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  • Gott lädt jeden ein, sein Freund zu werden
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 1

      Gott lädt jeden ein, sein Freund zu werden

      Gott möchte uns als Freunde haben. Sind wir jemals auf den Gedanken gekommen, daß wir Freunde der bedeutendsten Persönlichkeit im Universum sein können? Abraham, der vor langer Zeit lebte, wurde zum Beispiel Freund Gottes genannt (Jakobus 2:23). Außerdem berichtet die Bibel von anderen, die sich der Freundschaft Gottes erfreuten und sehr gesegnet wurden. Heute gibt es überall auf der Erde Menschen, die Freunde Gottes geworden sind. Jeder, der es möchte, kann ein Freund Gottes sein.

      Abraham betet

      Gottes Freundschaft ist wertvoller als die irgendeines Menschen. Gott enttäuscht seine loyalen Freunde nie (Psalm 18:25). Sein Freund zu sein ist besser, als Reichtum zu besitzen. Stirbt ein Reicher, bekommen andere sein Geld. Wer hingegen Gottes Freundschaft genießt, besitzt einen Schatz, den ihm niemand nehmen kann (Matthäus 6:19).

      Manche versuchen vielleicht, uns daran zu hindern, Gott kennenzulernen. Das kann sogar auf Freunde oder Familienangehörige zutreffen (Matthäus 10:36, 37). Wenn man über uns lacht oder uns bedroht, könnten wir uns fragen: „Wem möchte ich gefallen — Menschen oder Gott?“ Bedenken wir folgendes: Angenommen, jemand verlangt von uns, nichts mehr zu essen. Würden wir gehorchen? Natürlich nicht! Wir benötigen Nahrung, um am Leben zu bleiben. Aber Gott kann uns sogar ewiges Leben geben. Lassen wir uns also von niemandem daran hindern, herauszufinden, wie man ein Freund Gottes werden kann (Johannes 17:3).

      Leute verspotten ein Frau, während sie etwas über Gott liest
  • Einen besseren Freund als Gott gibt es nicht
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 2

      Einen besseren Freund als Gott gibt es nicht

      Eine Frau liest in der Bibel

      Ein Freund Gottes zu werden ist das Beste, was einem passieren kann. Gott sagt uns, wie wir glücklich werden und uns geborgen fühlen können. Er befreit uns von vielen falschen Glaubensansichten und von schädlichen Gewohnheiten. Gott schenkt unseren Gebeten Gehör. Er verleiht uns Herzensfrieden und Zuversicht (Psalm 71:5; 73:28). In schwierigen Zeiten stützt er uns (Psalm 18:18). Und Gott bietet uns als Geschenk ewiges Leben an (Römer 6:23).

      Eine Frau trifft eine Familie, welche schon Gottes Freunde sind

      Wer Gott näherkommt, wird auch mit Freunden Gottes vertraut. Sie werden dann ebenfalls unsere Freunde. Tatsächlich wird es so sein, als wären sie unsere Brüder und Schwestern. Sie helfen uns gern, Gott kennenzulernen, und außerdem stehen sie uns bei und ermuntern uns.

      Wir können uns mit Gott nicht vergleichen. Während wir uns um seine Freundschaft bemühen, dürfen wir einen wichtigen Faktor nicht vergessen. Die Freundschaft mit Gott ist keine Freundschaft unter Gleichgestellten. Gott hat schon lange vor uns existiert und ist uns an Weisheit und Macht weit überlegen. Er ist unser rechtmäßiger Herrscher. Wer also sein Freund sein möchte, muß auf ihn hören und das tun, was er sagt. Das wird sich tagaus, tagein zu unserem Guten auswirken (Jesaja 48:18).

  • Wir müssen Gott kennenlernen
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 3

      Wir müssen Gott kennenlernen

      Wer ein Freund Gottes sein möchte, muß ihn kennenlernen. Ist unseren Freunden unser Name bekannt, und gebrauchen sie ihn? Natürlich! Auch Gott möchte, daß wir seinen Namen kennen und ihn gebrauchen. Der Name Gottes lautet Jehova (Psalm 83:18; Matthäus 6:9). Wir müssen wissen, was Gott gefällt und was nicht. Außerdem sollten wir herausfinden, wer Gottes Freunde und wer Gottes Feinde sind. Es kostet Zeit, jemand kennenzulernen. Die Bibel sagt, es sei weise, sich Zeit zu nehmen, um Jehova kennenzulernen (Epheser 5:15, 16).

      Gottes Freunde tun das, was Gott gefällt. Denken wir einmal an unsere Freunde. Werden sie unsere Freunde bleiben, wenn wir sie schlecht behandeln und wenn wir Dinge tun, die sie nicht leiden können? Selbstverständlich nicht! Ebenso verhält es sich mit Gott. Wer sein Freund sein möchte, muß das tun, was ihm gefällt (Johannes 4:24).

