenen Verstand zu verlassen. Vertrauen wir stattdessen mit unserem „ganzen Herzen“ auf Jehova (Spr. 3:5).

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