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  • „Ihr seid meine Freunde“
    Der Wachtturm 2009 | 15. Oktober
    • „Ihr seid meine Freunde“

      „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete“ (JOH. 15:14).

      1, 2. (a) Aus welchen unterschiedlichen Verhältnissen stammten Jesu Freunde? (b) Warum ist es so wichtig, dass wir Freunde Jesu sind?

      DIE Männer, die sich mit Jesus in Jerusalem versammelt hatten, stammten aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Die Brüder Petrus und Andreas waren Fischer gewesen. Matthäus hatte als ehemaliger Steuereinnehmer zu einer Berufsgruppe gehört, die von den Juden allgemein verachtet wurde. Einige der Männer, zum Beispiel Jakobus und Johannes, dürften Jesus von klein auf gekannt haben; andere — wie etwa Nathanael — kannten ihn vielleicht erst seit wenigen Jahren (Joh. 1:43-50). Aber jeder Einzelne von denen, die sich in dieser bedeutsamen Passahnacht in jenem Gastzimmer aufhielten, war davon überzeugt: Jesus ist der vorausgesagte Messias, der Sohn des lebendigen Gottes (Joh. 6:68, 69). Wie muss ihnen doch das Herz aufgegangen sein, als sie Jesus sagen hörten: „Ich habe euch . . . Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekannt gegeben habe“ (Joh. 15:15)!

      2 Diese Worte Jesu an seine treuen Apostel gelten im Grundsatz für alle gesalbten Christen heute und in einem erweiterten Sinn auch für die „anderen Schafe“, die ihnen zur Seite stehen (Joh. 10:16). Die Ehre, uns Freunde Jesu nennen zu dürfen, ist etwas, was uns allen offensteht — ganz gleich, aus welchen Verhältnissen wir kommen. Warum ist es denn so enorm wichtig, dass wir Freunde Jesu sind? Wir werden damit auch Freunde Jehovas. Ihm näherzukommen ist sogar unmöglich, wenn man nicht erst Christus näherkommt. (Lies Johannes 14:6, 21.) Was muss man eigentlich tun, um ein Freund Jesu zu werden und zu bleiben? Bevor wir auf diese wichtige Frage eingehen, wollen wir uns damit beschäftigen, was für ein guter Freund Jesus selbst war, wie die Jünger seine Freundschaft erwiderten und was wir daraus lernen können.

      Jesus — Paradebeispiel eines guten Freundes

      3. Wofür war Jesus bekannt?

      3 „Des Reichen Freunde sind viele“, schrieb der weise König Salomo (Spr. 14:20). Damit brachte er auf den Punkt, wozu unvollkommene Menschen bei der Wahl ihrer Freunde gern neigen. Statt zu überlegen: „Was kann ich geben?“, steht für sie oft im Vordergrund: „Was springt für mich dabei heraus?“ Jesus war von dieser Schwäche völlig frei. Wie jemand finanziell oder gesellschaftlich dastand, spielte für ihn überhaupt keine Rolle. Aber sagt die Bibel denn nicht, er habe für einen reichen jungen Vorsteher Liebe empfunden und ihn eingeladen, ihm nachzufolgen? Schon, aber er sagte dem Mann auch, er solle all seinen Besitz verkaufen und den Armen geben (Mar. 10:17-22; Luk. 18:18, 23). Bekannt war Jesus nicht dafür, dass er beste Beziehungen zu den Reichen und Berühmten gepflegt hätte, sondern für seine Freundschaft mit den Verachteten und Benachteiligten (Mat. 11:19).

      4. Woran zeigte sich, dass Jesu Freunde alles andere als vollkommen waren?

      4 Nun war es beileibe nicht so, dass Jesu Freunde keine Schwächen gehabt hätten. Petrus sah nicht immer alles aus der Sicht Jehovas (Mat. 16:21-23). Jakobus und Johannes verrieten, wie ehrgeizig sie waren, als sie sich von Jesus eine hohe Stellung im Königreich zusichern lassen wollten. Darüber regten sich die anderen Apostel furchtbar auf, und die Frage, wer denn nun der Größte unter ihnen sei, war ein ewiger Zankapfel. Aber Jesus fuhr deswegen nicht aus der Haut, sondern bemühte sich geduldig, das Denken seiner Freunde zu korrigieren (Mat. 20:20-28).

      5, 6. (a) Warum hielt Jesus an seiner Freundschaft mit den meisten Aposteln fest? (b) Warum beendete Jesus die Freundschaft mit Judas Iskariot?