      Eine Familie blickt durch ein Tor auf einen schmalen Pfad

      Nicht alle Religionen führen zu einer Freundschaft mit Gott. Jesus, der engste Freund Gottes, sprach von zwei Wegen. Der eine ist breit, und darauf wimmelt es von Menschen. Er führt in die Vernichtung. Der andere Weg ist eingeengt, und nur wenige gehen darauf. Dieser Weg führt zu ewigem Leben. Wenn uns etwas an der Freundschaft mit Gott gelegen ist, müssen wir lernen, ihn auf die richtige Weise anzubeten (Matthäus 7:13, 14).

  • Wie man Gott kennenlernt
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 4

      Wie man Gott kennenlernt

      Wenn wir in der Bibel lesen, erfahren wir etwas über Jehova. Vor langer Zeit wählte Gott Menschen aus, die seine Gedanken niederschrieben. Dieses Schriftgut bezeichnet man als Bibel. Heute lernen wir Gott kennen, wenn wir in der Bibel lesen. Da die Bibel das Wort oder die Botschaft Jehovas enthält, wird sie auch das Wort Gottes genannt. Wir können der Bibel bedenkenlos glauben, denn Jehova lügt nie. „Es [ist] unmöglich . . ., daß Gott lügt“ (Hebräer 6:18). Gottes Wort ist Wahrheit (Johannes 17:17).

      Eine Familie liest zusammen in der Bibel

      Die Bibel ist eines der wertvollsten Geschenke, die Gott uns gegeben hat. Sie ist mit einem Brief zu vergleichen, den ein liebevoller Vater an seine Kinder geschrieben hat. Darin wird uns von der Verheißung Gottes berichtet, die Erde in eine wunderschöne Wohnstätte zu verwandeln — in ein Paradies. Wir erfahren, was Gott in der Vergangenheit für seine treuen Kinder getan hat, was er gegenwärtig für sie tut und was er künftig für sie tun wird. Außerdem hilft uns die Bibel, unsere Probleme zu lösen und wahres Glück zu finden (2. Timotheus 3:16, 17).

      Jehovas Zeugen sind Gottes Freunde, und sie möchten anderen helfen, die biblischen Lehren zu verstehen. Wer die Bibel kennenlernen möchte, kann sich gern an sie wenden. Dafür braucht man nichts zu bezahlen (Matthäus 10:8). Außerdem kann man in ihren Anbetungsstätten, den sogenannten Königreichssälen, christlichen Zusammenkünften beiwohnen. Wer das tut, nimmt schnell an Erkenntnis über Gott zu.

      Menschen lernen Gott durch die von ihm erschaffenen Dinge kennen. In der Bibel heißt es beispielsweise: „Gott [erschuf] die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1). Als Gott „die Himmel“ erschuf, machte er auch die Sonne. Was sagt das über Gott aus? Wir erkennen daran Jehovas große Macht. Nur er war imstande, etwas so Großartiges wie die Sonne hervorzubringen. Daran erkennen wir auch, daß er weise ist, denn es erforderte Weisheit, die Sonne zu erschaffen, die unablässig, tagaus, tagein, Wärme und Licht spendet.

      Die Schöpfung Jehovas beweist, daß er uns liebt. Denken wir nur an die vielen verschiedenen Früchte, die es auf der Erde gibt. Jehova hätte ebensogut nur eine Fruchtart erschaffen können oder überhaupt keine. Statt dessen erfreut er uns mit einer Vielzahl von Früchten, die sich in Größe, Farbe und im Geschmack voneinander unterscheiden. Daran erkennen wir, daß Jehova ein Gott ist, der nicht nur liebevoll ist, sondern auch überaus großzügig, wohlwollend und gütig (Psalm 104:24).

  • Gottes Freunde werden im Paradies leben
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 5

      Gottes Freunde werden im Paradies leben

      Das Leben im Paradies wird ganz anders sein als das, das wir heute kennen. Es war niemals der Wille Gottes, daß es auf der Erde so viel Kummer und Sorgen, so viel Schmerz und Leid geben sollte. Bald wird Gott die Erde in ein Paradies umgestalten. Wie wird es im Paradies sein? Wir wollen sehen, was die Bibel dazu sagt.

      Picknicken im Paradies

      Gute Menschen. Das Paradies wird die Heimat von Gottes Freunden sein. Sie werden einander Gutes tun und gemäß den gerechten Anforderungen Gottes leben (Sprüche 2:21).

      Eine Fülle von Nahrung. Im Paradies wird niemand Hunger leiden. In der Bibel heißt es: „Es wird Fülle an Getreide [oder Nahrung] auf der Erde geben“ (Psalm 72:16).

      Paradiesszene mit Menschen, die ein Haus bauen, Essen einsammeln und einer Mutter mit ihrem Kind

      Angenehme Wohnverhältnisse und befriedigende Arbeit. Auf der paradiesischen Erde wird jede Familie ihr eigenes Zuhause haben. Und allen wird die Arbeit wirklich Freude machen (Jesaja 65:21-23).

      Weltweiter Friede. Nie mehr werden die Menschen Kriege führen und darin umkommen. Die Bibel sagt: „Kriege läßt . . . [Gott] aufhören bis an das äußerste Ende der Erde“ (Psalm 46:8, 9).

