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Französisch-GuayanaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
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Um nach Saint-Élie zu gelangen, einem Dorf, das im 19. Jahrhundert von Goldsuchern gegründet wurde, muß man von der Küste aus sieben Stunden mit dem Kanu auf dem Sinnamary ins Landesinnere fahren. Es schließt sich eine zweitägige, 30 Kilometer lange Wanderung durch den Dschungel an, auf der man einen schweren Rucksack mitschleppen muß. Wer dort Zeugnis geben möchte, braucht Proviant für drei Tage und reichlich Literatur. Nachts sollte man ein Lagerfeuer anzünden, um Tiere fernzuhalten, und in einer Hängematte schlafen. Trotzdem machte es Eric Couzinet und Michel Bouquet, zwei Missionaren aus Frankreich, riesige Freude, die Reise zu unternehmen, um den 150 Einwohnern gründlich Zeugnis zu geben. Den Diavortrag, den sie während ihres Aufenthalts hielten, besuchten 20 Personen.
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Französisch-GuayanaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
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Missionare waren auch die ersten, die in Kaw, Ouanary und Favar im Osten des Landes predigten. Bruder Couzinet erinnert sich noch lebhaft an die erste Predigttour zu diesen Orten, die er 1987 mit ein paar einheimischen Zeugen unternahm. Los ging es mit einer Fähre und dann weiter auf einer 40 Kilometer langen Straße aus roter Erde, bis sie zu einem Sumpfgebiet kamen. Als sie anhielten, hörten sie ein furchterregendes Gebrüll. Bruder Couzinet dachte, es stamme von angriffslustigen Jaguaren. Doch seine Reisebegleiter versicherten ihm, es sei nur eine Gruppe Brüllaffen, die sich durch ihre Ankunft gestört fühlten.
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