      5 Warum hielt Jesus an seiner Freundschaft mit diesen unvollkommenen Männern fest? War er allzu tolerant oder blind für ihre Unzulänglichkeiten? Nein. Vielmehr konzentrierte er sich bewusst auf ihre Stärken und ihren guten Willen. Ein Beispiel: Statt Jesus in seiner schwersten Stunde beizustehen, schliefen Petrus, Jakobus und Johannes ein. Verständlicherweise war Jesus von ihnen enttäuscht. Trotzdem verlor er nicht aus den Augen, dass ihre Beweggründe gut waren, und sagte: „Der Geist ist zwar voller Eifer, aber das Fleisch ist schwach“ (Mat. 26:41).

      6 Die Freundschaft mit Judas Iskariot dagegen beendete Jesus, obwohl Judas bis zuletzt so tat, als sei er sein Freund. Aber Jesus hatte bemerkt, dass sich dieser ehemals enge Weggefährte in seinem Herzen hatte vergiften lassen. Weil Judas ein Freund der Welt geworden war, hatte er sich zu einem Feind Gottes gemacht (Jak. 4:4). Ihn hatte Jesus deshalb bereits weggeschickt, als er den 11 übrigen, treuen Aposteln seine Freundschaft versicherte (Joh. 13:21-35).

      7, 8. Wodurch brachte Jesus seine Liebe zu seinen Freunden zum Ausdruck?

      7 Jesus sah über die Fehler seiner treuen Freunde hinweg und tat alles dafür, dass es ihnen gut ging. Zum Beispiel bat er seinen Vater, sie in Prüfungen zu beschützen. (Lies Johannes 17:11.) Er nahm Rücksicht auf sie, wenn sie mit ihren Kräften am Ende waren (Mar. 6:30-32). Er war auch nicht lediglich daran interessiert, ihnen zu vermitteln, was er dachte, sondern ihm lag sehr viel daran, zuzuhören und zu verstehen, was sie dachten und fühlten (Mat. 16:13-16; 17:24-26).

      8 Jesus lebte für seine Freunde und starb auch für sie. „Aber ihm war doch klar, dass es ein rechtliches Erfordernis für ihn war, sein Leben zu opfern, damit den Rechtsnormen seines Vaters entsprochen würde“, könnte jemand einwenden (Mat. 26:27, 28; Heb. 9:22, 28). Das stimmt zwar; dennoch war Jesu Opfer ein Ausdruck seiner Liebe. Er sagte: „Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe“ (Joh. 15:13).

      Wie erwiderten Jesu Jünger seine Freundschaft?

      9, 10. Was löste Jesu Freigebigkeit bei den Menschen aus?

      9 Ob es darum ging, anderen Zeit zu widmen, Kraft und Mittel für sie einzusetzen oder ihnen Zuneigung zu schenken: Jesus war immer großzügig. Kein Wunder, dass sich die Menschen zu ihm hingezogen fühlten und ihm nur zu gern etwas zurückgeben wollten! (Luk. 8:1-3). Jesus wusste aus eigener Erfahrung, wovon er redete, wenn er empfahl: „Übt euch im Geben, und man wird euch geben. Man wird euch ein treffliches, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß in euren Schoß schütten. Denn mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden“ (Luk. 6:38).

      10 Natürlich gab es auch einige, die Jesu Nähe nur deshalb suchten, weil sie sich persönliche Vorteile versprachen. Als Jesus dann einmal etwas sagte, was sie gründlich missverstanden, rückten diese falschen Freunde von ihm ab. Statt von guten Beweggründen auszugehen und Jesus zu vertrauen, zogen sie voreilig die falschen Schlüsse und kehrten ihm den Rücken. Die Apostel dagegen waren loyal. Ihre Freundschaft mit Christus wurde so manches Mal auf die Probe gestellt. Aber sie bemühten sich nach besten Kräften, ihn zu unterstützen — in guten wie in schlechten Zeiten. (Lies Johannes 6:26, 56, 60, 66-68.) Wie viel Jesus das bedeutete, drückte er am Abend vor seinem Tod mit den Worten aus: „Ihr . . . seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben“ (Luk. 22:28).

      11, 12. Wie machte Jesus seinen Jüngern Mut? Was bewirkte das bei den Jüngern?

      11 Nur Stunden nachdem Jesus sie für ihre Treue gelobt hatte, ließen genau diese Männer ihn im Stich. Für einen Moment ließen sie zu, dass Menschenfurcht stärker war als ihre Liebe zu Christus. Doch auch das verzieh ihnen Jesus. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung erschien er ihnen und versicherte ihnen, dass er sie nach wie vor als Freunde betrachtete. Er vertraute ihnen sogar einen göttlichen Auftrag von großer Tragweite an: Sie sollten „Menschen aller Nationen“ zu Jüngern machen und Zeugen von ihm sein „bis zum entferntesten Teil der Erde“ (Mat. 28:19; Apg. 1:8). Was bewirkte das bei den Jüngern?