      Gute Gesundheit. Die Bibel verheißt: „Kein Bewohner [im Paradies] wird sagen: ‚Ich bin krank‘ “ (Jesaja 33:24). Niemand wird mehr gelähmt, blind, hörbehindert oder stumm sein (Jesaja 35:5, 6).

      Schmerz, Leid und sogar den Tod gibt es dann nicht mehr. Gottes Wort sagt: „Der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:4).

      Böse Menschen werden verschwunden sein. Jehova verheißt: ‘Die Bösen werden von der Erde weggetilgt, und die Treulosen werden davon weggerissen’ (Sprüche 2:22).

      Die Menschen werden einander lieben und respektieren. Es wird weder Ungerechtigkeit noch Bedrückung, weder Habgier noch Haß mehr geben. Die Menschen werden vereint sein und im Einklang mit den gerechten Anforderungen Gottes leben (Jesaja 26:9).

  • Das Paradies ist nahe!
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 6

      Das Paradies ist nahe!

      Die gegenwärtigen schlimmen Zustände auf der Erde beweisen, daß das Paradies nahe ist. In der Bibel wird darauf hingewiesen, daß wir kurz vor der Wiederherstellung des Paradieses schwere Zeiten durchmachen werden. Gegenwärtig leben wir in dieser Zeit. Gemäß der Bibel sollten folgende Ereignisse eintreten:

      Kampfjets

      Große Kriege. „Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich“ (Matthäus 24:7). Diese Prophezeiung hat sich erfüllt. Seit 1914 hat es zwei Weltkriege und unzählige kleinere Kriege gegeben. Millionen Menschen sind ihnen zum Opfer gefallen.

      Weitverbreitete Krankheiten. ‘An einem Ort nach dem anderen wird es Seuchen geben’ (Lukas 21:11). Ist das eingetroffen? Ja! Krebs, Herzkrankheiten, Tuberkulose, Malaria, Aids und zahlreiche andere Krankheiten haben Millionen Menschen dahingerafft.

      Kranke und leidende Menschen

      Lebensmittelknappheit. Überall auf der Erde gibt es Menschen, die nicht genug zu essen haben. Millionen sterben Jahr für Jahr an Unterernährung. Auch dieser Umstand beweist, daß das Paradies bald Wirklichkeit werden wird. Die Bibel sagt: „Lebensmittelknappheit wird eintreten“ (Markus 13:8).

      Erdbeben. „Es wird . . . Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben“ (Matthäus 24:7). Auch das trifft in unseren Tagen zu. Seit 1914 sind über eine Million Menschen Opfer von Erdbeben geworden.

      Ein Mann mit Pistole hält eine Frau im Würgegriff

      Schlechte Menschen. Die Menschen werden „eigenliebig“ und „geldliebend“ sein. Sie werden „die Vergnügungen mehr lieben als Gott“. Kinder werden „den Eltern ungehorsam“ sein (2. Timotheus 3:1-5). Entsprechen heutzutage nicht viele Menschen dieser Beschreibung? Sie haben keinen Respekt vor Gott und bereiten denen, die sich bemühen, etwas über Gott zu erfahren, Schwierigkeiten.

      Verbrechen. Es ist außerdem von ‘zunehmender Gesetzlosigkeit’ die Rede (Matthäus 24:12). Wahrscheinlich sind wir auch der Meinung, daß vor einigen Jahren noch nicht so viele Verbrechen verübt wurden. Überall stehen Menschen in der Gefahr, beraubt, betrogen oder anderweitig geschädigt zu werden.

      All das beweist, daß Gottes Königreich nahe ist. In der Bibel heißt es: „Wenn ihr diese Dinge geschehen seht, erkennt, daß das Königreich Gottes nahe ist“ (Lukas 21:31). Was ist Gottes Königreich? Es ist Gottes himmlische Regierung, die dafür sorgen wird, daß auf der Erde ein Paradies entsteht. Gottes Königreich wird menschliche Regierungen ablösen (Daniel 2:44).

  • Eine Warnung aus alter Zeit
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 7

      Eine Warnung aus alter Zeit

      Jehova wird schlechten Menschen nicht gestatten, das Paradies zu verwüsten. Nur seine Freunde dürfen dort leben. Was wird mit den Bösen geschehen? Die Antwort gibt uns Noahs Lebensgeschichte. Noah lebte vor Tausenden von Jahren. Er war ein guter Mensch, der sich stets bemühte, den Willen Jehovas zu tun. Doch andere Erdbewohner handelten böse. Deshalb ließ Jehova Noah wissen, daß er alle schlechten Menschen durch eine Sintflut vernichten werde. Aber Noah wurde geboten, eine Arche zu bauen, damit er und seine Familie während der Sintflut am Leben blieben (1. Mose 6:9-18).

