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  • Französisch-Guayana
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
    • Schließlich wurde entschieden, nach dem Modell der Kongreßsäle auf Martinique und Guadeloupe einen eigenen Saal zu errichten. Es war ein Rahmenbau aus Metall mit einem Dach aus verzinktem Blech. Der Saal war groß genug für rund tausend Personen und trotzdem leicht abzubauen. Doch als erstes mußte ein Platz her, auf dem man diesen Kongreßsaal aufstellen konnte. Jean-Daniel Michotte stellte einen Teil seines Grundstücks zur Verfügung. Diese Möglichkeit bestand mehrere Jahre.

  • Französisch-Guayana
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
    • Ein außergewöhnliches Bauprojekt

      Als immer stärkeres Interesse an der Wahrheit zu beobachten war, benötigte man einen größeren Kongreßsaal. Die Brüder schauten sich nach einem Grundstück um, auf dem man einen Kongreßsaal für 2 000 Personen bauen konnte. Nach jahrelanger Suche fanden sie ein günstig gelegenes drei Hektar großes Stück Land zu einem annehmbaren Preis. Da die einheimischen Brüder nicht die notwendigen Vorkenntnisse für die Planung und Konstruktion hatten, baten sie den französischen Zweig um Hilfe. Das daraufhin entworfene Projekt war wirklich außergewöhnlich. Es wurde 1993 in Angriff genommen. Innerhalb von nur acht Wochen entstanden ein 2 000 Quadratmeter großer Kongreßsaal, fünf Königreichssäle, drei Wohnungen für Sonderpioniere und drei Missionarheime!

      Ein Großteil des Materials wurde von Frankreich aus in 32 riesigen Containern verschifft. Zu der Fracht gehörten Sattelschlepper, Lastwagen, Busse, Betonblöcke, verzinktes Blech und andere Baumaterialien sowie ein reichlicher Lebensmittelvorrat. Regionale Baukomitees in Frankreich, die in das Projekt eingebunden waren, leisteten harte Arbeit.

      Im Verlauf des Projekts reisten rund 800 Brüder und Schwestern aus Frankreich auf eigene Kosten an, um zusammen mit 500 einheimischen Brüdern und Schwestern auf vier verschiedenen Bauplätzen zusammenzuarbeiten. Der westlichste Bauplatz war 250 Kilometer von dem östlichsten entfernt. Deshalb war eine gute Kommunikation erforderlich. Die französischen Helfer kamen während eines Zeitraums von zwei Monaten stoßweise, doch einmal arbeiteten sage und schreibe 500 Zeugen aus Frankreich mit 422 einheimischen Zeugen zusammen. Es war gar nicht so leicht, für alle Mitarbeiter Unterkünfte zu beschaffen. Viele Familien nahmen zwei oder drei französische Helfer auf, so daß keiner in einem Hotel zu wohnen brauchte. Auch der Transport mußte organisiert werden. Ein Bruder erzählt: „Auf der Fahrt zur Arbeit machte ich einen Umweg, brachte einige Helfer zu der Baustelle und holte sie nach Feierabend wieder ab. Wir gaben uns alle Mühe, damit sie sich wohl fühlten.“

      Während sich die meisten in Matoury auf dem Baugelände für den Kongreßsaal befanden (dem auch ein Königreichssaal angegliedert werden sollte),

  • Französisch-Guayana
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2001
    • [Bilder auf Seite 251]

      Ein achtwöchiges internationales Bauprojekt: (1) Kongreßsaal in Matoury;

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