      12 Mit leidenschaftlichem Engagement machten sie die Botschaft vom Königreich weit und breit bekannt. Beflügelt von Jehovas heiligem Geist, sorgten sie dafür, dass ihr Lehren bald das Stadtgespräch von ganz Jerusalem war (Apg. 5:27-29). Nicht einmal Todesdrohungen konnten sie davon abbringen, Jesu Gebot zu befolgen und Menschen zur Nachfolge Christi hinzuführen. Nur wenige Jahrzehnte nachdem sie diesen Auftrag erhalten hatten, konnte der Apostel Paulus schreiben, die gute Botschaft sei „in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, gepredigt worden“ (Kol. 1:23). Eindrucksvoll bewiesen diese Jünger, wie viel ihnen die Freundschaft bedeutete, die sie mit Jesus verband!

      13. Wie stark ließen sich Jesu Jünger von seinen Lehren prägen?

      13 Auch in der persönlichen Lebensführung ließen sich die Menschen, die Jünger Jesu wurden, von seinen Lehren prägen. Für viele hieß das, ihr Verhalten und ihre Persönlichkeit grundlegend zu ändern. Unter den neuen Jüngern waren ehemalige Homosexuelle, Ehebrecher, Trinker oder Diebe (1. Kor. 6:9-11). Andere mussten radikal umdenken und Vorurteile gegenüber Ausländern ablegen (Apg. 10:25-28). Aber sie alle hörten auf Jesus. Sie legten ihre alte Persönlichkeit ab und zogen die neue Persönlichkeit an (Eph. 4:20-24). Sie machten sich „Christi Sinn“ zu eigen — lernten seine Denk- und Handlungsweise verstehen und übernahmen sie (1. Kor. 2:16).

      Freundschaft mit Christus heute

      14. Was versprach Jesus für die Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“?

      14 Eine ganze Reihe dieser Christen im ersten Jahrhundert hatten Jesus persönlich gekannt oder ihn nach seiner Auferstehung gesehen. Das ist uns logischerweise nicht vergönnt. Wie können wir denn dann Freunde Christi werden? Unter anderem dadurch, dass wir die Anleitung befolgen, die wir durch die Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ erhalten — die geistgesalbten Brüder Jesu, die noch auf der Erde leben. Jesus versprach, zur Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ werde er diesen „Sklaven“ „über seine ganze Habe setzen“ (Mat. 24:3, 45-47). Die weitaus meisten, die heute Freunde Christi sein möchten, gehören nicht zu diesem kollektiven „Sklaven“. Welcher Zusammenhang besteht denn zwischen ihrer Freundschaft mit Christus und der Art und Weise, wie sie auf die Anleitung vom „treuen Sklaven“ reagieren?

      15. Was entscheidet darüber, ob jemand als „Schaf“ oder als „Ziegenbock“ eingestuft wird?

      15 Lies Matthäus 25:31-40. Jesus bezeichnete die, die zur Klasse des „treuen Sklaven“ gehören, als „meine Brüder“. In dem Gleichnis über die Trennung von Schafen und Ziegenböcken machte er deutlich, dass er es sehr persönlich nimmt, wie wir uns seinen Brüdern gegenüber verhalten. Wie jemand auch nur den „geringsten“ seiner Brüder behandelt, wäre nach seinen Worten sogar der entscheidende Faktor dafür, ob er als „Schaf“ oder als „Ziegenbock“ eingestuft würde. Wodurch können also diejenigen, die darauf hoffen, unter Gottes Königreich auf der Erde zu leben, zeigen, dass sie Freunde Christi sein möchten? In allererster Linie dadurch, dass sie die Klasse des „treuen Sklaven“ unterstützen.

      16, 17. Wie können wir unserer Freundschaft zu den Brüdern Christi Ausdruck verleihen?

      16 Wie kannst du denn deiner Freundschaft zu den Brüdern Christi Ausdruck verleihen? Schauen wir uns nur drei Möglichkeiten etwas genauer an. Erstens kannst du das tun, indem du dich voll und ganz im Predigtwerk engagierst. Christus hat seinen Brüdern geboten, auf der ganzen Welt die gute Botschaft zu predigen (Mat. 24:14). Aber die relativ wenigen Brüder Christi, die heute noch auf der Erde leben, würden sich sehr schwer damit tun, diese Aufgabe zu bewältigen, wenn sie nicht von den „anderen Schafen“ dabei unterstützt würden. Jedes Mal, wenn diese die gute Botschaft predigen, helfen sie genau genommen den Brüdern Christi, ihren göttlichen Auftrag zu erfüllen. Das ist ein Freundschaftsbeweis, für den ihnen nicht nur die Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ von Herzen dankbar ist, sondern auch Christus selbst.