      Sogar als Noah und seine Familie schon die Tiere in die Arche brachten, wollten die bösen Menschen immer noch nicht auf die Warnung hören

      Noah und seine Familie bauten die Arche. Noah warnte seine Mitmenschen vor der bevorstehenden Sintflut; doch sie hörten nicht auf ihn. Sie fuhren fort, böse zu handeln. Nachdem die Arche fertiggestellt worden war, brachte Noah Tiere in die Arche, und danach ging auch er mit seiner Familie hinein. Dann verursachte Jehova ein schweres Unwetter. Es regnete 40 Tage und 40 Nächte. Die Wassermassen überfluteten die ganze Erde (1. Mose 7:7-12).

      Die bösen Menschen verloren ihr Leben, aber Noah und seine Familie wurden gerettet. Jehova brachte sie sicher durch die Sintflut auf die von Bosheit gereinigte Erde (1. Mose 7:22, 23). Die Bibel sagt, daß noch einmal eine Zeit kommen wird, wo Jehova diejenigen vernichtet, die sich weigern, das Rechte zu tun. Gute Menschen werden nicht vernichtet. Sie werden für immer auf der paradiesischen Erde leben (2. Petrus 2:5, 6, 9).

      Heute handeln viele Menschen böse. Die Welt ist voller Probleme. Jehova schickt seine Zeugen immer wieder zu ihren Mitmenschen, um sie zu warnen. Doch die meisten ignorieren seine Worte. Sie möchten ihre Lebensweise nicht ändern. Es mißfällt ihnen, was Gott über richtiges und falsches Verhalten zu sagen hat. Was wird solchen Menschen widerfahren? Werden sie sich irgendwann ändern? Viele denken nicht einmal daran. Es kommt die Zeit, wo böse Menschen vernichtet werden, und zwar für immer (Psalm 92:7).

      Die Erde wird auf keinen Fall vernichtet; sie wird in ein Paradies umgestaltet. Diejenigen, die Gottes Freunde werden, dürfen für immer im Paradies auf der Erde leben (Psalm 37:29).

  • Wer sind Gottes Feinde?
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 8

      Wer sind Gottes Feinde?

      Gottes Hauptfeind ist Satan, der Teufel. Er ist ein Geistgeschöpf, das gegen Jehova rebellierte. Satan kämpft unablässig gegen Gott und verursacht unter den Menschen große Probleme. Satan ist bösartig. Er ist ein Lügner und ein Totschläger (Johannes 8:44).

      Dämonen

      Andere Geistgeschöpfe schlossen sich Satan und seiner Rebellion gegen Gott an. Die Bibel nennt sie Dämonen. Wie Satan sind auch die Dämonen Feinde der Menschen. Sie lieben es, Menschen zu quälen (Matthäus 9:32, 33; 12:22). Jehova wird Satan und die Dämonen für immer vernichten. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, Menschen zu bedrücken (Offenbarung 12:12).

      Wer ein Freund Gottes sein will, darf das nicht tun, was Satan will. Satan und die Dämonen hassen Jehova. Sie sind Gottes Feinde und möchten, daß auch wir Gottes Feinde werden. Wir müssen uns entscheiden, wem wir gefallen möchten — Satan oder Jehova. Haben wir den Wunsch, ewig zu leben, dann müssen wir uns dafür entscheiden, den Willen Gottes zu tun. Satan wendet jede Menge Tricks an, um Menschen hinters Licht zu führen, und die meisten lassen sich von ihm irreführen (Offenbarung 12:9).

  • Wer sind Gottes Freunde?
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 9

      Wer sind Gottes Freunde?

      Jesus Christus, als König von Gottes Königreich, und die Engel leiten das Predigen

      Jesus Christus, Jehovas Sohn, ist sein bester und engster Freund. Bevor Jesus als Mensch auf der Erde lebte, war er ein mächtiges Geistgeschöpf im Himmel (Johannes 17:5). Dann kam er zur Erde und lehrte die Menschen die Wahrheit über Gott (Johannes 18:37). Außerdem legte er sein Leben nieder, um gehorsame Menschen von Sünde und Tod zu befreien (Römer 6:23). Jetzt ist Jesus der König des Königreiches Gottes, der himmlischen Regierung, die das Paradies auf der Erde verwirklichen wird (Offenbarung 19:16).

      Die Engel sind ebenfalls Gottes Freunde. Engel haben zu keiner Zeit als Menschen auf der Erde gelebt. Sie wurden im Himmel erschaffen, bevor Gott die Erde bildete (Hiob 38:4-7). Es gibt Millionen von Engeln (Daniel 7:10). Diese himmlischen Freunde Gottes möchten, daß Menschen die Wahrheit über Jehova kennenlernen (Offenbarung 14:6, 7).

      Jehovas Zeugen predigen einer Frau

      Gott hat auch Freunde auf der Erde; er nennt sie seine Zeugen. Ein Zeuge vor Gericht macht eine Aussage zu einer Person oder zu einem Sachverhalt. Zeugen Jehovas erzählen anderen, was sie über Jehova und seinen Vorsatz wissen (Jesaja 43:10). Wie die Engel möchten auch die Zeugen gern jedem helfen, die Wahrheit über Jehova zu erfahren. Sie wünschen jedem einzelnen, daß er Gottes Freund wird.