      17 Zweitens können die „anderen Schafe“ den Brüdern Christi dadurch unter die Arme greifen, dass sie das Predigtwerk finanziell unterstützen. Jesus legte seinen Nachfolgern nahe: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum“ (Luk. 16:9). Natürlich kann man sich die Freundschaft zu Jesus oder Jehova nicht mit Geld erkaufen. Aber wer seine materiellen Mittel für das einsetzt, was auf der Erde mit dem Königreich zu tun hat, beweist seine Liebe und Freundschaft zu ihnen nicht nur mit Worten, sondern „in Tat und Wahrheit“ (1. Joh. 3:16-18). Das tun wir, indem wir auf eigene Kosten den Predigtdienst verrichten, für den Bau und Unterhalt unserer Versammlungsstätten aufkommen und Geld für das weltweite Werk spenden. Ob unser Beitrag nun groß ist oder klein: Wir können sicher sein, dass sich sowohl Jehova als auch Jesus sehr freuen, wenn wir gerne geben (2. Kor. 9:7).

      18. Warum sollten wir die biblisch fundierte Anleitung von Ältesten befolgen?

      18 Drittens können wir alle beweisen, dass wir Freunde Christi sind, indem wir uns vertrauensvoll den Ältesten unterordnen und mit ihnen zusammenarbeiten. Diese Männer sind unter der Aufsicht Christi durch heiligen Geist ernannt worden (Eph. 5:23). Der Apostel Paulus schrieb: „Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig [oder: gesteht den Vorrang zu]“ (Heb. 13:17). Sich an das zu halten, was die Ältesten unserer Versammlung vorgeben, kann uns — auch wenn sie sich dabei auf die Bibel stützen — doch manchmal ganz schön schwerfallen. Wir kennen sie wahrscheinlich ziemlich gut und wissen um ihre Unzulänglichkeiten. Und das macht es nicht gerade einfach, objektiv zu bleiben, wenn sie uns etwas sagen. Aber Jesus Christus, das Haupt der Versammlung, gebraucht diese Männer trotz ihrer Unvollkommenheit ohne Bedenken. Ob wir ihre Autorität respektieren, wirkt sich somit direkt auf unsere Freundschaft mit Christus aus. Dass wir ihn wirklich lieben, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass wir über die Fehler der Ältesten hinwegsehen und ihrer Anleitung gern folgen.

      Wo wir gute Freunde finden können

      19, 20. (a) Was können wir in der Versammlung finden? (b) Worum geht es im nächsten Artikel?

      19 Jesus hört nicht auf, für uns zu sorgen. Und er bedient sich dabei nicht nur liebevoller Hirten, die gut auf uns aufpassen, sondern er gibt uns auch „Mütter“ und „Brüder“ und „Schwestern“ in der Versammlung. (Lies Markus 10:29, 30.) Weißt du noch, wie deine Verwandten reagiert haben, als du angefangen hast, dich der Organisation Jehovas zuzuwenden? Wenn sie dich dabei unterstützt haben, Gott und Christus näherzukommen, warst du bestimmt froh. Jesus sagte allerdings warnend voraus, manchmal würden die „eigenen Hausgenossen“ zu Feinden werden (Mat. 10:36). Ist es da nicht ein großer Trost, zu wissen, dass wir in der Versammlung Freunde finden können, die fester zu uns halten als ein leiblicher Bruder? (Spr. 18:24).

      20 Der Apostel Paulus hatte viele enge Freunde, wie man an den persönlichen Grüßen am Ende seines Briefes an die Versammlung in Rom sehen kann (Röm. 16:8-16). Der Apostel Johannes schloss seinen dritten Brief mit den Worten: „Grüß die Freunde mit Namen“ (3. Joh. 14). Offensichtlich hatte auch er viele dauerhafte Freundschaften aufgebaut. Wie können wir uns an Jesus und seinen ersten Jüngern ein Beispiel nehmen und Freundschaften mit unseren Glaubensbrüdern und -schwestern schmieden, die gut und dauerhaft sind? Die Antwort darauf finden wir im nächsten Artikel.

  • Freundschaften pflegen in einer lieblosen Welt
    Der Wachtturm 2009 | 15. Oktober
    • Freundschaften pflegen in einer lieblosen Welt

      „Diese Dinge gebiete ich euch, dass ihr einander liebt“ (JOH. 15:17).

      1. Warum war es für die Christen im ersten Jahrhundert so wichtig, dass sie enge Freunde blieben?

      IN DER Nacht vor seinem Tod legte Jesus seinen loyalen Jüngern sehr ans Herz, einander Freunde zu bleiben. Kurz zuvor an diesem Abend hatte er ihnen erklärt, woran sie als seine echten Nachfolger zu erkennen wären: an ihrer Liebe zueinander (Joh. 13:35). Die Apostel mussten enge Freunde bleiben, wollten sie die vor ihnen liegenden Prüfungen durchstehen und die Aufgabe bewältigen, die Jesus ihnen schon bald übertragen würde. Und tatsächlich wurden die Christen im ersten Jahrhundert dafür bekannt, dass ihre Freundschaft mit Gott und miteinander durch nichts zu erschüttern war.

      2. (a) Wozu sind wir entschlossen, und warum? (b) Mit welchen Fragen möchten wir uns beschäftigen?

      2 Es ist ein großes Geschenk, heute zu einer weltweiten Bruderschaft zu gehören, die sich eng am Vorbild dieser Christen aus dem ersten Jahrhundert orientiert. Wir wollen uns unbedingt an das Gebot Jesu halten, einander echte Liebe zu erweisen. Allerdings erleben wir in den heutigen „letzten Tagen“, dass die Menschen im Allgemeinen „nicht loyal“ und „ohne natürliche Zuneigung“ sind (2. Tim. 3:1-3). Unter ihnen sind Freundschaften oft recht oberflächlich oder dienen vorwiegend dem eigenen Interesse. Davon müssen wir uns abheben, um als echte Christen erkennbar zu bleiben. Beschäftigen wir uns deshalb ein wenig mit folgenden Fragen: Worauf baut eine gute Freundschaft eigentlich auf? Wie kann man gute Freunde gewinnen? Wann könnte es nötig werden, eine Freundschaft zu beenden? Und wie lassen sich wertvolle Freundschaften pflegen und erhalten?

      Worauf baut eine gute Freundschaft auf?

      3, 4. Worauf basieren die stärksten Freundschaften? Warum ist das so?

      3 Die stärksten Freundschaften basieren auf Liebe zu Jehova. König Salomo schrieb: „Wenn jemand einen allein überwältigen könnte, könnten zwei zusammen gegen ihn standhalten. Und eine dreifache Schnur kann nicht so schnell entzweigerissen werden“ (Pred. 4:12). Wirklich dauerhaft werden Freundschaftsbande dadurch, dass sie um die gemeinsame Liebe zu Jehova geknüpft werden.

      4 Natürlich können Menschen auch gute Freunde werden, ohne dass sie Jehova lieben. Fühlt man sich aber besonders deshalb zu jemand hingezogen, weil er die gleiche Liebe für Gott empfindet, dann wird daraus eine Freundschaft fürs Leben. Kommt es einmal zu Unstimmigkeiten, behandeln sich echte Freunde so, wie Jehova es sich wünscht. Gegner Gottes, die versuchen, echte Christen auseinanderzudividieren, müssen feststellen, dass deren Freundschaft unzerstörbar ist. Zu allen Zeiten in der Geschichte haben Diener Jehovas unter Beweis gestellt, dass sie eher sterben würden, als einander zu verraten. (Lies 1. Johannes 3:16.)

      5. Was machte die Freundschaft zwischen Ruth und Noomi so stark und dauerhaft?

      5 Die schönsten Freundschaften — so viel steht fest — können wir mit Menschen schmieden, die wie wir Jehova lieben. Ein klassisches Beispiel dafür sind Ruth und Noomi. Die Verbindung zwischen diesen beiden Frauen gehört zu den beeindruckendsten Freundschaften, über die die Bibel berichtet. Was machte ihr Band so stark und dauerhaft? Ruth ließ den Grund dafür erkennen, als sie zu Noomi sagte: „Dein Volk wird mein Volk sein und dein Gott mein Gott. . . . Möge Jehova mir so tun und dazu hinzufügen, wenn irgendetwas außer dem Tod eine Trennung zwischen mir und dir herbeiführen sollte“ (Ruth 1:16, 17). Offensichtlich verband die beiden ihre gemeinsame tiefe Liebe zu Gott, und diese Liebe wirkte sich maßgeblich darauf aus, wie sie miteinander umgingen. Die Folge? Beide Frauen wurden von Jehova sehr gesegnet.

      Wie kann man gute Freunde gewinnen?

      6—8. (a) Wodurch entstehen dauerhafte Freundschaften? (b) Wie kannst du die Initiative ergreifen, um Freunde zu gewinnen?