  • Woran man die wahre Religion erkennt
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 10

      Woran man die wahre Religion erkennt

      Wer ein Freund Gottes sein möchte, muß die Religion praktizieren, die Gott anerkennt. Jesus sagte, daß die wahren Anbeter Gott in Übereinstimmung mit der Wahrheit anbeten werden (Johannes 4:23, 24). Es gibt nur eine Anbetungsform, die in den Augen Gottes richtig ist (Epheser 4:4-6). Die wahre Religion führt zu ewigem Leben, die falsche führt in die Vernichtung (Matthäus 7:13, 14).

      Mehrere Männer beobachten einen Zeugen Jehovas in ihrer Nachbarschaft

      Die wahre Religion erkennen wir, wenn wir diejenigen beobachten, die sie praktizieren. Da Jehova gut ist, müssen auch seine wahren Anbeter gute Menschen sein. So, wie ein guter Orangenbaum vortreffliche Orangen hervorbringt, muß auch die wahre Religion vortreffliche Menschen hervorbringen (Matthäus 7:15-20).

      Freunde Jehovas haben hohe Achtung vor der Bibel. Sie wissen, daß die Bibel von Gott stammt. Sie lassen sich in ihrem Leben von der Bibel leiten, lösen mit ihrer Hilfe Probleme und lernen durch das Lesen dieses Buches viel über Gott (2. Timotheus 3:16). Und sie bemühen sich, das in die Tat umzusetzen, was sie predigen.

      Freunde Jehovas lieben einander. Jesus bewies seine Liebe zu den Menschen dadurch, daß er sie über Gott belehrte und die Kranken heilte. Diejenigen, die die wahre Religion praktizieren, empfinden auch Liebe für andere. Wie Jesus blicken sie nicht auf Menschen herab, die arm sind oder einer anderen ethnischen Volksgruppe angehören. Jesus sagte, man würde seine Jünger daran erkennen, daß sie einander lieben (Johannes 13:35).

      Gottes Freunde ehren seinen Namen — Jehova. Würden wir jemand, der sich weigert, unseren Namen zu gebrauchen, als engen Freund bezeichnen? Sicher nicht. Wenn wir einen Freund haben, dann benutzen wir seinen Namen und sprechen gut über ihn. Wer also Gottes Freund sein möchte, sollte mit anderen über ihn sprechen und seinen Namen gebrauchen. Jehova wünscht, daß wir das tun (Matthäus 6:9; Römer 10:13, 14).

      Wie Jesus sprechen auch Gottes Freunde mit ihren Mitmenschen über Gottes Königreich. Gottes Königreich ist die himmlische Regierung, die das Paradies auf der Erde verwirklichen wird. Gottes Freunde machen andere mit der guten Botschaft von Gottes Königreich bekannt (Matthäus 24:14).

      Jehovas Zeugen bemühen sich, Gottes Freunde zu sein. Sie respektieren die Bibel und lieben einander. Außerdem gebrauchen und ehren sie den Namen Gottes und belehren andere über Gottes Königreich. Jehovas Zeugen praktizieren heute auf der Erde die wahre Religion.

  • Verwirf die falsche Religion!
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 11

      Verwirf die falsche Religion!

      Satan und seine Dämonen wollen nicht, daß du Gott dienst. Am liebsten würden sie jeden von Gott abbringen. Wie gehen sie dabei vor? Ein Mittel ist die falsche Religion (2. Korinther 11:13-15). Eine Religion ist falsch, wenn sie nicht die Wahrheit aus der Bibel lehrt. Die falsche Religion gleicht Falschgeld — sie scheint echt, ist aber wertlos. Dadurch können ernste Probleme entstehen.

      Zwei Menschen beim Beten in der Kirche

      Religiöse Irrlehren sind für Jehova, den Gott der Wahrheit, nicht annehmbar. Als Jesus auf der Erde war, gab es eine religiöse Gruppe, die ihn töten wollte. Diese Leute glaubten, ihre Anbetungsform sei die richtige. Sie sagten: „Wir haben e i n e n Vater, Gott.“ Stimmte Jesus ihnen zu? Nein! Er sagte zu ihnen: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel“ (Johannes 8:41, 44). Heute glauben viele, Gott anzubeten, aber in Wirklichkeit dienen sie Satan und seinen Dämonen (1. Korinther 10:20).

      Ebenso, wie ein fauler Baum wertlose Frucht hervorbringt, so bringt die falsche Religion Menschen hervor, die Schlechtes tun. Die Welt ist voller Probleme, weil die Menschen Schlechtes tun. Unsittlichkeit, Streitereien, Diebstahl, Bedrückung, Mord und Vergewaltigung sind gang und gäbe. Viele, die sich solcher Dinge schuldig machen, gehören einer Religion an; doch diese bewirkt nicht, daß die Betreffenden richtig handeln. Solche Menschen können unmöglich Freunde Gottes sein; es sei denn, sie hören auf, Schlechtes zu tun (Matthäus 7:17, 18).