      6 Wie am Beispiel von Ruth und Noomi deutlich wird, fallen einem gute Freundschaften nicht einfach so in den Schoß. Die Grundlage dafür ist die gemeinsame Liebe zu Jehova, aber außerdem erfordert es auch echte Anstrengungen und eine aufopferungsvolle Einstellung, eine dauerhafte Freundschaft zu schmieden. Sogar Geschwister, die in einer gottesfürchtigen Familie aufwachsen und gemeinsam Jehova anbeten, werden dadurch nicht automatisch zu vertrauten Freunden. Wie also kannst du gute Freunde gewinnen?

      7 Ergreife die Initiative. Der Apostel Paulus gab seinen Freunden in der Versammlung Rom den guten Rat: „Folgt dem Weg der Gastfreundschaft“ (Röm. 12:13). Einem Weg zu folgen bedeutet buchstäblich, viele einzelne Schritte zu machen — einen nach dem anderen. So ähnlich ist es mit der Gastfreundschaft: Sie besteht aus vielen kleinen, regelmäßigen „Schritten“. Diese Schritte kannst nur du selbst gehen; niemand kann sie dir abnehmen. (Lies Sprüche 3:27.) Gastfreundschaft kann man unter anderem dadurch üben, dass man immer mal jemand anders aus der Versammlung zu einem einfachen Essen einlädt. Frag dich doch bitte: Könnte ich es in meine Routine einbauen, regelmäßig Brüdern aus meiner Versammlung Gastfreundschaft zu erweisen?

      8 Die Initiative ergreifen, um Freunde zu gewinnen, kannst du auch dadurch, dass du dich mit unterschiedlichen Brüdern aus deiner Versammlung für den Predigtdienst verabredest. Wenn du vor jemandes Tür stehst und deinen Partner mit viel Liebe über Jehova sprechen hörst, kannst du gar nicht anders, als dich näher zu ihm hingezogen zu fühlen.

      9, 10. Wie können wir uns an Paulus ein Beispiel nehmen?

      9 Öffne dein Herz. (Lies 2. Korinther 6:12, 13.) Hast du schon einmal das Gefühl gehabt: „In meiner Versammlung gibt es einfach niemand, mit dem ich mich anfreunden könnte“? Wenn ja, könnte es dann sein, dass du den Kreis derer, die als Freunde infrage kommen, unnötig einschränkst? Der Apostel Paulus ist ein gutes Beispiel dafür, wie man anderen sein Herz öffnen kann. Es gab eine Zeit in seinem Leben, da wäre ihm nie auch nur der Gedanke gekommen, eine enge Freundschaft mit Nichtjuden einzugehen! Doch später wurde er „ein Apostel für die Nationen“ (Röm. 11:13).

      10 Zudem hat sich Paulus seine Freunde nicht nur unter Gleichaltrigen gesucht. Zum Beispiel wurden er und Timotheus trotz eines großen Altersunterschieds und unterschiedlicher Herkunft enge Freunde. Auch heute gibt es viele junge Leute, denen die Freundschaft mit Älteren in der Versammlung lieb und teuer ist. Vanessa beispielsweise, eine Schwester Anfang 20, erzählt: „Ich habe eine sehr liebe Freundin, die schon über 50 ist. Mit ihr kann ich über alles reden, was ich auch einer Freundin in meinem Alter erzählen würde. Und es ist unglaublich, wie viel ihr an mir liegt!“ Wie entstehen solche Freundschaften? Vanessa sagt: „Sie flog mir nicht einfach so zu, sondern ich musste mich darum bemühen.“ Überlege doch einmal: „Bin ich bereit, mich auf eine Freundschaft mit jemand einzulassen, der nicht zu meiner Altersgruppe gehört?“ Jehova wird dich garantiert für deine Anstrengungen belohnen!

      11. Was können wir aus dem Beispiel Jonathans und Davids für uns ableiten?

      11 Sei loyal. Salomo schrieb: „Ein wahrer Gefährte liebt allezeit und ist ein Bruder, der für die Zeit der Bedrängnis geboren ist“ (Spr. 17:17). Dabei könnte er an die Freundschaft zwischen seinem Vater David und Jonathan gedacht haben (1. Sam. 18:1). König Saul wollte, dass ihm sein Sohn als Erbe auf den Thron folgt. Jonathan dagegen akzeptierte, dass Jehova David als nächsten König über Israel ausgewählt hatte. Im Gegensatz zu seinem Vater war Jonathan nicht eifersüchtig auf David. Es machte ihm überhaupt nichts aus, dass David so gelobt wurde, und auf die Lügen, die Saul über David verbreitete, gab er nicht das Geringste (1. Sam. 20:24-34). Frag dich doch bitte: „Bin ich wie Jonathan? Freue ich mich für meine Freunde, wenn sie schöne Aufgaben erhalten? Tröste ich sie und stärke ich ihnen den Rücken, wenn sie Schwierigkeiten durchmachen? Wie reagiere ich, wenn ich mitbekomme, dass jemand etwas Negatives über einen Freund herumerzählt? Gebe ich schnell etwas darauf oder bin ich wie Jonathan und verteidige ihn loyal?“

      Wann kann es nötig werden, eine Freundschaft zu beenden?

      12—14. (a) Vor welcher Herausforderung stehen manche, die die Bibel mit uns studieren? (b) Wie können wir ihnen helfen?

      12 Wer die Bibel studiert und daraufhin anfängt, sich zu seinem Vorteil zu verändern, steht oft schnell vor einem echten Dilemma in puncto Freundschaft. Es kann nämlich gut sein, dass er Freunde hat, mit denen er eigentlich gern zusammen ist, die sich aber nicht nach den Moralvorstellungen der Bibel ausrichten. Früher hat er vielleicht regelmäßig viel Zeit mit ihnen verbracht; nun aber merkt er, wie ihr Verhalten ihn negativ beeinflusst, sodass er sich gezwungen sieht, den Kontakt einzuschränken (1. Kor. 15:33). Gleichzeitig aber hat er womöglich das Gefühl, irgendwie ihre Freundschaft zu verraten, wenn er keinen Umgang mehr mit ihnen hat.

      13 Wenn dir das so geht, dann denk bitte daran: Ein echter Freund wird sich mit dir darüber freuen, dass du ein besserer Mensch zu werden versuchst. Vielleicht entschließt er sich sogar dazu, mit dir zusammen mehr über Jehova zu lernen. Wer dagegen „fortgesetzt lästerlich“ von dir redet, weil du kein zügelloses, moralisch verkommenes Leben mehr führen willst, der entpuppt sich als falscher Freund (1. Pet. 4:3, 4). Genau genommen ist er es, der die Freundschaft mit dir verrät, und nicht umgekehrt.

      14 Wird jemand, der die Bibel studiert, von bisherigen Freunden, die für Gott nichts übrighaben, geschnitten, dann ist die Versammlung gefragt, diese Lücke zu füllen (Gal. 6:10). Überleg doch einmal: „Kenne ich eigentlich alle, die die Bibel studieren und die Zusammenkünfte in meiner Versammlung besuchen, persönlich?“ Könntest du hin und wieder mit dafür sorgen, dass sie in den Genuss guter Gesellschaft kommen?

      15, 16. (a) Wie sollten wir damit umgehen, wenn ein Freund Jehova nicht mehr dienen will? (b) Wie können wir beweisen, dass wir Gott lieben?

      15 Was aber, wenn jemand, der zur Versammlung gehört, Jehova den Rücken kehrt und womöglich ausgeschlossen werden muss? So etwas kann uns schwer zu schaffen machen. Eine Schwester beschreibt, was sie empfand, als eine enge Freundin aufhörte, Jehova zu dienen: „Mir war, als sei ein Stück von mir selbst gestorben. Ich hatte immer gedacht, meine Freundin sei in der Wahrheit fest verwurzelt, aber das stimmte gar nicht. Ich fragte mich, ob sie Jehova nur gedient hatte, um ihrer Familie zu gefallen. Daraufhin nahm ich meine eigene Motivation noch einmal genau unter die Lupe und überlegte, ob ich Jehova denn aus dem richtigen Beweggrund diente.“ Wie kam diese Schwester mit der Situation zurecht? Sie sagt: „Ich warf meine Bürde auf Jehova. Auch habe ich mir fest vorgenommen: Ich will Jehova zeigen, dass ich ihn um seiner selbst willen liebe und nicht nur dafür, dass er mir in seiner Organisation Freunde schenkt.“

      16 Wir können nicht davon ausgehen, Freunde Gottes bleiben zu dürfen, wenn wir denen die Stange halten, die sich für eine Freundschaft mit der Welt entschieden haben. Der Jünger Jakobus schrieb: „Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar“ (Jak. 4:4). Vertrauen wir aber darauf, dass uns Jehova über so einen Verlust hinweghilft, wenn wir treu zu ihm halten, dann beweist das, wie sehr wir ihn lieben. (Lies Psalm 18:25.) Die eben schon zitierte Schwester zog folgendes Fazit: „Mir ist klar geworden: Wir können niemand dazu zwingen, Jehova zu lieben oder uns zu lieben. Letzten Endes muss das jeder ganz für sich persönlich entscheiden.“ Doch was können wir dafür tun, wertvolle Freundschaften mit denen, die in der Versammlung bleiben, zu pflegen und zu erhalten?