      Die falsche Religion lehrt die Menschen, Götzen anzubeten. Gott sagte, wir sollten so etwas nicht tun. Das ist vernünftig. Würde es uns gefallen, wenn jemand statt mit uns persönlich immer nur zu unserem Bild spricht? Könnte derjenige wirklich unser guter Freund sein? Nein, bestimmt nicht! Jehova möchte, daß die Menschen zu ihm sprechen, nicht zu einer Statue oder zu einem Bild, das leblos ist (2. Mose 20:4, 5).

      Soldaten mit Waffen

      Die falsche Religion toleriert das Töten in Kriegszeiten. Jesus sagte, Freunde Gottes würden einander lieben. Menschen, die man liebt, bringt man nicht um (Johannes 13:35). Es ist sogar verkehrt, schlechte Menschen umzubringen. Als Jesu Feinde ihn festnehmen wollten, ließ er nicht zu, daß seine Jünger um ihn kämpften (Matthäus 26:51, 52).

      Die falsche Religion lehrt, daß die Bösen in der Hölle leiden. Die Bibel lehrt jedoch, daß die Sünde den Tod nach sich zieht (Römer 6:23). Jehova ist ein Gott der Liebe. Würde ein liebevoller Gott Menschen für immer quälen? Natürlich nicht! Im Paradies wird es nur eine einzige Religion geben, und zwar diejenige, die von Gott anerkannt ist (Offenbarung 15:4). Alle Religionen, die auf Satans Lügen basieren, werden verschwunden sein.

  • Was geschieht beim Tod?
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 12

      Was geschieht beim Tod?

      Tod ist das Gegenteil von Leben. Der Tod gleicht einem tiefen Schlaf (Johannes 11:11-14). Die Toten können weder hören, sehen, sprechen noch denken (Prediger 9:5, 10). Die falsche Religion lehrt, daß die Toten in einer Geisterwelt mit ihren Vorfahren vereint sind. Das lehrt die Bibel nicht.

      Jesus erweckt die Tochter von Jairus wieder zum Leben

      Die Verstorbenen können uns weder helfen noch schaden. Gewöhnlich nehmen Personen rituelle Handlungen vor und bringen Opfergaben dar, weil sie annehmen, dies gefalle den Verstorbenen. So etwas mißbilligt Gott, weil es sich auf eine Lüge Satans stützt. Die Toten können sich auch nicht darüber freuen, denn sie sind ohne Bewußtsein. Wir sollten die Toten weder fürchten noch anbeten. Gott allein sollten wir anbeten (Matthäus 4:10).

      Die Toten werden wieder leben. Jehova wird die Toten auferwecken, damit sie auf einer paradiesischen Erde leben können. Diese Zeit liegt noch in der Zukunft (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15). Gott kann die Verstorbenen zum Leben zurückbringen, ebenso wie wir einen Schlafenden aufwecken können (Markus 5:22, 23, 41, 42).

      Die Behauptung, wir würden nicht sterben, ist eine Lüge, die Satan, der Teufel, verbreitet hat. Satan und seine Dämonen verleiten die Menschen zu dem Glauben, Geister von Verstorbenen seien lebendig und verursachten Krankheiten und andere Probleme. Manchmal täuscht Satan die Menschen durch Träume und Visionen. Jehova verurteilt jeden, der die Toten zu befragen sucht (5. Mose 18:10-12).

  • Magie und Zauberei sind sehr gefährlich
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 13

      Magie und Zauberei sind sehr gefährlich

      Ein menschlicher Schädel, Medizin mit angeblich magischer Wirkung und Personen bei einem okkulten Ritual

      Satan möchte, daß wir uns mit Magie befassen. Viele bringen den Verstorbenen oder Geistern Opfergaben dar, um sich vor Schaden zu bewahren. Das tun sie, weil sie die Mächte der Geisterwelt fürchten. Einige tragen zum Schutz magische Ringe und Armbänder. Andere nehmen „Medizin“ in flüssiger Form zu sich oder reiben sich damit ein, weil angeblich Zauberkräfte davon ausgehen. Manche verstecken Gegenstände in ihrer Wohnung, beziehungsweise im Erdboden, weil sie glauben, dadurch beschützt zu werden. Wieder andere greifen zu Zaubermitteln, von denen sie sich Erfolg im Beruf oder bei Schulexamen versprechen oder wenn sie einen Ehepartner suchen.

      Der beste Schutz gegen Satan besteht darin, Jehova zum Freund zu haben. Jehova Gott und seine Engel sind Satan und seinen Dämonen an Macht weit überlegen (Jakobus 2:19; Offenbarung 12:9). Jehova ist sehr darauf bedacht, sich zugunsten seiner Freunde als stark zu erweisen — zugunsten aller, die ihm gegenüber völlig loyal sind (2. Chronika 16:9).

      Gottes Wort sagt: „Ihr sollt nicht Magie treiben.“ Jehova verurteilt Magie und Zauberei, denn durch solche Praktiken kann jemand direkt unter den Einfluß Satans, des Teufels, geraten (3. Mose 19:26).