      Wertvolle Freundschaften pflegen und erhalten

      17. Wie reden gute Freunde miteinander?

      17 Gute Kommunikation ist für eine Freundschaft so wichtig wie die Luft zum Atmen. Liest man die Bibelberichte über Ruth und Noomi, David und Jonathan oder Paulus und Timotheus, fällt auf: Gute Freunde reden offen, aber respektvoll miteinander. Wie wir mit anderen kommunizieren sollten, beschrieb Paulus wie folgt: „Eure Rede sei stets gefällig [oder: gewinnend], mit Salz gewürzt.“ Im Kontext ging es ihm speziell um „Außenstehende“, also Personen, die nicht unsere Glaubensbrüder sind (Kol. 4:5, 6). Wenn also schon Menschen, die nicht unseren Glauben teilen, Respekt verdienen, wie viel mehr dann erst unsere Freunde in der Versammlung!

      18, 19. (a) Wie sollten wir reagieren, wenn uns ein Freund und Mitchrist einen Rat gibt? (b) Was können wir auf diesem Gebiet von den Ältesten in Ephesus lernen?

      18 Guten Freunden ist es wichtig, was der andere denkt. Deshalb müssen sie sowohl „gefällig“ als auch freiheraus miteinander reden können. Der weise König Salomo schrieb: „Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, auch die Süßigkeit von jemandes Gefährten zufolge des Rates der Seele“ (Spr. 27:9). Frag dich bitte: „Ist der gute Rat eines Freundes für mich so angenehm und wertvoll wie hier beschrieben?“ (Lies Psalm 141:5.) „Wie reagiere ich, wenn ein Freund Bedenken wegen irgendetwas äußert, was ich tue? Sehe ich darin einen Freundschaftsbeweis oder nehme ich es ihm übel?“

      19 Der Apostel Paulus war eng mit den Ältesten der Versammlung Ephesus befreundet. Wahrscheinlich kannte er einige dieser Männer schon, seitdem sie gläubig geworden waren. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, ihnen bei ihrem letzten Zusammentreffen ganz offen Rat zu geben. Wie reagierten sie? Statt sich darüber zu ärgern, waren sie dankbar, dass Paulus so viel an ihnen lag. Sie brachen sogar in Tränen aus, als sie erfuhren, dass sie ihn nie wiedersehen würden (Apg. 20:17, 29, 30, 36-38).

      20. Wovon wird sich ein liebevoller Freund nicht zurückhalten?

      20 Gute Freunde hören nicht nur auf weisen Rat, sie geben auch selbst welchen. Natürlich brauchen wir ein Gespür dafür, wann wir uns darauf beschränken sollten, uns um unsere eigenen Angelegenheiten zu kümmern (1. Thes. 4:11). Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass „jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ wird (Röm. 14:12). Doch wem ein Freund am Herzen liegt, der wird sich nicht zurückhalten, ihn, wenn nötig, liebevoll an die Maßstäbe Jehovas zu erinnern (1. Kor. 7:39). Angenommen, du bekommst mit, wie sich ein Freund in einen Ungläubigen verliebt. Was würdest du dann tun? Würdest du aus Angst, ihm zu nahe zu treten, deine Bedenken lieber für dich behalten? Und wenn du ihn offen darauf ansprichst, er aber nicht auf deinen Rat hört? Ein echter Freund wird sich dann an liebevolle Hirten wenden, damit sie dem Betreffenden wieder auf den richtigen Weg zurückhelfen. Dazu braucht man natürlich Mut. Aber für eine Freundschaft, die auf Liebe zu Jehova basiert, entsteht dadurch kein bleibender Schaden.

      21. Was wird uns allen manchmal passieren, aber warum ist es so wichtig, dass wir in der Versammlung wertvolle Freundschaften pflegen und erhalten?

      21 Lies Kolosser 3:13, 14. Manchmal werden wir unseren Freunden „Ursache zu einer Klage“ geben, und auch sie werden manches sagen oder tun, was uns kränkt. Jakobus schrieb: „Wir alle straucheln oft“ (Jak. 3:2). Die Messlatte dafür, wie gut eine Freundschaft ist, kann demnach nicht sein, dass sich zwei Menschen nie gegenseitig wehtun, sondern ob sie einander von ganzem Herzen vergeben können. Wie wichtig ist es doch, dass wir stabile, dauerhafte Freundschaften schmieden, indem wir ehrlich miteinander kommunizieren und uns gegenseitig bereitwillig vergeben! So wird die Liebe auch für uns ein „vollkommenes Band der Einheit“.

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