  • Gottes Freunde meiden das Böse
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 14

      Gottes Freunde meiden das Böse

      Satan verleitet Menschen dazu, etwas Böses zu tun. Wer ein Freund Gottes sein möchte, muß das hassen, was Jehova haßt (Psalm 97:10). Folgende Handlungsweisen sind für Gottes Freunde tabu:

      Dinge, die Jehova hasst, sind sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Abtreibung, Diebstahl, Lügen, unbeherrschter Zorn und Glücksspiel

      Sünden auf sexuellem Gebiet. „Du sollst nicht ehebrechen“ (2. Mose 20:14). Geschlechtsbeziehungen vor der Ehe sind ebenfalls verkehrt (1. Korinther 6:18).

      Trunkenheit. „Trunkenbolde . . . werden Gottes Königreich [nicht] erben“ (1. Korinther 6:10).

      Mord, Abtreibung. „Du sollst nicht morden“ (2. Mose 20:13).

      Diebstahl. „Du sollst nicht stehlen“ (2. Mose 20:15).

      Lügen. Jehova haßt „eine falsche Zunge“ (Sprüche 6:17).

      Gewalttaten und unbeherrschter Zorn. „Jeden, der Gewalttat liebt, haßt . . . [Jehova] gewiß“ (Psalm 11:5). „Die Werke des Fleisches [schließen] . . . Wutausbrüche [ein]“ (Galater 5:19, 20).

      Glücksspiel. ‘Habt keinen Umgang mehr mit einem Habgierigen’ (1. Korinther 5:11).

      Rassenhaß und Fremdenhaß. „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen“ (Matthäus 5:43, 44).

      Was Gott uns zu sagen hat, ist zu unserem Nutzen. Es ist nicht immer leicht, von schlechten Handlungen abzulassen. Doch mit der Hilfe Jehovas und dem Beistand seiner Zeugen kann man es vermeiden, etwas zu tun, was Gott mißfällt (Jesaja 48:17; Philipper 4:13; Hebräer 10:24, 25).

  • Gottes Freunde tun das Gute
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 15

      Gottes Freunde tun das Gute

      Wer einen Freund hat, den er schätzt und respektiert, möchte diesem gleichen. „Gut und gerade ist Jehova“, sagt die Bibel (Psalm 25:8). Wollen wir Gottes Freunde sein, müssen wir „gut und gerade“ sein. In der Bibel heißt es: „Werdet Nachahmer Gottes als geliebte Kinder, und wandelt weiterhin in der Liebe“ (Epheser 5:1, 2). Folgendes kann uns dabei eine Hilfe sein:

      Zwei Männer arbeiten zusammen auf einer Baustelle

      Anderen beistehen. „Laßt uns . . . gegenüber allen das Gute wirken“ (Galater 6:10).

      Fleißig arbeiten. „Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste“ (Epheser 4:28).

      Sich körperlich und sittlich rein erhalten. „Laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen“ (2. Korinther 7:1).

      Eine Familie bereitet eine Mahlzeit vor

      Unsere Familienangehörigen mit Liebe und Respekt behandeln. „Jeder einzelne von euch [liebe] seine Frau so wie sich selbst; andererseits sollte die Frau tiefen Respekt vor ihrem Mann haben. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern“ (Epheser 5:33 bis 6:1).

      Anderen Liebe erweisen. „Laßt uns einander weiterhin lieben, weil die Liebe aus Gott ist“ (1. Johannes 4:7).

      Den Gesetzen des Landes gehorchen. „Jede Seele sei den . . . [Regierungen] untertan . . . Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer verlangt, die Steuer“ (Römer 13:1, 7).

  • Gott unsere Liebe zeigen
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 16

      Gott unsere Liebe zeigen

      Ein Mann betet und liest in der Bibel

      Soll eine Freundschaft Bestand haben, dann muß man miteinander reden. Wir hören unserem Freund zu, und er hört uns zu. Und wenn wir mit anderen zusammen sind, sprechen wir gut über unseren Freund. So ist es auch, wenn wir Gottes Freunde sind. Wir wollen einmal den biblischen Standpunkt dazu betrachten.

      Sprich regelmäßig zu Jehova im Gebet. „Verharrt im Gebet“ (Römer 12:12).

      Lies Gottes Wort, die Bibel. „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge“ (2. Timotheus 3:16).

      Sprich mit anderen über Gott. „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, . . . lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe“ (Matthäus 28:19, 20).

      Zwei Zeugen Jehovas sprechen mit einem Mann

      Halte dich eng an Gottes Freunde. „Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden“ (Sprüche 13:20).

      Besuche die Zusammenkünfte im Königreichssaal. „Laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken . . . [und] einander ermuntern“ (Hebräer 10:24, 25).

      Hilf mit, das Königreichswerk zu unterstützen. „Jeder . . . [gebe] so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2. Korinther 9:7).

      Jehovas Zeugen in einem Königreichssaal
  • Wer einen Freund haben will, muß selbst ein Freund sein
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 17

      Wer einen Freund haben will, muß selbst ein Freund sein

      Freundschaft beruht auf Liebe. Je mehr jemand über Jehova erfährt, desto stärker wird seine Liebe zu ihm. Und während die Liebe zu Gott zunimmt, wächst auch der Wunsch, ihm zu dienen. Das motiviert jemanden dann, ein Jünger Jesu Christi zu werden (Matthäus 28:19). Wer sich der glücklichen Familie der Zeugen Jehovas anschließt, kann sich für immer der Freundschaft Gottes erfreuen. Was sollte man also tun?

      Gott unsere Liebe zeigen, indem wir seinen Geboten gehorchen. „Darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“ (1. Johannes 5:3).

      Das Gelernte anwenden. Jesus erzählte zur Veranschaulichung eine Geschichte. Ein verständiger Mann baute sein Haus auf einen Felsen. Ein törichter Mann baute sein Haus auf Sand. Als ein starker Sturm aufkam, hielt das auf den Felsen gebaute Haus stand; das auf den Sand gebaute stürzte jedoch krachend ein. Jesus verglich diejenigen, die auf seine Lehren hören und danach handeln, mit dem verständigen Mann, der auf den Felsen baute. Diejenigen hingegen, die zwar hören, aber nicht entsprechend handeln, sind wie der törichte Mann, der auf Sand baute. Welchem Mann möchten wir gleichen? (Matthäus 7:24-27).

      Ein Haus, gebaut auf Fels und ein Haus, gebaut auf Sand

      Hingabe. Das bedeutet, sich Jehova im Gebet zu nahen und ihm zu sagen, daß man für immer seinen Willen tun möchte. Wer Gottes Willen tut, beweist, daß er ein Jünger Jesu Christi ist (Matthäus 11:29).

      Eine Frau verspricht im Gebet, dass sie Jehova ihr ganzes Leben dienen wird

      Taufe. „Laß dich taufen, und wasch deine Sünden ab, indem du seinen Namen anrufst“ (Apostelgeschichte 22:16).

      Ein Mann wird getauft

      Eifer im Dienst für Jehova. „Was immer ihr tut, arbeitet daran mit ganzer Seele als für Jehova und nicht für Menschen“ (Kolosser 3:23).

  • Sei für immer ein Freund Gottes!
    Werde ein Freund Gottes!
    • LEKTION 18

      Sei für immer ein Freund Gottes!

      Es kostet Mühe, einen Freund zu finden, und auch, ihn zu behalten. Die Bemühungen, ein Freund Gottes zu werden und zu bleiben, werden reich gesegnet. Jesus sagte zu denen, die an ihn glaubten: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32). Was bedeutet das?

      Zwei Männer im Paradies

      Man kann schon jetzt frei sein. Es ist möglich, von Irrlehren und Lügen befreit zu werden, die von Satan verbreitet worden sind. Die Hoffnungslosigkeit vieler Millionen Menschen, die Jehova nicht kennen, belastet uns nicht mehr (Römer 8:22). Gottes Freunde sind sogar von Todesfurcht befreit worden (Hebräer 2:14, 15).

      In Gottes neuer Welt Freiheit genießen. Welch eine wunderbare Freiheit wir in Zukunft genießen können! Die paradiesische Erde wird frei sein von Kriegen, Krankheiten und Verbrechen. Armut und Hunger werden der Vergangenheit angehören. Den Alterungsprozeß, den Tod sowie Furcht, Bedrückung und Ungerechtigkeit gibt es dann nicht mehr. In der Bibel heißt es über Gott: „Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden“ (Psalm 145:16).

      Gottes Freunde werden ewig leben. Ewiges Leben ist eine kostbare Gabe, die Gott denen gewährt, die sich um seine Freundschaft bemühen (Römer 6:23). Stellen wir uns einmal vor, was ewiges Leben für uns bedeuten kann!

      Ein Mann und ein Mädchen betrachten ein Tier und eine Frau bemahlt eine Vase

      Wir werden für vieles Zeit haben. Vielleicht möchten wir gern ein Musikinstrument spielen lernen, Bilder malen oder ein Tischler sein. Möglicherweise wüßten wir gern mehr über Tiere oder Pflanzen. Es kann auch sein, daß wir reisen werden, um andere Länder und fremde Menschen kennenzulernen. All das wird möglich sein, wenn wir ewig leben.

      Wir werden Zeit für zahllose Freundschaften haben. Ewiges Leben ermöglicht es uns, viele Menschen kennenzulernen, die Gottes Freunde geworden sind. Sie werden auch unsere Freunde werden, und ihre Begabungen und liebenswerten Eigenschaften werden wir schätzen. Wir werden sie ins Herz schließen, und sie werden uns in Liebe zugetan sein (1. Korinther 13:8). Endloses Leben bedeutet, Zeit zu haben, sich mit jedem Erdbewohner anzufreunden. Doch das Allerbeste ist unsere Freundschaft mit Jehova, die mit jedem Jahrhundert, das vergeht, inniger wird. Werde und bleibe für immer ein Freund Gottes!

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